Radsportler fahren auf der Oberbaumbrücke. (Quelle: imago images/Camera4)
Audio: Inforadio | 26.11.2019 | Jens-Christian Gußmann | Bild: imago images/Camera4

"VeloCity" im Juni 2020 - Berlin bekommt ein neues großes Radsport-Event

Die Hauptstadt gehört am 13. und 14. Juni 2020 den Radfahrern. Nachdem der Berliner "Velothon" im vergangenen Jahr ausfallen musste, gibt es nun ein neues Radsportevent in Berlin. "VeloCity" nennt sich die Veranstaltung, die im kommenden Jahr ihr Debüt feiern und auf Dauer einmal jährlich stattfinden soll.

Die Strecken über 60 und 120 Kilometer befänden sich noch in der Planung, gaben die Veranstalter von der SCC Events GmbH, die auch den Berlin-Marathon ausrichtet, auf einer Pressekonferenz am Montag bekannt. Start und Ziel sollen demnach am Berliner Funkturm sein.

Ein Event für ganz unterschiedliche Radsport-Typen

"Wir wollen etwas Innovatives in die Wege leiten, wollen zeigen, dass der Radsport hier in Berlin seinen Platz hat", sagte Jürgen Lock, Geschäftsführer von SCC Events, einer Tochterfirma des Sportclubs Charlottenburg.

Es solle langfristig ein Event für alle Radsportler werden - vom Breitensportler bis zum ambitionierten Profi, vom Rennradfahrer über BMX- bis zum Trialfahrer. "So etwas gibt es in Europa bisher noch nicht", so Lock.

Ex-Radprofi Jens Voigt wird Schirmherr

Als Schirmherr haben sich die Veranstalter einen großen Namen der Radsportszene an Land gezogen. Jens Voigt, 17-maliger Starter bei der Tour de France, wird eines der Gesichter des "VeloCity" sein. "Die Sportmetropole Berlin braucht eine solche Veranstaltung wie den "VeloCity".

Der Bedarf für ein großes Radrennen in Berlin ist da", gibt Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki zu Protokoll. Schon jetzt gäbe es 1.500 Voranmeldungen für 2020, in ein paar Jahren erhoffen sich die Ausrichter bis zu 20.000 Teilnehmer.

Ähnlich gute Zahlen konnte auch der Vorgänger "Velothon" vorweisen. Doch aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen den Veranstaltern kam es zur Trennung - und damit verbunden zur Neuausrichtung. Während der "Velothon" noch von zwei Veranstaltern ausgerichtet wurde, ist der "VeloCity" ist jetzt allein in der Hand der SCC-Tochter.

Sendung: rbb UM6, 25.11.2019, 18.00 Uhr

Kommentar

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Antwort auf [Denis] vom 26.11.2019 um 11:10
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11 Kommentare

  1. 11.

    Leute! solche Events werden immer rechtzeitig angekündigt. Man kann sich darauf einstellen. Voraussetzung ist natürlich, man sieht dies positiv als ein Volksfest mit geiler Stimmung und Gänsehautfeeling. Wen man nur den nervigen Radler dabei sieht, wird man es nicht tolerieren wollen. Ich werde 2020 in Berlin starten, der Stadt ein paar Kröten beim Aufenthalt lassen, und hoffe auf gute Stimmung, tolles Wetter und zufriedene Gesichter bei allen. Egal ob Betroffener von der kurzen Sperrung, oder Teilnehmer beim 2019 vermissten Rennen. Bleibt alle gesund - Gegner wie Befürworter gleichermaßen. Man sieht sich. Danke SCC!

  2. 10.

    So lange die ganze Veranstaltung sich auf den Westteil ,Fhain/Kreuzberg & Mitte beschränkt kann ich damit echt leben. Da fallen die paar Radler dieses Events nicht mehr auf.

  3. 9.

    Vollkommen richtig kommentiert. Bin ganz Ihrer Meinung. Ach wäre ich noch jung. Aber meine Stimme reicht allemal zum anfeuern.

  4. 8.

    Na Klasse und wieder ist hier wo ich wohne die Straße zu. Ob Marathon, Skater, Fahrradfahrt in dunkeln , heute die Traktoren und jetzt auch noch das. Immer hier in meiner Straße, man hat hier einfach keine Ruhe.
    Kein Wunder wenn Leute aus Berlin wegziehen

  5. 7.

    Endlich mal wieder ein Radrennen in Berlin. Das knüpft an große Radsportzeiten an und lässt die Berliner Radsporttradition wieder aufleben. Mitmachen oder anfeuern! Fahrt mit den Öffis dorthin und habt Spaß!!!

  6. 6.

    Welche Einschränkungen? S- und U-Bahnen werden sicher wie gewohnt fahren. Wo ist das Problem? Diese Veranstaltungen sind doch tolle Events und Werbung für unsere Stadt.

  7. 5.

    Danke. Kurz und knapp. Und wie schreibt der User Sebastian doch so trefflich: Und zwei autofreie Tage kann Berlin auch gebrauchen.

  8. 4.

    Noch ein Wochenende an dem man Berlin meiden muss. Die Einschränkungen im öfffntlichen Verkehr nerven nur noch.

  9. 3.

    Prima!
    Mitmachen...

  10. 2.

    Ach naja, mir ist sowas wirklich lieber als diese hirnfreie Fashion-week auf dem 17. Juni, die ja nun gottlob wech ist. Hier hat der Berliner wenigstens nich etwas davon und kann mitmachen. Und zwei autofreie Tage kann Berlin auch gebrauchen

  11. 1.

    Berlin braucht keine Sportveranstaltungen auf den Strassen. Ein Berlin Marathon im Jahr reicht aus.
    In Berlin und im Umland gibt es genug Sportstätten, wo Veranstaltungen stattfinden können.
    Die Einschräkungen in privaten und öffentlichen Verkehr sind nicht hinzunehmen für ein wenig Sport.

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