Archivbild: Die Wasserballmannschaft <<Wasserfreunde Spandau>> beim Huddle im Wasser. (Quelle: imago images/Camera 4)
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12:11-Erfolg bei Sintez Kasan - Erster Spandauer Champions-League-Sieg seit zehn Monaten

Die Wasserfreunde Spandau 04 haben in der Wasserball-Champions-League einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert - und damit eine lange Negativ-Serie durchbrochen: Der deutsche Rekordmeister setzte sich am Dienstagabend beim russischen Club Sintez Kasan mit 12:11 durch. Es war der erste Erfolg für die Wasserfreunde in der Königsklasse nach mehr als zehn Monaten. Zwölf Partien dauerte die Durststrecke. Zehn davon gingen verloren.

Starker Start und gute Moral

Die Spandauer erwischten einen starken Start. Nach dreieinhalb Minute führte das Team mit 3:0 - und das, obwohl die Wasserfreunde weiterhin auf Remi Saudadier, Marko Stamm und Ben Reibel verzichten mussten. Auch danach nutzten sie ihre Überzahl-Chancen resolut (vier Tore) und lagen nach dem Auftaktviertel mit 6:2 in Front.

In der Folge aber ließen Konzentration und Effektivität enorm nach. In der Abwehr konnte Spandau die starken Angreifer von Sintez nur noch unzureichend kontrollieren und Kasan glich nicht nur aus, sondern ging 21 Sekunden vor der Halbzeit sogar mit 8:7 in Führung.

Doch die Berliner zeigten Moral. Mit einem 9:9 ging es in den vierten Spielabschnitt. In dem schafften sie zunächst die 11:9-Führung. Das 12:10 für Spandau 04 erzielte Stefan Pjesivac 4:14 Minuten vor Spielende. Danach ließ die 04-Abwehr nur noch einen Treffer der Gastgeber zu und rettete den Sieg ins Ziel.

Kasan in der Tabelle überholt

Beste Torschützen für Spandau waren Mateo Cuk und Stefan Pjesivac (je drei). Mit dem Sieg zogen die Wasserfreunde in der Tabelle mit jetzt fünf Zählern (ein Sieg, zwei Remis) an Kasan (drei Punkte) vorbei auf Platz fünf des Achterfeldes aus Gruppe A.

Die ersten vier Mannschaften qualifizieren sich für die K.O.-Runde, am 13. Dezember empfangen die Wasserfreunde den ungarischen Vertreter aus Szolnok, die diesen Platz derzeit belegen und und noch mit vier Punkten vor Spandau rangieren.

In der Bundesliga trifft der Tabellenführer bereits am 7. Dezember auf den ASC Duisburg (4.).

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