Cottbus-Trainer Pele Wollitz (imago images/Steffen Beyer)
Bild: imago images/Steffen Beyer

Entscheidung in der Winterpause - Wollitz knüpft Verbleib bei Energie Cottbus an Bedingungen

Fußball-Trainer Claus-Dieter Wollitz hat seinen Verbleib bei Energie Cottbus an Bedingungen geknüpft. Im Sommer 2020 läuft sein Vertrag aus. Energie hat ihm vergangene Woche ein erstes Angebot gemacht.
 
Wollitz soll zwei weitere Spielzeiten in Cottbus bleiben, unabhängig davon, ob Energie im nächsten Jahr wieder in die dritte Liga aufsteigt. Gegenüber dem rbb sagte der 54-Jährige, dass die Chance auf eine Vertragsverlängerung bei 50 Prozent steht. 

Entscheidung in der Winterpause

Ihm gehe es dabei weniger ums Geld, sondern vielmehr darum, ob es möglich ist, den aktuellen Kader weiter zu verstärken. In der kommenden Woche will sich Präsident Werner Fahle mit Wollitz treffen, um über eine gemeinsame Zukunft zu sprechen.

Die Entscheidung ob Wollitz Trainer bleibt, soll spätestens in der Winterpause fallen. Insgesamt ist Wollitz seit nun fast sechs Jahren Trainer in Cottbus und in der aktuellen, zweiten Amtszeit mit einem Punkteschnitt von 1,99 Zählern pro Partie Energies erfolgreichster Übungsleiter überhaupt.

Sendung: 15.11.2019, rbb24, 16:00 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

8 Kommentare

  1. 8.

    Da stimme ich vollkommen zu. Schade das das mittlerweile nicht mehr von jedem honoriert wierd. Ich glaube auch nicht das der aktuelle Kader so Teuer ist wie viele meinen. Da ja so viele Spieler nicht zu uns wollten oder Stammspieler der letzten Saison lieber Arbeitslos sind als den Verein, der so gut ist und sie ihre beste und schönste Zeit in ihrer Kariere hatten, verlassen. Das auffüllen des Kaders mit jungen wilden Nachwuchsspielern ist meiner meinung nach gut für den Nachwuchs in der Region und für den Verein. Das diese Jungs Zeit brauchen und auch Fehler machen ist normal aber das ist die Zukunft des Vereins, siehe Eisenhuth.

  2. 6.

    Da muss ich energisch widersprechen.
    Wir sind nicht wegen Wollitz abgestiegen, sondern wegen der Querelen am Anfang der Saison, mit Mister Sparkasse, Herrn Lepsch und dem Fortgang von Präsi und Geschäftsführer. Herr Wahlich hat ja am Ende blicken lassen dass er der geheime Spender war, grundlos ist der mit Sicherheit nicht gegangen.

    Dann kamen Rangelov mit reichlich Verspätung im Herbst (mit mehr Training im Team hätte er schon wesentlich früher sehr gut getan) und diverse super Spieler wie Gjasula im Winter, die man im Herbst bereits benötigt hätte. Da wurde die dritte Liga bereits verspielt. Pele hat sich nur zwei große Patzer geleistet: er hat Jena mit der unnötigen Niederlage wieder aufgebaut und dass er Mannschaften wie 1860 zutraute, am Ende der Saison faire Sportsleute zu sein... natürlich waren sie das nicht (0:4 gegen Jena am letzten Spieltag z.B.).

    Dazu kamen Spiele wie in Großaspach wo Mamba mindestens fünf oder sechs hundertprozentige nicht einlocht.

  3. 5.

    Kritik ist fast immer von Nutzen.Sie sollte aber eine stabile Grundlage haben. 2x bei 0 angefangen und jedesmal ist eine richtig gute Mannschaft dabei rausgekommen.Was denn noch.

  4. 4.

    Für qualitativ gute Spieler muss man halt Geld in die Hand nehmen. Er hat wiederum aus dem Nichts einen recht guten Kader geformt.
    100 % für Pele Wollitz !!
    FCE-Fan Thomas W. aus Görlitz

  5. 3.

    Pele Wollitz lebt Energie Cottbus wie kaum jemand vor ihm. Er hat bereits zwei Mal aus dem Nichts einen schlagkräftigen Kader geformt. Und eben die Statistik gibt ihm recht. Bevor ein so erfolgreicher leitender Angestellter sein Engagement verlängert, möchte er Klarheit ob die Strategie mit seinen Ambitionen deckungsgleich sind. Absolut legitim. Pro Wollitz!

  6. 2.

    Er ist ein toller Trainer! Und er passt richtig gut zu Energie. Hoffentlich bleibt er in Cottbus. Seine Bedingungen kann ich übrigens nachvollziehen.

  7. 1.

    Erfolgreichster Übungsleoter nach Punkten, hmm, Statistik ist toll, aber vielleicht ist Herr Wollitz auch der teuerste Trainer des FCE? Und wenn man dies im Verhältnis zur derzeitigen Viertklassigkeit des FCE setzt, relativiert sich die obige Aussage m.E. über Herrn Wollitz wieder. Alle seine Bedingungen die er an den FCE bisher gestellt hatte, wurdem ihm im Rahmen der Möglichkeiten des FCE doch erfüllt. Aber wo steht der FCE heute .... 4. Liga und vor der Frage, wie lange er sich die derzeitigen Ausgaben für Mannschaft und Stadion noch Leisten kann und will. Da finde ich es schon fragwürdig und vielleicht auch von Herrn Wollitz sehr egoistisch weiterhin Befingungen zu stellen, die mit Sicherheit wieder zu Mehrausgaben führen werden. Lieber mal kleine Brötchen backen und langsam zum Erfolg kommen, als sehenden Auges in die finazielle Katastrophe zu steuern. Beispiele gibt es ja leider in den Regios und der 3. Liga zur Genüge. Die Bedingungen könnten sonst der Sargnagel des FCE sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Füchse-Torhüter Martin Ziemer in Aktion (Quelle: imago images/Joachim Sielski)
imago images/Joachim Sielski

Füchse ohne Stammtorhüter gegen Kiel - Von der Tribüne ins Tor

Am Donnerstag wollen die Füchse das schaffen, was bislang nur ein einziges Mal in der Vereinsgeschichte gelang: Ein Sieg gegen den THW Kiel. Da allerdings beide Stammtorhüter der Berliner verletzungsbedingt ausfallen, rückt ein Anderer in den Fokus. Von Ebru Özdemir

Die Spielerinnen des SC Potsdam jubeln (Quelle: imago images/foto2press)
imago images/foto2press

Volleyballerinnen des SC Potsdam - Im europäischen Glanz

Der SC Potsdam erlebt aufregende Wochen. Erstmals in der Vereinsgeschichte sind die Volleyballerinnen auf europäischer Ebene dabei. Es ist das Ergebnis einer beeindruckenden Entwicklung - und die soll noch nicht zu Ende sein. Von Johannes Mohren