G2 steht bei der LoL-WM im Viertelfinale. / imago images/Camera 4
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League-of-Legends-WM in Berlin - eSport-Team G2 zieht bei Heimspiel ins Viertelfinale ein

Die Gruppenphase zu Hause in Berlin ist gemeistert - nun wartet das Viertelfinale in Madrid: Das eSport-Team G2 ist bei der Weltmeisterschaft im Fantasy-Strategiespiel League of Legends in die Playoffs eingezogen. Die europäische Mannschaft mit Sitz in der deutschen Hauptstadt landete beim Heimspiel in der Verti Music Hall in der Gruppe A auf dem zweiten Rang.

Sechs Spiele, fünf Siege

Seit dem 12. Oktober treten an insgesamt acht Spieltagen die 16 besten LoL-Teams der Welt in Berlin an. Am Sonntag endet die Gruppenphase. G2 mit dem Headcoach Fabian "GrabbZ" Lohmann gilt in diesem Jahr als einer der WM-Mitfavoriten. Dem Team wird es zugetraut, die asiatische Dominanz zu brechen. Von den letzten sieben Titeln gingen fünf nach Südkorea - und je einer nach Taiwan und China.

Dass das möglich ist, zeigten sie in den - stets ausverkauften - Spielen in der Verti Music Hall. Es wurde aber auch deutlich, dass sie sich noch steigern müssen. Zwar reichten fünf Siege aus sechs Spielen zu Platz zwei in Gruppe A und dem Viertelfinal-Einzug. Doch in der abschließenden Partie gegen das südkoreanischen Team Griffin - am Ende Erster der Gruppe - verlor G2 klar. Er habe schwerwiegende Fehler gesehen, twitterte danach Trainer GrabbZ, doch man habe nun eine Woche Zeit, sie auszuräumen. Dann beginnt das Viertelfinale.

Alle europäischen Teams weiter

Dieses erreichten auch die beiden weiteren europäischen Teilnehmer bei dieser Weltmeisterschaft. Vize-Champion Fnatic reichten vier Erfolge in der Gruppe C zum zweiten Platz hinter den Südkoreanern von SK Telecom T1. Splyce hatte den Einzug ins Viertelfinale bereits am Donnerstag als Zweiter der Gruppe B perfekt gemacht. Die deutschen Teams Schalke 04 und SK Gaming hatten die Qualifikation für die WM verpasst.

Die Runde der letzten acht Teams findet nun vom 25. bis 27. Oktober in Madrid statt, eine Woche später gehen die Halbfinals über die Bühne. Das Finale steigt am 10. November in Paris. Dabei geht es auch um einen ordentlichen Batzen Geld: Im vergangenen Jahr lag das Preisgeld am Ende bei mehr als sechs Millionen Euro.

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9 Kommentare

  1. 9.

    Und wissen Sie, was das Beste an eSport (so wie an vielen anderen Dingen des Lebens auch) ist? Wenn Sie es nicht mögen, müssen Sie es sich ja nicht anschauen. Der Szene geht es ohne engstirnige, verbitterte Forenjammerer eh deutlich besser. Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen in der realen Welt auf rbb24.de.

  2. 8.

    Äußerst witzig daran ist, dass Sie, obwohl Sie sich ja lieber in der Realität aufhalten, den ganzen Tag vorm Bildschirm sitzen, um belanglose Diskussionen zu führen. Sie sind also quasi ein eDiskutant, obwohl Ihnen die Welt der Computer doch so widerspenstig ist - dazu noch ein schlechter. Gaming auf höchstem Niveau, ist ebenso anspruchsvoll für Körper und Geist wie etwaige genannte Beispiele, aber das können Sie natürlich nicht nachvollziehen, wenn Ihre einzige Erfahrung am Computer aus Diskussionen mit fundiertem Halbwissen und eventuell halbherzigem Gedaddel besteht. Professionelle eSportler machen genau so Ausgleichssport, haben Trainer, Coaches, sog. mental coaches etc. etc. Die perfekte Beherrschung komplizierter Bewegungsabläufe mit allerhöchster Präzision und perfekte Zusammenarbeit im Team, sind nur zwei von vielen Aspekten, die im eSport von Nöten sind. Bin gespannt, wie lange Ihre nächste unfundierte Antwort in dieser nicht realen Welt braucht.

  3. 7.

    Ick spiele zwar auch (und u.a. in Top150 der AStats Auswertung), aber selbst für Million Euro würde ich nicht politische Freiheiten bzw. Rechte aufgeben, also Freiheiten wie zu kommentieren, dass man nicht nur in Hong Kong aber weltweit für demokratisches Grundverständnis ist, mit welchen man nicht als Leibeigener "aristokratischer" Regierungen gilt (ein Kommentar mit welchem man wohl flott von der Veranstaltung gesperrt). Spez. hat Firma Tencent aus China, Eigentümer der Firma hinter LoL, schon gezeigt, dass diskriminieren, anhand politischer Meinung (in dem Fall geäußert in USA), welche nicht im Einklag mit Vorgabe der Regierung Chinas (siehe persönlicher Tweet des beruflich GM der Houston Rockets und China's Reaktion). Daher würde ich es angebracht sehen, dass zumindest Warnung bei solchen Veranstaltungen und Spielen, im Sinne von: "Bitte beachten Sie, dass China's Regierung persönliche Äußerungen im Ausland auswertet, und dass Tencent als deren Handlanger agiert."

