Zwei Judoka haben sich fest im Griff(Quelle: imago images/sportfotodienst)
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Nach Vorfall in Kienbaum - Judo-Trainer nach rassistischem Angriff vom Amt entbunden

Der Landessportbund Berlin (LSB) hat einen Judo-Trainer, der einen Athleten beschimpft und körperlich angegriffen haben soll, von seinen Aufgaben entbunden. Das bestätigte LSB-Sprecher Oliver Weiß am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Zu den Gründen sei aufgrund des laufenden Verfahrens Stillschweigen vereinbart worden, der Rechtsausschuss des Deutschen Judo-Bundes(DJB) wird sich am Freitag in Potsdam mit dem Fall befassen.

Dem Trainer wird vorgeworfen, einen 18 Jahre alten Athleten aus Hamburg bei der Vorbereitung auf die U-21-WM in Marrakesch in Kienbaum "übel beschimpft und körperlich angegriffen" zu haben, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet hatte. Der Sportler mit afrikanischen Wurzeln habe sich laut "FAZ" gegen eine Anzeige entschieden. Der Trainer selbst äußerte sich "aufgrund des laufenden Verfahrens" auf Anfrage nicht zu dem Vorfall.

Sendung: Abendschau, 05.11.2019, 19.30 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    "Der Sportler mit afrikanischen Wurzeln habe sich laut "FAZ" gegen eine Anzeige entschieden." Er wurde 100%ig unter Druck gesetzt oder fürchtet Anfeindungen oder andere Nachteile, sollte er sich für eine Anzeige entscheiden. Straftaten gehören vom Staat verfolgt!

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