Turbine-Spielerin Rieke Dieckmann im Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Quelle: imago images/Camera 4
Bild: imago images/Camera 4

Bundesliga-Auswärtsspiel - Um mitzuhalten muss Turbine in Essen wieder punkten

Nach der klaren Niederlage gegen den Bundesliga-Primus VfL Wolfsburg wartet am Samstag der nächste schwere Gegner auf die Fußballerinnen von Turbine Potsdam. Um 13:00 Uhr treten die Turbinen bei der SGS Essen an.

Das rbb Fernsehen und rbb|24 übertragen das Spiel live

Der Viertplatzierte aus der Vorsaison hat nach vier Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto und belegt damit den siebten Platz. Zuletzt gab es allerdings eine 0:7-Klatsche gegen die TSG Hoffenheim. Die Turbinen, die bislang ebenfalls zwei Siege und zwei Niederlagen verzeichnen können, belegen aufgrund des besseren Torverhältnisses den fünften Platz.

Turbine möchte Anschluss halten

Zwar geht die Mannschaft von Matthias Rudolph als leichter Favorit in das Spiel gegen die Westfalen, es war der zu großen Teilen neu zusammengestellten Turbine-Elf in den ersten Spielen allerdings anzusehen, dass die Abstimmung noch nicht vollständig stimmt. Sieben junge Spielerinnen wurden zum Anfang der Saison neu an die Mannschaft herangeführt. Diese müssen bereits früh Verantwortung übernehmen und die namhaften Abgänge von Svenja Huth und Felicitas Rauch kompensieren.  

Gegen Wolfsburg wurde zuletzt deutlich, dass es auch in dieser Saison schwer werden dürfte, mit den besten Teams der Liga mithalten zu können. Dennoch hatte der Verein vor der Saison erklärt, Anschluss an die Spitzengruppe der Liga halten zu wollen. Dafür wäre ein Sieg gegen Verfolger Essen wichtig.

Trainer Matthias Rudolph warnt allerdings vor der SGS: "Das 0:7 gegen Hoffenheim ist nicht so richtig aussagekräftig. Essen ist eine gefährliche Mannschaft. Vor allem vorne haben sie sehr gute, schnelle Spielerinnen, wie Schüller und Oberdorf. Wir müssen deshalb vor allem hinten gut stehen und dann nach vorne Akzente setzen", erklärte der Coach.  

Prasnikar fraglich

Vor dem Spiel bangen die Potsdamerinnen noch um ihre beste Toschützin Lara Prasnikar (vier Treffer), die zuletzt mit Problemen am Sprunggelenk zu kämpfen hatte. Auch Anna Gasper, die ebenfalls an einer Sprungelensverletzung leidet, und Kapitänin Sarah Zadrazil (Knie) sind für das Auswärtsspiel in Essen noch fraglich.

Aber auch die Westfalen hatten zuletzt größere Verletzungssorgen: Gegen Hoffenheim fehlte Leistungsträgerin und Nationalspielerin Marina Hegering, die auch gegen Potsdam noch nicht wieder zur Mannschaft gehören wird.

Turbine Potsdam möchte sich mit einem Sieg in die Länderspielpause verabschieden. Ab dem kommende Montag stellt der Verein insgesamt elf Nationalspielerinnen an ihre Länderauswahlen ab.

Sendung: rbb Brandenburg, 28.09.19, 13:00 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Das könnte Sie auch interessieren

Luckenwalder Spieler feiern 2015 den Sieg über Energie Cottbus. Quelle: imago images/Björn Draws
imago images/Björn Draws

Viertelfinale im Landespokal - Kann Luckenwalde Cottbus erneut überraschen?

Zum dritten Mal seit 2015 treffen am Samstag der FSV Luckenwalde und Energie Cottbus im Brandenburger Pokal aufeinander. Von der Papierform sind die Lausitzer favorisiert, doch schon einmal gab es gegen den FSV eine böse Niederlage. Von Andreas Friebel

Das Spiel wird ab 13:55 Uhr im Livestream auf rbb24.de übertragen.

Die Mannschaft des FC Amed vor einem Spiel. Bild: FC Amed
FC Amed

Berliner Landespokal | Achtelfinale - Der besondere Außenseiter

Der Kreisligist FC Amed trifft im Berliner Landespokal auf den Regionalligisten FC Viktoria. Der erste kurdische Fußballverein der Hauptstadt ist im Achtelfinale deutlicher Außenseiter gegen den Titelverteidiger, hat aber große Ziele für die Zukunft. Von Johanna Rüdiger