Lisa-Marie Kwayie bei der Leichtathletik-WM in Doha. / imago images/Beautiful Sports
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Leichtathletik - Deutsche Frauen-Staffel sprintet bei WM knapp ins Finale

Die 4x100-Meter-Staffel der Frauen mit den Berlinerinnen Lisa-Marie Kwayie und Gina Lückenkemper ist bei der Leichtathletik-WM in Doha gerade noch ins Finale gesprintet. Das Quartett belegte im zweiten Vorlauf am Freitagabend in 42,82 Sekunden zwar nur den vierten Platz, kam aber am Ende knapp über die Zeit weiter.

"Haben Glück auf unserer Seite gehabt"

"Heute haben wir wirklich mal das Glück auf unserer Seite gehabt. Hoffentlich zeigen wir morgen, was wir können", sagte Lückenkemper im ZDF. Neben der 22-Jährigen und Kwayie gehörten auch Yasmin Kwadwo (Leverkusen) und Jessica-Bianca Wessolly (Mannheim) zu der Staffel, die das erste Vorlauf-Aus seit 2011 in Osaka um gerade einmal 19 Hundertstel verhinderte. Zunächst hatte es noch enger ausgesehen, doch die vor Deutschland platzierten Brasilianerinnen wurden nachträglich disqualifiziert.

Wessolly war erst kurzfristig in das Quartett gerutscht, weil Tatjana Pinto auf den Start verzichten musste. Die 27 Jahre alte deutsche 100-Meter-Meisterin aus Paderborn hatte sich im 200-Meter-Halbfinale eine Muskelverletzung im Knie zugezogen. "Wir hoffen, dass es Tatjana schnell wieder besser geht. Wir wollen morgen nochmal angreifen", sagte Lückenkemper.

Jamaika am schnellsten

Die beste Vorlaufzeit erzielte Jamaika mit Einzel-Weltmeisterin Shelly-Ann Fraser-Pryce (42,11) vor Großbritannien (42,25), das noch auf Topläuferin Dina Asher-Smith verzichtete. Die ebenfalls noch nicht in Bestbesetzung angetretenen Titelverteidigerinnen aus den USA (42,46) kamen auf Gesamtplatz vier. Deutschland hält mit 41,67 Sekunden die Jahresweltbestzeit.

Sendung: rbb24, 04.10.2019, 21:45 Uhr

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