Gina Lückenkemper bei der Staffelübergabe mit Jessica-Bianca Wessolly. Quelle: imago images/Laci Perenyi
Bild: imago images/Laci Perenyi

Mit Berlinerinnen Lückenkemper und Kwayie - Frauen-Staffel sprintet im WM-Finale auf Platz fünf

Die vom Verletzungspech gebeutelten deutschen Sprinterinnen mit den beiden Berlinerinnen Gina Lückenkemper und Lisa-Marie Kwayie sind bei der Leichtathletik-WM in Doha im Finale über 4x100 Meter auf den fünften Platz gelaufen.

Das Quartett um Vize-Europameisterin Lückenkemper lag im Finale nach 42,48 Sekunden 38 Hundertstel hinter dem Bronzerang zurück.

"Gute Teamleistung"

"Dafür, dass wir umdisponieren mussten, ist ein fünfter Platz in Ordnung", sagte Lückenkemper in der ARD: "Das war eine wichtige und notwendige Steigerung. Das war eine gute Teamleistung."

Gold sicherte sich Jamaika mit 100-Meter-Weltmeisterin Shelly-Ann Fraser-Pryce in der Jahresweltbestzeit von 41,44 Sekunden vor Großbritannien mit 200-Meter-Siegerin Dina Asher-Smith in 41,85 Sekunden. Dritter wurde Titelverteidiger USA nach 42,10 Sekunden.

Die deutsche Staffel hatte auch im Finale auf die deutsche Doppelmeisterin Tatjana Pinto (Knieverletzung) verzichten müssen. Neben Lückenkemper und Lisa-Marie Kwayie kamen wie im Vorlauf Yasmin Kwadwo und Jessica-Bianca Wessolly zum Einsatz. Ohne ihre Jahresschnellste fehlte dem deutschen Vierer, der mit 41,67 Sekunden als weltweit Saisonbester nach Doha gereist war, die nötige Stärke für das Podest. Die erste WM-Medaille für eine deutsche Frauenstaffel seit Bronze 2009 in Berlin war außer Reichweite.

Für eine Edelmetall sorgte hingegen Konstanze Klosterhalfen. Die 22-Jährige aus Leverkusen gewann im 5000-Meter-Lauf die Bronzemedaille.

Sendung: rbb24, 05.10.19, 21:45 Uhr

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