Anthony Ujah (l.) im Zweikampf mit Benjamin Hübner. Quelle. imago images/Jan Huebner
Audio: Inforadio | 17.12.19 | 23:00 Uhr | Jakob Rüger | Bild: imago images/Jan Huebner

0:2-Niederlage - Unions Heimserie reißt gegen Hoffenheim

Union Berlin hat am Dienstagabend in der Bundesliga eine Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Hoffenheim unterlag die Fischer-Elf mit 0:2 und verpasste so den fünften Heimsieg in Serie. Am Ende war gerade die gute Defensive der Gäste ausschlaggebend.

Die Heimserie von Union Berlin mit zuletzt vier gewonnen Spielen im Stadion An der Alten Försterei ist gerissen. Gegen die TSG Hoffenheim verlor die Mannschaft von Urs Fischer mit 0:2 (0:0) und verpasste es so, in der Tabelle an dem Team aus Baden-Württemberg vorbeizuziehen. Gerade im zweiten Durchgang wirkten die Eisernen müde und schafften es daher nicht, die Niederlage im letzten Heimspiel des Jahres zu verhindern.

Ujah verpasst für Union, Kramaric bei Hoffenheim

Bei Union rotierten Anthony Ujah für Marius Bülter und Neven Subotic für Michael Parensen zurück in die Startelf. Union-Verteidiger Florian Hübner, der von Trainer Urs Fischer zum dritten Mal in Folge ins erste Aufgebot berufen wurde, traf auf seinen Bruder Benjamin bei Hoffenheim. Die 20.350 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Stadion An der Alten Försterei - im Gästeblock klaffte ein große Lücke - sahen zu Beginn eine kampfbetonte Partie. Schiedsrichter Sören Storks musste die Begegnung immer wieder wegen kleinerer Fouls unterbrechen.

Die erste Chance hatte Stürmer Ujah nach 13 Minuten, eine gute Hereingabe von Marcus Ingvartsen verpasste der Nigerianer im Strafraum aber unglücklich. Dennoch waren die Eisernen nach einer knappen Viertelstunde die leicht bessere Mannschaft und erarbeiteten sich viele Standardsituationen.

Die Hintermannschaft der Gäste blieb aber aufmerksam und konnte weitere Tormöglichkeiten verhindern. Gleiches galt lange Zeit auch für die Abwehr der Köpenicker - in der 40. Minute hatte Andrej Kramaric allerdings die große Gelegenheit, seine Mannschaft in Führung zu bringen. Der Stürmer setzte den Ball nach einem schnell gespielten Angriff der Hoffenheimer aber über das Tor, sodass es torlos in die Halbzeit ging.

    

Verdiente Führung für Hoffenheim

Nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Alfred Schreuder das bessere Team, kam offensiver aus der Kabine und ging daher durchaus verdient in Führung. Ein Distanzschuss von Ihlas Bebou schlug abgefälscht hinter Unions Schlussmann Rafal Gikiewicz im Tor ein (56.). Die Gastgeber taten sich im zweiten Durchgang schwer, vor das Hoffenheimer Tor zu kommen, Fischers Elf wirkte müde und behäbig.

Der Trainer reagierte und brachte mit Sebastian Polter und Marius Bülter für Ujah und Ingvartsen neue Kräfte in der Offensive. Zwar wurde Union nach den beiden Wechseln tatsächlich wieder aktiver, doch auch im letzten Spielabschnitt zeigte Hoffenheims Defensive eine starke Leistung. Gerade Kapitän Benjamin Hübner gewann viele Zweikämpfe gegen Unions Stürmer um Sebastian Andersson. Die letzte große Möglichkeit vergab der Schwede in der 83. Minute, Torwart Oliver Baumann parierte gut. Auf der anderen Seite sorgte Christoph Baumgartner in der Nachspielzeit für das 2:0 und die Entscheidung.

Durch die Niederlage verpassen es die Eisernen, Hoffenheim in der Tabelle hinter sich zu lassen und rutschen mindestens auf den elften Rang ab. Durch einen Sieg am Mittwoch könnte auch Eintracht Franfurt noch an Union vorbeiziehen.

Sendung: Inforadio, 17.12.19, 22:30 Uhr

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    4.RB Leipzig11003:1+23
    6.1899 Hoffenheim11003:2+13
    6.SC Freiburg11003:2+13
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    8.Eintracht Frankfurt10101:101
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Antwort auf [RB] vom 18.12.2019 um 07:09
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3 Kommentare

  1. 3.

    Hoffenheim hat nicht unverdient gewonnen; auch, weil Union sich schwertat das Spiel zu machen und auch etwas Pech hatte.
    Die wenigen TSG Fans dürften aber schwer beeindruckt gewesen sein, wie die Union Fans die Mannschaft permanent supportet, und trotz der Niederlage noch minutenlang gefeiert hat. Solch eine Fanliebe kennen sie im Kraichgau nicht.

    Und an die beiden Kommentatoren "KE" und "RB": Diese Missgünstigkeit ist schon traurig.

  2. 2.

    Glückwunsch Hoffenheim. Gut gemacht. Hab das Ergbenis heute morgen im Radio gehört und ware sehr erfreut. So starte ich gerne in den Tag.

  3. 1.

    Ooooch, wie schaaade. :p

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