Fabian Wiede im Spiel gegen den TSC Minden. Quelle: imago images/Contrast
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Video: rbb24 | 04.09.19 | 21:45 Uhr | Andreas Witte | Bild: imago images/Contrast

Handball-Bundesliga - Füchse verlieren nach schwacher Leistung gegen Minden

Die Füchse Berlin haben im dritten Saisonspiel die zweite Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den TSV GWD Minden verlor das Team von Velimir Petkovic mit 25:29 (12:13).

Immer wieder kamen die Gäste zu leichten Toren, die Füchse-Abwehr machte es den Nordrhein-Westfalen zu einfach. Die Berliner mussten vor den Augen von Stefan Kretzschmar - ab Januar neuer Sportvorstand des Clubs - daher am Ende mit einer verdienten Niederlage leben. Hans Lindberg war mit sieben Treffern noch Berlins Bester.

Milosavljev bewahrt Füchse vor hohem Rückstand

Gerade zu Beginn der ersten Halbzeit mussten die Füchse-Fans unter den 6.276 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle mit ansehen, wie ihre Mannschaft ein ums andere Mal durch leichtsinnige Fehler Gegentreffer hinnehmen musste. Die Abstimmung bei den Berlinern passte nur selten, so dass Minden immer wieder unbedrängt werfen konnten. In der Offensive lief es nur wenig besser für die Füchse. Trotzdem schaffte es der Gast nicht, sich abzusetzen.

Zur Halbzeit ging der TSV mit einer knappen 13:12-Führung in die Kabine. Füchse-Trainer Velimir Petkovic konnten nicht zufrieden sein mit dem Auftritt ihrer Mannschaft im ersten Durchgang. Gerade in der Deckung ließen die Füchse den Gästen zu viele Räume und Abschlussmöglichkeiten. Die Würfe konnte Torwart Dejan Milosavljev nicht immer parieren, sein Team aber dennoch vor einem größeren Rückstand bewahren.

Keine Besserung in Hälfte zwei

Das änderte sich zum Leidwesen aller Füchse-Fans im zweiten Durchgang. Die Berliner vergaben in der Offensive weiterhin viele Möglichkeiten, Minden wurde dagegen immer besser. Nach knappen 40 Minuten konnten sich die Gäste aus Nordrhein-Westfalen erstmals mit vier Treffern absetzen. Die Füchse vergaben ihre Chancen leichtsinnig, Petkovic reagierte, brachte Silvio Heinevetter für Milosavljev im Tor und nahm die nötige Auszeit. 

Zunächst mit nur geringer Wirkung: Minden hatte weiterhin leichtes Spiel, erhöhte den Vorsprung auf sechs Treffer. Leichte Körpertäuschungen und einfache Pässe reichten aus, um die Füchse-Abwehr auszuspielen. Velimir Petkovic gelang es nicht, Einfluss auf das Spiel seiner Mannschaft zu nehmen. Immer wieder gab der 63-Jährige lautstarke Anweisungen, gestikulierte wild an der Seitenlinie.

"Sie haben uns demontiert"

Sein Team bescherte ihm einen nervenaufreibenden Abend, an dem es den Berlinern nicht gelang, nochmal in das Spiel zurückzufinden. "Ich bin überrascht und schockiert. Das habe ich nicht erwartet", sagte Petkovic nach dem Spiel beim TV-Sender "Sky". "Sie haben uns demontiert und wir uns blamiert", ergänzte der Füchse-Trainer deutlich.

Am Ende stand eine deutliche 25:29-Niederlage, die die Füchse mit nur zwei Punkten aus drei Spielen auf den elften Tabellenplatz fallen lässt. Minden hingegen feiert in Berlin seinen ersten Sieg in der laufenden Saison.

Sendung: rbb24, 04.09.19, 21:45 Uhr

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