Jürgen Klinsmann (Quelle: imago images/Eibner)
imago images/Eibner
Video: rbb|24 | 09.11.2019 | Bild: imago images/Eibner

Ex-Nationaltrainer erhält Platz im Aufsichtsrat - Klinsmann steigt bei Hertha ein

Prominenter Neuzugang für Hertha BSC: Jürgen Klinsmann bekommt einen Sitz im Aufsichtsrat des Bundesligisten. Den Weg des Ex-Bundestrainers in das Gremium soll Investor Lars Windhorst geebnet haben.

Jürgen Klinsmann wird bald im Aufsichtsrat von Hertha BSC sitzen. Dies bestätigte Klinsmanns Berater Roland Eitel am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zuvor hatte bereits die Bild-Zeitung [bild.de/Beitrag hinter Bezahlschranke] darüber berichtet. Der ehemalige Bundestrainer soll demnach Teil eines neunköpfigen Gremiums werden und einen Platz des Investors Lars Windhorst besetzen. Damit wird der 55-Jährige künftig die Arbeit der Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz und Ingo Schiller beaufsichtigen.

Weitere Investitionen von Windhorst

Am Freitag soll Investor Windhorst weitere 100 Millionen Euro an den Bundesligisten zahlen und dafür weitere 12,4 Prozent der Anteile erwerben. Für eine Beteiligung von dann insgesamt 49,9 Prozent stünden ihm vier Plätze im Aufsichtsrat zu, so die Bild. Klinsmann und Windhorst sollen sich vor einiger Zeit in Berlin kennengelernt haben. Am Samstag beim Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig sollen beide gemeinsam erstmals öffentlich im Olympiastadion auftreten.

Klinsmann seit Jahren Vereinsmitglied

Klinsmann war im April 2009 nach nicht einmal einer Saison als Bayern-Trainer entlassen worden und hatte der Bundesliga den Rücken gekehrt. Von Juli 2011 bis November 2016 war der frühere Stürmer Nationaltrainer der USA. Klinsmann selbst ist seit Jahren Vereinsmitglied bei Hertha, da sein in Eberswalde aufgewachsener Vater Siegfried Fan des Clubs war. Klinsmanns Sohn Jonathan spielte von 2017 bis 2019 bei Hertha; er stand in einem Spiel im Tor der Profis.

Sendung: rbb24, 07.11.2019, 21.45 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

5 Kommentare

  1. 5.

    Gerade auch nach dem gestrigen Spiel muss man eindeutig sagen dass Hertha dringend mehr sportliche Kompetenz braucht von daher ist das mit Klinsmann ein erster guter Schritt.

  2. 4.

    Macht für mich Null Sinn. Aber wie hat hier einer geschrieben: Der Fußball hat seine eigenen Gesetze.

  3. 3.

    Der Mann kann Englisch und Schwäbisch.

    Zu seiner Nominierung: "Des sin Gefühle, wo ma schwer beschreibe kann"!

    „Der Rizitelli und ich sind schon ein tolles Trio,...äh Quartett.“
    Jürgen Klinsmann

  4. 2.

    Wenn ein Geldgeber keine Ahnung vom Fußball hat muß er sich Leute suchen die sich in diesem Geschäft( Netzwerk ) National u. International bestens auskennen. Quasi der verlängerte Arm des Investors. Der Fußball hat halt seine eigenen Gesetze. Da braucht es Insider Wissen. Und mit den normalen Sponsoren eines Bundesligisten der langfristig im Internationalen Fußballgeschäft mithalten will ist kein Internationaler Wettbewerb mehr möglich. Da braucht es viel Geld,und Herr Klinsmann ist auch wieder in aller Munde.
    Das Rund muß ins Eckige und der Rubel muß rollen.

  5. 1.

    Nur eine Frage, wozu soll das gut sein.

Das könnte Sie auch interessieren