  4. 6.

    Mal abgesehen davon, dass hierzulande die Definition von "Sport" ziemlich Hand in Hand mit Auslegung des "Olympischen Sportbundes" (laut welchem z.B. Schach keine Sportart an für sich), und mal abgesehen davon, dass solche Veranstaltung vom Eigentümer der Marke veranstaltet (welcher sich selber nicht gebunden hat, dass wirklich unparteiisch bzw. dass nicht dem Team zum Gewinn hilft von welchem sich das beste PR verspricht), im Bund gibt es die sogenannte Sportförderpolitik bzw. Zuschüße vom BMU wenn sich privater Verein z.B. neue Belichtungsanlage für Fußballplatz anschafft (damit die Handvoll an Spielen im Jahr zu später Stunde "umweltfreundlicher" beleuchtet). Und sagen Sie, dass Sie über Steuern gerne zuzahlen, damit z.B. mir freizeitlich oder hauptberuflich eine dedicated high-latency Internet-Verbindung finanziert, mit welcher ich nicht in Wettkämpfen absacke wenn alle Nachbarn gerade Video-Streams gucken (wodurch die Latency beeinflußt, da geteilte Verbindung zum Knotenpunkt) ?

  5. 5.

    Das Sie von Sport überhaupt keine Ahnung zu haben scheinen, beweist Ihr Argument "andere Sportarten, die nicht unbedingt körperlich anspruchsvoll sind es auch tun (Motorsport, Schach, Curling, Darts, Billard, Sportschießen usw. um nur ein paar Beispiele nennen)"
    Bis auf Schach sind die aufgeführten Sportarten sehr körperlich anstrengend, wenn auch Schach durch die Sitzhaltung auch anstrengend werden kann.
    Probieren sie diese doch mal aus, wenn Sie es schaffen vor die Tür zu gehen. Sie werden spüren, wie anstrengend diese Sportarten sind, denn ich habe bereits alle tatsächlich ausprobiert und viel mehr nicht genannte.
    Und eGaming war für mich der größte Zeitverlust, den ich je erleben musste, weil mir die Zeit, die ich vor Monitoren verbracht habe, einfach zu schade war und ich mich dem wirklichen Sport zugewandt habe.
    Schach ist übrigens anspruchsvoller als die, als eSport genannte Daddelei. eGaming ist jünger, das ist aber schon alles.

  6. 4.

    Marie, das mit Seehofer war ein sarkastischer Seitenhieb, aber Sarkasmus kennen Sie in der virtuellen Welt wohl nicht.
    Sie haben rein nichts verstanden was ich meinte, selbst mit der Adipositas ist die Info an Ihnen vorbeigerauscht.
    Tja, realistisch sein bedeutet auch, die virtuelle Welt zu kennen, ohne pekuniäres als Hauptsinn zu haben.

  7. 2.

    Vor 30 Jahren war das Internet noch "Spielerei für Nerds", vor 500 Jahren drehte sich die Sonne noch um die Erde, aber die Zeit schreitet glücklicherweise auch ohne "Realisten" wie Sie heran und die Menschheit entwickelt sich weiter, auch wenn Sie auf der Stelle treten. Esport hat aufgrund diverser Faktoren das Recht, sich als Sport zu bezeichnen, sowie andere Sportarten, die nicht unbedingt körperlich anspruchsvoll sind es auch tun (Motorsport, Schach, Curling, Darts, Billard, Sportschießen usw. um nur ein paar Beispiele nennen). Dass sie auf das körperliche Erscheinungsbild einiger Fans und Spieler erwähnen, ist nicht nur vollkommen unnötig, sondern zeigt weiterhin ihre eingeschränkte und oberflächliche Sicht- und Denkweise, die Sie schamlos weiter ausführen, indem Sie mit Worten wie "Terrorszenenbildung" um sich werfen und das - ohne zu hinterfragen - mal eben als Fakt präsentieren. Viele der Spieler verdienen im Jahr übrigens mehr, als Sie ihr ganzes "reales" Leben.

  8. 1.

    Wie man kommerzielles Daddeln an Konsolen, PC etc. als eSport bezeichnen kann, bleibt rätselhaft.
    Dieser sogenannte Sport trägt also zur körperlichen Fitness und Leistungssteigerung bei?
    Die meisten Zuschauer sind adipös, wie manch "eSportler" auch. Gut, bei den meisten anderen Sportarten sind es die Zuschauer auch, aber das man Killer- oder Kampfspiele als Sport bezeichnet, wo doch Herr Seehofer dort die Terrorszenenbildung zu sehen scheint, ist und bleibt ein Geheimnis.
    Ich bin lieber in der echten Welt unterwegs, die ist auch gefährlich, aber die Umgebung der Realität ist angenehmer als der virtuelle Raum.

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