Sebastian Andersson (Quelle: imago images/Camera 4)
Video: rbb UM6 | 09.12.2019 | Interview mit Sebastian Andersson | Bild: imago images/Camera 4

Interview | Sebastian Andersson - "Ich glaube an unsere Mannschaft"

Sebastian Andersson ist bei Union Berlin der Mann der Stunde. Im Interview erzählt der schwedische Stürmer, warum sich die Köpenicker den guten Tabellenplatz verdient haben und was es ihm bedeutet, in der Torschützenliste so weit oben zu stehen.

rbb|24: Herr Andersson, lassen Sie uns auf die Tabelle schauen. 14 Spiele sind rum, Sie haben alle Partien absolviert und Ihr Team steht auf Platz zehn. Wie sehr überrascht Sie das?

Sebastian Andersson: Ich bin echt überrascht, vor der Saison hätte ich das nicht gedacht. Aber ich denke, wir haben uns das verdient, wir haben hart zusammen gearbeitet, haben abgeliefert und dadurch die Punkte geholt.

Was ist das Besondere an den Heimspielen vom 1. FC Union Berlin? Ihr Team hat vier Heimspiele hintereinander gewonnen - gegen Köln, Gladbach, Hertha BSC und Freiburg.

Das ist keine Magie, wir sind einfach sehr selbstbewusst, wenn wir auf den Rasen im Stadion An der Alten Försterei gehen. Dazu erhalten wir jedes Mal eine richtig tolle Unterstützung von den Rängen und spielen dadurch noch besser. Wir müssen nur weiter so hart arbeiten und die Hilfe unserer Fans bekommen und dann holen wir noch mehr Punkte. Natürlich genießen wir die Heimspiele auch.

Aber Ihre acht Liga-Tore sind schon ein bisschen magisch, oder?

Ja klar, das ist echt gut. Aber ich muss weitermachen und bloß keine Pause einlegen. Zwar kann ich jetzt ein paar Tage den Moment auch mal genießen, aber dann muss ich meine beiden Tore vom Wochenende auch wieder vergessen und von vorne anfangen.

Was bedeutet das für Sie persönlich, wenn Sie auf die Torschützenliste schauen? Robert Lewandowski führt, dann kommt Timo Werner und kurz darauf kommen Sie.

Naja, bis zu Lewandowski ist es noch eine ziemlich große Lücke. (lacht) Aber natürlich ist es sehr schön, dort zu stehen und ich bin darüber sehr glücklich.

Wenn Sie auf die acht Saisontore zurückblicken: An welches erinnern Sie sich am meisten, welches hat Ihnen am besten gefallen?

Das erste Tor gegen Augsburg war ein sehr gutes Gefühl. Eingewechselt zu werden und dann das Tor zu schießen: Das war das beste Gefühl.

Sebastian Andersson und Julian Ryerson bejubeln das Tor zum 2:0 (Quelle: imago images/Camera 4)
Über Tore jubelt Sebastian Andersson mit Union Berlin inzwischen regelmäßig. | Bild: imago images/Camera 4

Und welches war das schönste Tor?

Ich mache nicht so viele schöne Tore. (lacht) Ich erinnere mich gar nicht mehr an jedes Tor, aber ich mochte das Kopfballtor am Sonntag gegen Köln und auch das gegen Mainz.

Bis Weihnachten stehen noch drei Spiele an. Was sind Ihre Ziele, ganz persönlich und mit Union Berlin?

Es ist immer mein Ziel, hart zu arbeiten und der Mannschaft mit ein oder zwei Toren zu helfen. Und nicht gegen die Teams zu verlieren, die in der Tabelle unter uns stehen. Wir wissen, dass wir zu Hause sehr stark sind und einen oder sogar drei Punkte gewinnen können. Ich glaube an unsere Mannschaft.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Dennis Wiese, rbb Sportredaktion. Dies ist eine gekürzte und redigierte Fassung des Gesprächs. Das komplette Interview können Sie mit Klick auf das Video-Symbol im Titelbild des Artikels ansehen.

Sendung: rbb UM6, 09.12.2019, 18 Uhr

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2 Kommentare

  1. 1.

    Stadtmeister, Stadtmeister- Berlins Nummer Eins!

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