Austin Ortega in einem Spiel der Eisbären Berlin. Quelle: imago images/Eibner
Video: rbb24 | 13.10.2019 | Dietmar Teige | Bild: imago images/Eibner

4:2 in Ingolstadt - Eisbären feiern vierten Sieg in Serie

Die Eisbären Berlin bleiben auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. Das Team von Serge Aubin setzte sich dank einer ansprechenden Leistung beim ERC Ingolstadt durch. Nach dem missglückten Saisonstart sind die Berliner damit zurück in der Erfolgsspur.

Es war das Duell zweier Mannschaften, die bislang eine ähnliche DEL-Saison spielen: Genau wie die Eisbären erwischte Ingolstadt einen schwachen Start, feierte zuletzt aber vier Erfolge in Serie. Die Berliner verzeichneten zuletzt drei Siege in Folge und machten den schlechten Saisonstart so vergessen. Bereits vor dem Spiel stand also fest, dass eine der beiden Erfolgsserien am späten Sonntagnachmittag reißen würde.

Es wurde die der Gastgeber: Denn vor 3.386 Zuschauern blieben die Eisbären auch am zweiten DEL-Wochenende nacheinander ungeschlagen. Dank einer starken Leistung in den letzten beiden Dritteln gewann die Mannschaft von Serge Aubin mit 4:2 (0:1, 2:0, 2:1) gegen den ERC Ingolstadt.

Eisbären zu unpräzise - Ingolstadt geht in Führung

Zwar waren die Eisbären zu Beginn der Partie die bessere Mannschaft, kamen allerdings auch im ersten Powerplay des Spiels nicht zu gefährlichen Chancen. Nach einem insgesamt langsamen und abwartenden Beginn beider Teams wurden die Gastgeber besser und gingen durch die erste wirkliche Tormöglichkeit der Partie in Führung. Tim Wohlgemut erzielte in der neunten Minute das 1:0. Einige Minuten später hatte Berlin dann Glück, als der Finne Ville Koistinen freistehend eine 100-prozentige Chance vergab - Sebastian Dahm im Eisbären-Tor hielt stark.

Die Aktionen seiner Vordermänner waren im ersten Drittel sowohl in der Offensive als auch in der Abwehr oftmals zu langsam. Die eigenen Abschlüsse brachten die Berliner zu unpräzise auf das Tor der Ingolstädter. In der Eisbären-Defensive eröffneten sich immer wieder Räume für die Bayern, die diese - zum Glück für die Eisbären - nicht effektiver nutzten. Mit einem knappen 0:1-Rückstand ging es für die Mannschaft von Serge Aubin in die Kabine.

Guter Berliner Auftritt in Durchgang zwei

Im Mittelabschnitt zeigten sich die Eisbären dann deutlich verbessert. Maxim Lapierre glich nach nur zwei gespielten Minuten zum 1:1 aus. Auch im Anschluss waren die Berliner dominanter und spielten zielstrebig vor das Tor von Ingolstadts Schlussmann Timo Pielmeier. Ryan McKiernan erzielte nur zwei Minuten nach dem Ausgleich mit einem abgefälschten Distanzschuss von der blauen Linie die Führung - Spiel gedreht.

In zwei aufeinanderfolgenden Unterzahlsituationen verteidigte Berlin gut, spätestens der starke Eisbären-Schlussmann Sebastian Dahm sicherte den Puck. Ingolstadt wirkte nach dem Rückstand wie gelähmt und brachte kaum gute Aktionen auf das Eis.

Auch eine doppelte Überzahl nach zwei unnötigen Strafzeiten für die Eisbären konnte der ERC nicht nutzen. Drei Berliner wehrten sich erfolgreich gegen den Ausgleich, Ingolstadt spielte im zweiten Durchgang zu harmlos. Die Eisbären-Führung nach 40 Minuten war verdient.  

Ingolstadt findet nicht zurück

Den positive Eindruck, den die Eisbären im zweiten Durchgang hinterlassen hatten, bestätigten sie auch im letzten Spielabschnitt. In der 43. Minute war es erneut Maxim Lapierre, der die Eisbären-Führung ausbaute. Nach einem durchwachsenen ersten Drittel steigerten sich die Berliner merklich und zeigten auch im letzten Drittel eine gute Leistung. Zwar schaffte Ingolstadt vier Minuten vor dem Ende durch Wohlgemuth noch den Anschlusstreffer, ein technisches Tor für die Berliner wenige Sekunden vor der Schlusssirene sorgte dann aber für die Entscheidung.

Durch den Sieg in Bayern festigen die Berliner den siebten Tabellenplatz und halten Anschluss an die oberen Ränge.

Sendung: rbb24, 13.10.19, 21:45 Uhr

Ergebnisse Eishockey

  • DEL-Saison abgebrochen - kein Meister


    Die Coronakrise hat die DEL zur Absage der Playoffs um die 100. deutsche Meis- terschaft gezwungen. Es ist ein Novum in der 26-jährigen Geschichte der Liga. Damit gibt es keinen deutschen Meister 2020.


    Zum Auftakt hätte Nürnberg gegen Wolfs- burg und Ingolstadt gegen Augsburg ab Mittwoch um die letzten beiden Viertel- finalplätze gespielt. Vizemeister Mün- chen, Meister Mannheim, Straubing, Berlin, die Düsseldorfer EG und Bremer- haven hatten sich direkt für die Runde der letzten Acht qualifiziert.

    PlVereinSpTorePkt
    1.Red Bull München52174:128108
    2.Adler Mannheim52180:132102
    3.Straubing Tigers52175:13698
    4.Eisbären Berlin52169:14494
    5.Düsseldorfer EG52131:11685
    6.Pinguins Bremerhaven52157:14884
    7.ERC Ingolstadt52164:16181
    8.Nürnberg Ice Tigers52152:15881
    9.Grizzlys Wolfsburg52147:15074
    10.Augsburger Panther52142:15272
    11.Kölner Haie52124:15365
    12.Krefeld Pinguine52134:17052
    13.Iserlohn Roosters52116:16351
    14.Schwenninger Wild Wings52119:17345
    PL
    Platz
    SP
    Spiele
    PKT
    Punkte
    V
    nach Verlängerung
    P
    nach Penalty

    (ARD Text)

  • Saison vorzeitig beendet

    Auch in der DEL2 wird es in der Saison 2019/20 weder einen Meister noch einen Absteiger geben.


    Analog zum Oberhaus beendet die 2.Liga ihren Spielbetrieb nach der Hauptrunde. Grund ist die Ausbreitung des neuar- tigen Coronavirus.


    (ARD Text)

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