Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann ist enttäuscht (Quelle: imago images/Bernd König)
Jürgen Klinsmann ist ratlos | Bild: Imago/Bernd König

Wieder enttäuschte Hertha spielerisch - Schluss mit der Schönfärberei

Herthas nächster spielerischer Offenbarungseid zeugt von Realitätsferne bei Jürgen Klinsmann und seinen Spielern. Nach dem 1:3 gegen den Abstiegskandidaten aus Mainz lobt er die spielerische Entwicklung in seiner Amtszeit. Trotzdem ist Hertha weiter die Bundesligamannschaft mit den wenigsten Torchancen. Von Till Oppermann

Es dauert 84 Minuten, bis Hertha am Samstag endlich die schlechteste Abwehr der Liga überwindet. Nach einer Ecke köpft Dedryck Boyata den Mainzer Bruma an, der den Ball ins eigene Tor abfälscht. Unter den verbliebenen Fans im Olympiastadion keimt nochmal zarte Hoffnung auf, dass sich die Alte Dame doch noch irgendwie einen Punkt ermogeln kann. Viele sehen den Anschlusstreffer aber gar nicht mehr. Nach Quaisons 2:0 zwei Minuten zuvor hatte sich eine Völkerwanderung der Enttäuschten in Bewegung gesetzt. Zu verlockend ist die Aussicht nach der mittlerweile sechsten Heimpleite nicht auch noch im Stau zu stehen. Keiner traut den Blau-Weißen ein Comeback zu. Denn Hertha spielt auch gegen die akut abstiegsgefährdeten Mainzer absolut einfallslos.

Klinsmann zeigt Verständnis

Trainer Jürgen Klinsmann nimmt seine Jungs nach dem Spiel in Schutz: "Die Mannschaft war nicht im Stande, die letzten paar Tage zu verarbeiten." Ganz sicher hat das bittere Pokalaus auf Schalke Spuren hinterlassen. Die verspielte Führung, die harte Gelb-Rote Karte gegen Jordan Torunarigha und die rassistischen Angriffe, denen der 22-jährige Innenverteidiger zuvor ausgesetzt war, würde niemand einfach wegstecken können. Deshalb gibt er seinen Spielern jetzt zwei Tage frei, damit die auf andere Gedanken kommen, den Kopf freikriegen.

Nachsicht mit der Mannschaft, die sich vorbildlich vor ihren Mitspieler gestellt hatte, ist angebracht. Bei Hertha tut sich derzeit eher ein anderes Problem auf. Klinsmanns menschliche Qualitäten sind unbestritten, sein fußballerisches Verständnis ist jedoch zu hinterfragen.

Ein realitätsfremder Trainer

Nach dem Spiel kommentiert er: "Wir sind jetzt seit acht, neun Wochen bei der Arbeit und ich glaube, da hat sich schon einiges verbessert." Spielerisch will Klinsmann eine "gute Entwicklung" gesehen haben. Eine mutige Einschätzung. Seit seinem Amtsantritt in der Hauptstadt hat Hertha in neun Ligaspielen mickrige acht Tore erzielt. Die Mannschaft erspielt weiter mit Abstand die wenigsten Torchancen aller Bundesligisten. Auch gegen Mainz präsentiert sich Hertha trotz 64 Prozent Ballbesitz unfähig, die Gäste wirklich unter Druck zu setzen. Korrekt konstatiert Klinsmann: "Wir konnten keine Ideen entwickeln, um Mainz in Bedrängnis zu bringen." Das Aufbauspiel ist statisch, die bemitleidenswerten Stürmer Krzysztof Piatek und Pascal Köpke hängen komplett in der Luft. Vor der Pause schieben die Mittelfeldspieler Arne Maier, Marco Grujic und Santiago Ascasibar sich mit ihren Abwehrkollegen Boyata, Torunarigha und Niklas Stark die Querpässe zu. Oft folgt ein langer Ball, der meistens im Nirwana landet. Manchmal schlagen Maxi Mittelstädt und Marius Wolf eine Flanke hinter das Mainzer Tor. Von einer Entwicklung im Vergleich zu den letzten Ligaspielen ist nichts zu sehen.

Mehr Flanken sind der falsche Weg

"In der zweiten Hälfte haben wir es dann mit einem 4-4-2 probiert, mit Lukebakio und Dilrosun außen", sagt Klinsmann und erklärt auch gleich weshalb: "Wir brauchen natürlich mehr Flanken." Eine seltsame Analyse. Zwar bringt Lukebakio tatsächlich etwas Pfeffer in das fade Offensiv-Süppchen, das die Berliner kochen, sein wuchtiger Distanzschuss in der 57. Minute entsteht aber nicht nach einer Flanke. Viel mehr wird endlich mal einer der Stürmer flach in den Fuß angespielt und muss nicht erst artistisch einen langen Ball aus der Luft pflücken. So gelingt es Piatek in dieser Szene hervorragend, mit einem feinen ersten Kontakt den freien Raum zu öffnen und Lukebakio einzusetzen, der dann in der Mitte des Feldes Platz hat, um eine gefährliche Aktion zu initiieren.

