Archivbild: Das Hertha-Logo ist im September 2003 vor dem Flughafen Berlin-Tegel abgebildet (Bild: imago/Contrast)
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Debatte um neues Stadion - Hertha trifft sich erstmals mit Tegel-Projektgesellschaft

In der Debatte um ein neues Stadion von Fußball-Bundesligist Hertha BSC plant der Verein für Dienstag einen weiteren Schritt. Wie Herthas Stadionmanager Klaus Teichert am Montag mitteilte, soll es in den kommenden Tagen zwei Treffen geben, "einmal mit der Tegel Projekt GmbH und einmal mit allen Fachplanern".

Dabei soll es unter anderem um den potenziellen Standort am Zentralen Festplatz nahe des Flughafens Tegel gehen. Hertha favorisiert aber immer noch das Olympiagelände für den Neubau. Laut Teichert ist der Festplatz zudem bis 2028 vermietet und hat keine ausreichende Verkehrsanbindung. Beim Olympiagelände fehlt dem Verein wiederum derzeit noch das entsprechende Grundstück. 

Mehrere Standorte im Gespräch

Hertha-Präsident Werner Gegenbauer wertet es als positives Zeichen, dass der Senat den Wunsch des Clubs nach einem neuen Stadion inzwischen anerkenne: "Wir brauchen eine gemeinsame Zusammenarbeit, die funktioniert derzeit."

Sportsenator Andreas Geisel (SPD) präferiert, dass Hertha BSC im Olympiastadion bleibt. Einen Stadionbau an anderer Stelle im Olympiapark hatte er zuletzt abgelehnt, unter anderem aus Denkmalschutzgründen. Er hatte das Gelände des Flughafens Tegel als Alternativstandort angeboten. Der soll nach aktuellen Planungen im März 2021 geschlossen werden, wenn ein halbes Jahr zuvor im Oktober 2020 der neue Hauptstadt-Flughafen BER eröffnet worden sein sollte. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird derweil auch über einen Stadionbau in der alten Avus-Nordkurve zumindest nachgedacht.

Ende Oktober wollte Hertha einen eigenen Datenraum zum Bau eines neuen Stadions öffnen. Dort sollen sich Interessierte die Unterlagen anschauen dürfen, die bereits dem Berliner Abgeordnetenhaus zur Verfügung gestellt wurden. 

Sendung: rbb24, 05.11.2019, 13 Uhr

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