Steht vor seinem Nationalmannschafts-Debüt: Niklas Stark. / imago images/Team 2
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Testspiel gegen Argentinien - Löw kündigt Startelf-Einsatz von Herthaner Niklas Stark an

Aller guten Dinge sind vier - zumindest für Niklas Stark: Der Verteidiger von Hertha BSC soll nach zuvor drei Kader-Nominierungen ohne Einsatz nun sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft feiern. Im Testspiel am Mittwoch gegen Argentinien (20:45 Uhr) ist der 24-Jährige für die Startelf vorgesehen. Das kündigte Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag an.

"Seine Stunde schlägt morgen"

Dabei profitiert Stark auch von der jüngsten Absagenflut. 13 deutsche Nationalspieler fallen gegen Argentinien aus - darunter die Innenverteidiger Antonio Rüdiger, Jonathan Tah und Matthias Ginter. "Seine Stunde schlägt morgen", sagte Löw auf der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel über Stark.

"So viel Absagen hat es in der Vergangenheit selten oder noch nie gegeben", so der Bundestrainer. Kurzfristig meldeten sich - zusätzlich zu den vorherigen Absagen - der Leipziger Timo Werner (grippaler Infekt), der Leverkusener Tah (Erkältung) und Ilkay Gündogan von Manchester City (Muskelblessur) ab.

Auch Waldschmidt wird debütieren

Fraglich ist zudem der Einsatz von Marco Reus. Der 30-jährige Dortmunder plagt sich mit Knieproblemen. "Es ist nichts Strukturelles und Bedenkliches. Er wird das Abschlusstraining mitmachen. Dann wird man sehen, ob es Sinn macht, ihn einzusetzen", erklärte Löw. Werner soll am Mittwoch anreisen und dann in die Vorbereitung auf das EM-Qualifikationsspiel am Sonntag in Tallinn gegen Estland einsteigen. Bei Gündogan hat Löw für Estland ebenfalls noch Hoffnungen.

Gegen Argentinien wird so zunächst auch Luca Waldschmidt zu seinem ersten Einsatz für die Nationalmannschaft kommen. Der Freiburger Stürmer und Niklas Stark werden die Debütanten 102 und 103 in der Ära von Löw als Bundestrainer seit 2006 sein.

Sendung: rbb UM6, 08.10.2019, 18:15 Uhr

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