Landry Nnoko von Alba Berlin im EuroLeague-Spiel gegen Zenit St. Petersburg. / imago images/Bernd König
Audio: Inforadio | 04.10.2019 | Jakob Rüger | Bild: imago images/Bernd König

Erstes Spiel der Euroleague - Alba siegt gegen favorisiertes Team aus St. Petersburg

Bei der Rückkehr in die Königsklasse des europäischen Basketballs hat Alba Berlin mit 85:65 gegen Zenit St. Petersburg gewonnen. Gegen die eigentlich stärker eingeschätzten Gäste kam Alba dabei nie wirklich in Gefahr.

Alba Berlin hat zum Start in die Euroleague mit 85:65 gegen Zenit St. Petersburg gewonnen. Topscorer vor rund 10.000 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena war Landry Nnonko mit 16 Punkten. Die meisten Vorlagen (9) lieferte Spielmacher Martin Hermannsson.

Starker Beginn

Viereinhalb Jahre mussten die Albatrosse auf die Rückkehr in die Euroleague, die Königsklasse des Basketballs, warten. Doch von Nervosität war von Beginn an nichts zu merken. Alba hielt gegen das favorisierte Star-Ensemble aus Russland trotz der anhaltenden Ausfälle von Spielmacher Peyton Siva und Center Johannes Thiemann sofort gut mit, konnte gegen Ende des ersten Viertels (24:18) sogar in Führung gehen.

Standing Ovations zur Pause

Besonders beeindruckt dürfte Alba-Trainer Aíto García Reneses von der Disziplin seiner Spieler gewesen sein, die gegen die physisch starke Russen gut dagegen hielten. Auf dieser Grundlage spielte sich Alba im zweiten Viertel dann sogar in einen kleinen Rausch, die Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena dankten den Halbzeit-Stand von 47:31 mit Standing Ovations.

Zenits Power Forward Will Thomas zeigte sich dann in der Pause am Mikrofon des TV-Senders Magenta-Sport dementsprechend angefressen, antwortete auf die Frage, was seine Mannschaft im zweiten Durchgang besser machen müsse, wortkarg: "Wir müssen besser verteidigen." Auf der anderen Seite zeigte sich Alba-Kapitän Niels Giffey vor allem mit den Defensiv-Rebounds zufrieden.

Die Nerven bewahrt

Und es lief auch in der Folge für Alba, während Zenit Pech hatte: Star-Spieler Gustavo Ayon, im ersten Durchgang mit mageren vier Punkten nahezu abgemeldet, musste mit einem Nasenbeinbruch in der Kabine bleiben.

Dennoch schien zu Beginn des vierten Viertels die Partie zu kippen. Alba leistete sich eine Reihe von Fehlwürfen, St. Petersburg fand nach und nach zu seinem Spiel - auch, weil Aíto García Reneses durchrotierte. Doch am Ende konnte Alba auch dieses Viertel für sich entscheiden (18:15) und siegte verdient und überraschend deutlich mit 85:65.

In der Bundesliga geht es am Sonntag in Bamberg weiter. In der Euroleague folgt am kommenden Freitag das nächste Spiel bei Anadolu Efes.

Sendung: 04.10.2019, rbb24, 21:45 Uhr

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