Bayern-Spieler Jerome Boateng im Zweikampf mit Unions Sebastian Andersson (Quelle: imago images/kolbert-press)
Audio: Inforadio | 26.10.2019 | Lars Becker | Bild: imago images/kolbert-press

Union unterliegt in München mit 1:2 - Gut gekämpft und doch verloren

Sie hatten nichts zu verlieren und waren am Ende doch nicht ganz zufrieden. Mit 1:2 unterlag Union Berlin beim Rekordmeister Bayern. Die Berliner bekamen gegen die Münchner gleich zwei Elfmeter - konnten aber nur einen verwandeln.

Union Berlin hat am Samstagnachmittag knapp mit 1:2 (0:1) bei Bayern München verloren. Der Aufsteiger bekam gleich zwei Elfmeter. Während Andersson den ersten verschoss und den Anschlusstreffer verpasste, traf Sebastian Polter vom Punkt gegen Manuel Neuer.

Bayern geht früh in Führung

Die Berliner ließen sich von der Kulisse in der Allianz-Arena zunächst nicht beeindrucken und kamen sogar zur ersten Chance des Spiels. Marius Bülter bediente von der linken Seite Marcus Ingvartsen im Strafraum. Zum Abschluss kam der Däne allerdings nicht.

Besser machten es die Bayern. Union-Keeper Rafal Gikiewicz faustete einen Freistoß von Joshua Kimmich zwar weg, der Ball landete aber zentral am Strafraumrand, wo ihn Bejamin Pavard direkt im Tor unterbrachte (13.). Gikiewicz, der seinen 32. Geburtstag feierte, ärgerte sich, weil er gegen den Schuss des französischen Weltmeisters machtlos war, nachdem er zuvor aus seinem Tor herausgelaufen war.

7.500 Union-Fans sorgen für lautstarke Unterstützung

Mit der Führung im Rücken präsentierten sich die Münchner souverän. Doch auch die Berliner  kämpften um jeden Ball. Weil sie besonders in der Defensive kompakt standen, kam der Rekordmeister nur selten zu weiteren Chancen.

Und mindestens in einem Punkt waren die Eisernen mehr als ebenbürtig. Denn die rund 7.500 mitgereisten Union-Fans machten ordentlich Stimmung. Selbst in der Halbzeit-Pause sangen sie lautstark weiter, so dass ihre Anfeuerungsrufe vielleicht sogar bis in die Kabine durchgedrungen sein könnten.

Andersson scheitert an Neuer

Auch nach der Pause zeigten die Bayern zwar nicht übermäßig viel Engagement und Intensität - aber weiterhin Effektivität. An der Strafraumgrenze ließen die Unioner Robert Lewandowski viel Platz. Und so passierte, was passieren musste, wenn man dem Polen Raum gibt: Er überwand seinen Landsmann zum 2:0.

Wenig später bekam das Team von Trainer Urs Fischer die große Chance auf den Anschlusstreffer. Nach einer Ecke bekam Ivan Perisic den Ball an die Hand - und Schiedsrichter Marco Fritz entschied nach Videobeweis auf Elfmeter. Sebastian Andersson gegen Manuel Neuer lautete das Duell - der Nationalkeeper blieb der Sieger. Er parierte den Schuss des Schweden und wurde dafür von seinen Mitspielern ausgiebig gefeiert.

Polter trifft per Elfmeter zum Anschluss

Während bei den Köpenickern mit jeder Minute die Kräfte schwanden, drängten die Bayern auf das nächste Tor. Doch die Unioner stemmten sich dagegen - und bekamen selbst noch einmal die Chance zum Anschlusstreffer. Nach einem Foul von Pavard an Sebastian Polter erhielten die Berliner den zweiten Elfmeter des Abends. Diesmal machten sie es besser und Polter traf zum 1:2 (86.). Mit allen Kräften verhinderten die Berliner in der Schlussphase ein weiteres Tor der Bayern, so dass am Ende ein knappes 1:2 aus Berliner Sicht auf der Anzeigetafel stand.

Fußball Bundesliga

  • Freitag, 14.Februar, 20.30 Uhr
    Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt4:0(1:0)
    Samstag, 15.Februar, 15.30 Uhr
    RB Leipzig - Werder Bremen3:0(2:0)
    1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg2:3(1:1)
    FC Augsburg - SC Freiburg1:1(1:0)
    SC Paderborn - Hertha BSC1:2(0:1)
    Union Berlin - Bayer Leverkusen2:3(1:1)
    Samstag, 15.Februar, 18.30 Uhr
    Fortuna Düsseldorf - Borussia Mönchengladbach1:4(1:1)
    Sonntag, 16.Februar, 15.30 Uhr
    1.FC Köln - Bayern München1:4(0:3)
    Sonntag, 16.Februar, 18.00 Uhr
    FSV Mainz 05 - FC Schalke 040:0
    PlVereinSpguvToreDiffPkt
    1.Bayern München22144462:24+3846
    2.RB Leipzig22136356:25+3145
    3.Borussia Dortmund22126463:32+3142
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    5.Bayer Leverkusen22124638:29+940
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    7.SC Freiburg2296731:31033
    8.1899 Hoffenheim22103933:35-233
    9.VfL Wolfsburg2287728:28031
    10.Eintracht Frankfurt22841037:35+228
    11.FC Augsburg2276934:45-1127
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    18.SC Paderborn22441427:47-2016
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    (ARD Text)

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Sendung: rbb UM6, 26.10.2019, 18 Uhr

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