Cottbuser Regionalligist - Sozialarbeiterin soll bei Energie für Vielfalt sensibilisieren

Der FC Energie Cottbus hat am Donnerstag eine Beauftragte für Vielfalt und Toleranz vorgestellt. Quelle: imago images/Picture Point
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Der FC Energie Cottbus hat am Donnerstag eine Beauftragte für Vielfalt und Toleranz vorgestellt. Die Sozialarbeiterin Laura Klement soll in Zukunft Fans und Mitarbeiter für beide Themengebieten sensibilisieren. Die 28-jährige gebürtige Cottbuserin ist seit fast 20 Jahren Dauerkarteninhaberin bei Energie und hat sich in ihrer Masterarbeit mit den Anfängen und der Entwicklung von Ultraszenen beschäftigt. Für ihre Recherche hierzu führte sie auch im Fanlager von Enegie Cottbus Interviews und Gespräche.

"Erfüllt fachlich wie emotional alle Vorraussetzungen"

"Wir sind sehr froh, dass wir die Stelle nun endlich besetzen konnten, und sind fest davon überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Laura Klement erfüllt fachlich wie emotional alle Voraussetzungen für diesen Job. Unsere gesellschaftliche Verantwortung haben wir als Verein stets wahrgenommen und unseren Beitrag geleistet - das werden wir auch in Zukunft tun. Dass wir dabei jetzt auf Laura Klement zählen können, ist großartig und ein Meilenstein auf unserem eingeschlagenen Weg", wird Energie-Präsident Matthias Auth auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Der Klub hatte schon seit einiger Zeit nach einer passenden Besetzung für die Position gesucht. Zuletzt war Laura Klement beim Jugendamt der Stadt Cottbus tätig.

Sendung: Inforadio, 02.01.20, 15:15 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Na hoffentlich bekommt Laura Klement Unterstützung aus dem zivilgesellschaftlichen FCE Fanlager. Ich befürchte aber leider, dass viele Anhänger diese neu geschaffene Position als "Provokation" wahrnehmen, und sich dadurch als 'intollerant diffamiert' sehen werden.

    Beim Chemnitzer FC z. B., der ähnliche Probleme mit rechtsradikalen Anhängern wie der FCE hat, wurde auch ein Beauftragter mit entsprechender Aufgabenstellung engagiert. Dieser wurde bereits im Vorfeld von einigen, ja sogar nicht wenigen Anhängern als "Halunke" bezeichnet, für den man sich die Ausgaben sparen kann. Einen 'Zugriff' hat er m. W. nie gefunden.

    Dass Sie "Stallgeruch" hat ist schon mal gut, und ich wünsche ihr wirklich das Beste.

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