Karsten Heine, Trainer der VSG Altglienicke (imago images/Steffen Beyer)
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Regionalliga Nordost | 11. Spieltag - "Wollen oben dabei bleiben"

Die VSG Altglienicke steht auf Platz zwei und ist bisher die Überraschungsmannschaft der Saison. Was Trainer Karsten Heine dem Team noch zutraut und wer tiefe Trauer trägt? Unsere Regionalliga-Nordost-Vorschau fürs Wochenende.

Union Fürstenwalde - VSG Altglienicke

In Fürstenwalde jubeln sie schon vor dem Spiel, weil: Das Stadion-Dach ist fertig. Jene Tribünenkonstruktion, die der Verein vor sieben Jahren für 18.000 Euro gebraucht vom 1. FC Union Berlin erstanden hatte, und die sich in der Folge als nahezu schrottreif erwies. Doch inzwischen sind alle Querelen vergessen, der Umbau ist vollendet und auch zwischen den Namensvettern aus Berlin und Brandenburg herrscht wieder Frieden.

Zur großen Einweihungsfeier soll es dann auch ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten geben, Gespräche darüber laufen bereits. Doch erstmal steht der Liga-Alltag gegen das Überraschungsteam der VSG Altglienicke an.

Drei Fragen: Karsten Heine, Trainer der VSG Altglienicke

  • Saisonstart

  • Gegner

  • Prognose

Bischofswerdaer FV - Hertha BSC II

Hertha ist die Mannschaft, die bislang am häufigsten getroffen hat. Bischofswerda wiederum ist  das Team, das bislang die meisten Tore kassiert hat. Platz 1 gegen 18, Erster gegen Letzter. Klarer Fall von Kantersieg? 

Berliner AK - Optik Rathenow

Ein Spiel für Freunde der negativen Weltsicht. Der BAK ist nach drei Erfolgen zum Saisonstart inzwischen seit sieben Spielen ohne Sieg, Rathenow sogar seit acht Partien. Immerhin im direkten Vergleich gibt es einen Sieger. In den bisher 28 Spielen gegeneinander gewann Rathenow fünf, der Berliner AK 14 Mal.

BFC Dynamo - VfB Auerbach

Andernorts wird das berauschende Gefühl eines Sieges schmerzhaft vermisst. Zum Beispiel beim BFC Dynamo. Der DDR-Rekordmeister wartet seit Anfang August beziehungsweise sieben Spielen auf einen Dreier. Zuletzt setzte es für die junge Mannschaft von Trainer Christian Benbennek sogar eine herbe 0:6-Packung bei Energie Cottbus. Gegen den VfB Auerbach (Sonntag, 13:30 Uhr, Jahn-Sportpark) hat das Team nun die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. 

Halberstadt - Lichtenberg 47

Auch bei Aufstieger Lichtenberg 47 läuft es nicht mehr rund. 0:2, 0:1, 0:0, 0:2 und 0:1 lauten die jüngsten Ergebnisse, die die Euphorie über den überraschenden Saisonstart gehörig ausgebremst haben. Der Tabellenkeller kommt nun immer näher. Nur noch zwei Punkte Vorsprung haben die Lichtenberger auf Rang 15, der im schlimmsten Falle zum ersten Abstiegsplatz wird. Noch etwas näher an der Abstiegszone befindet sich der kommende Gegner Germania Halberstadt. 47-Trainer Uwe Lehmann hätte sicher nichts dagegen, wenn das auch nach der Partie (Freitag, 19:30, Friedensstadion) so bliebe.

SV Babelsberg - Rot-Weiß Erfurt

Den Weg aus dem Tabellenkeller sucht auch der SV Babelsberg. Noch immer sind die Potsdamer sieglos und trauern daher umso mehr den verlorenen Punkten aus der Vorwoche hinterher. Dreimal gingen sie bei Hertha BSC II in Führung, dreimal glich der Tabellenführer aus. Am Ende stand das bereits siebte Unentschieden der Saison. Und was macht Hoffnung, dass es gegen Rot-Weiß Erfurt (Sonnabend, 13:30 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion) endlich klappt mit dem ersten Saisonsieg? Vielleicht der Neuzugang auf der Trainerbank. Denn Philipp Saalbach, derzeit verletzter Kapitän des Teams, wird dort Platz nehmen und Chefcoach Marco Vorbeck tatkräftig unterstützen. 

Viktoria 1889 Berlin - ZFC Meuselwitz

Der Gastgeber ist eine Herausforderung für alle Fußball-Mathematiker. Nur eine Niederlage bisher, die beste Abwehr der Liga (sechs Gegentore) und trotzdem nur Platz sieben. Was das gibt? Ein unentschiedenes Gesamtbild. Das aber passt, denn beide Mannschaften konnten von ihren jeweils letzten fünf Spielen nur eines gewinnen. 

Sendung: 02.10.2019, rbb24, 21:45 Uhr

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