08.04.2019, Schleswig-Holstein, Flensburg: Der Mehrheitsgesellschafter der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG), Lars Windhorst, spricht mit Journalisten (Quelle: dpa/ Molter)
Bild: dpa/ Molter

Überweisung kommende Woche - Hertha erhält weitere 100 Millionen von Investor Windhorst

Der Investor Lars Windhorst will offenbar seine Beteiligung an Hertha BSC auf 49,9 Prozent erhöhen - und damit zum höchstmöglichen Anteil ausbauen. Am kommenden Freitag sollen dem Verein dazu 100 Millionen Euro überwiesen werden, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Im Juni war bekannt geworden, dass Windhorst über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor bereits 37,5 Prozent an der Hertha BSC GmbH Co. KGaA erworben hatte, die Profiabteilung des Vereins. Dafür hatte er bereits 125 Millionen gezahlt. Ein Tennor-Sprecher bestätigte der Nachrichtenagentur DPA, dass die zweite Tranche "sehr zeitnah" überwiesen werde.

Investitionen in die Mannschaft geplant

Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller hatte immer wieder betont, dass er es für möglich halte, dass die Verabredete Erhöhung noch in diesem Jahr vollzogen werde. Mit der ersten Tranche hatte der Club auch Verbindlichkeiten aus dem Rückkauf der Anteile des früheren Investors abgelöst.

"Ein Gutteil des Geldes, das netto übrig geblieben ist, soll in den nächsten Jahren weiter in die Mannschaft fließen", sagte Schiller vor sechs Wochen. "Dazu kommen andere Investitionsfelder. Felder wie Digitalisierung und Internationalisierung, auch Markenaufbau. So würden wir auch mit einer möglichen zweiten Tranche umgehen."

Sendung: rbb um6, 02.11.2019, 18 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

10 Kommentare

  1. 10.

    Der saubere Herr wartet jetzt schön auf den Fall von 50+1.

  2. 9.

    Die wollen weitere Millionen für den "Markenaufbau" durch den Schornstein jagen? Ernsthaft? Wahrscheinlich noch mehr Keuters verpflichten und den Verein noch mehr entkernen. Was bei Hertha abgeht, kann einem tatsächlich auch den letzten Spaß am Fußball rauben und mit Abscheu über dessen Auswüchse erfüllen. Preetz und Co. gehören zu den ultimativen Totengräbern.

    Das Tragische: Union ist, trotz geschickterer Vermarktung, auf andere Weise mindestens ebenso unsympathisch. Als Fußballfan in Berlin ist man tatsächlich gestraft. Zum Glück gibt es genügend andere Dinge, die die Stadt ausmachen.

  3. 8.

    Hertha hat doch diese Millionen noch gar nicht eingesetzt, selbst lukebakio wurde von den transfereinnahmen bezahlt.
    und selbst dann sind das immer noch Peanuts im großen fußballgeschäft damit kann man eben keinen Neymar oder ähnliches kaufen.
    Vielleicht sollten sie mal einen anderen stammtisch aufsuchen.

  4. 7.

    Zitat: "Der Investor Lars Windhorst will offenbar seine Beteiligung an Hertha BSC auf 49,9 Prozent erhöhen - und damit zum höchstmöglichen Anteil ausbauen."

    Die 49,9%, welche die Tennor Holding B.V. demnächst hält, sind Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Ich glaube, die 50+1 Regel greift bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien nicht. Von dieser Kommanditgesellschaft auf Aktien können meines Wissens mehr als 49,9% veräußert werden (siehe Hannover 96: 100% verkauft, FC Augsburg: 99% verkauft, BVB: 94,5% verkauft...). Vom Hertha BSC e.V. können nur diese ominösen 49% veräußert werden (50+1 Regel). Vom e.V. wurden aber bisher noch keine Anteile verkauft.
    Verbessert mich, wenn ich falsch liege. Anders kann ich mir die Investorenanteile bei z.B. Hannover, Augsburg und Dortmund nicht erklären.

  5. 6.

    Na, da sollte der DFB mal nicht so kleinlich sein, beim Festsetzen der Strafe nach dem Spiel gegen Union, bei so viel Kohle.
    Das Olympiastadion sollte als Heimstätte genügend Platz für Festspiele der Pyrotechnik haben, ein reines Fußballstadion ist da viel zu gefährlich.

  6. 5.

    Gut für Hertha. Damit ist ein weiterer kontinuierlicher Aufbau möglich. Hertha wird immer professioneller. Ein positives Signal. Nun muss nur noch der Trainer seine Linie finden und der Mannschaft begreiflich machen. Wobei ich zzt. noch nicht vom neuen Trainer überzeugt bin. Es fehlt auch noch ein Standort für das eigene Stadion. Da sollte endlich Klarheit geschaffen werden, damit der Bau losgehen kann.

  7. 4.

    Hertha hat sich Verkauf und macht nix draus wie mann es bei den Spielern ja SIEHT.

  8. 3.

    Tja Hr. Windhorst, da nützt auch ihr Geld nicht. Herzlichen Glückwunsch an die UNIONER!

  9. 2.

    Es gibt Leute, die fallen immer wieder auf die Füße. Ich könnte mir vorstellen, dass es genug Menschen gibt, die allein beim Anblick von Windhorst schon das kalte Grausen kriegen. Oder das substantivierte Verb mit K, was ich hier nicht schreiben werde. Endet mit -otzen. So viel Kohle zu versenken wie damals, das muss man erst mal schaffen... Er hatte damals sogar einen Butler, da war er gerade mal volljährig...

  10. 1.

    Soll man doch gleich sagen, dass er den Laden gekauft hat. Dann hat doch Berlin nichts mit dem Stadionbau zu tun - ist doch Privatsache.

Das könnte Sie auch interessieren