Trotz der fehlenden Bindung zwischen Mittelfeld und Angriff wurde Herthas kreativster Spieler, Ondrej Duda, im Winter verliehen. Er passt nicht in Klinsmanns Planung. Flache Kombinationen durch die Mitte, gezielte Bälle in die Spitze und eine Einbindung der Stürmer sind beim Herausspielen von Chancen im System des ehemaligen Bundestrainers nicht gefragt. Er kündigt an: "Wir wollen uns viel mehr nach oben orientieren." Die Hertha-Fans dürfen also in den kommenden Wochen mit noch mehr langen Bällen rechnen. Eine Verbesserung wird das nicht bringen. Die Weigerung des Trainers anzuerkennen, dass Herthas Offensivspiel mit den aktuellen Mitteln unterirdisch ist, ist nicht hilfreich.

Personell wird sich einiges ändern

Nach dem Spiel sagt ein Fan: "Das Beste an der Nummer heute ist, dass Wolf nächste Woche nicht spielt." Doch nicht nur der nun Gelb-Rot-Gesperrte wird wohl nächste Woche in der Klinsmann-Elf fehlen. Auch die Demontage des Kapitäns Niklas Stark geht weiter. Nachdem er am Samstag durch die Dreierkette zu Beginn wieder in die Aufstellung gerutscht ist, wird er schon zur Pause ausgewechselt. Vorher lässt sich der Nationalspieler beim ersten Streich des dreifachen Torschützen Quaison von einer billigen Körpertäuschung vernaschen. Mit ihm bleibt der weiter formschwache Marko Grujic in der Kabine. "Als wir auf Viererkette umgestellt haben, wurde es besser", merkt Mittelstädt an. Nimmt man die Aussagen des Trainers hinzu, wird sehr wahrscheinlich, dass Dilrosun und Lukebakio nächste Woche von Beginn an spielen. Bekommt der im Pokal so starke Köpke dann noch eine Chance, wird Grujic draußen sitzen. Mit einer typischen Fußballerphrase gibt Mittelstädt die Devise für das Spiel in Paderborn aus: "Wir müssen eine Reaktion zeigen." Damit das keine Phrase bleibt, brauchen die Berliner einen Realitätscheck. Denn auch der Linksverteidiger spricht davon, dass Hertha "einfach nicht den Druck entwickeln konnte, wie in den letzten Wochen."

Sendung: rbb24, 08.02.2020, 21:45 Uhr

Beitrag von Till Oppermann

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30 Kommentare

  1. 30.

    Ich meine, der erste Fehler von Hertha BSC Berlin war, überhaupt diesen abgehobenen und völlig zu Unrecht hochgelobten Trainer zu holen. Seine irrsinnigen Ideen - wie damals die "Buddha"-Phase beim F.C. Bayern - zeugen doch von einer geringen Realitätsnähe. Charakterlich hat er ohnehin jeglichen Respekt verwirkt (arrogantes Gebahren, Top-Spieler auf übelste Weise abservieren) und sein feiges, Mimosenhaftes Verhalten (nach kurzer Zeit das "Handtuch werfen") sowie seine vielfach offenbarte fachliche Unfähigkeit (Trainerlizenz "vergessen", taktische Fehler am laufenden Band) lassen Fans und den Verein sicher keine Träne vergießen. Die Empfehlung, umgehend und ohne irgendwelche Boni oder Abfindungen Herrn Klinsmann aus dem Aufsichtsrat zu entlassen, ist die einzige sinnvolle und logische Konsequenz seines Verhaltens. Wenn das Vertrauen nicht mehr reicht, die Mannschaft zu trainieren, reicht sie erst recht nicht, ihm eine Menge Geld in seinen unersättlichen Rachen zu werfen.

  2. 29.

    Wo sind wir hier eigentlich? Da wird ein vermeintlicher Heilsbringer für teures Geld verpflichtet ,
    nur dem Verein fühlt er sich überhaupt nicht verpflichtet. Teure Einkäufe, vieles auf den Kopf stellen und dann nach ein paar Spieltagen sich aus derVerantwortung stehlen. Dann will er auch noch Aufsichtsrat bleiben oder werden. Wenn Hertha das mitmacht, dann gute Nacht. Über den Charakter des „Supertrainers“ brauchen wir wohl nicht mehr zu reden.

  3. 28.

    Der Großinvestor installiert einen Manager, der kein Trainer ist, dieser wirft alles im Verein über den Haufen und nach großen Sprüchen tritt er zurück. Ich kann nur hoffen, dass fußballerischer Sachverstand wieder Einzug hält und nicht wirtschaftliche Renditeinteressen kontinuierliche Arbeit ersetzt.

  4. 27.

    Echte Hertha Fans sind emotional treue, freundliche Anhänger, sie motivieren und stützen die Spieler mit Gesang, Applaus und bleiben bis zum Abpfiff im Stadion. Sie randalieren nicht, zündeln nicht, benutzen kein Pyro und wertschätzen den Gegner.
    Freu mich immer wieder auf euch 5%.

  5. 26.

    . . . und als kleiner Hinweis an diejenigen, die hier mal wieder gegen Union stänkern: Natürlich spielt die Mannschaft einen anderen Fussball als die etablierten Clubs. Alles andere wäre bei einem (erstmaligen) Aufsteiger, der im Vergleich über ein lächerlich geringes Budged verfügt, sportlicher "Selbstmord". Wohin unbedingtes Offensivspiel eines Underdogs führt, sieht man sehr gut am Beispiel des SC Paderborn.

    Und es ist ja nun auch nicht so, dass Hertha die reinen Weisenknaben der Liga sind. Mal zum Vergleich:

    gelbe Karten: Hertha 38/ Union 42
    gelb-rot: Hertha 2/Union 1
    rote Karten: Hertha 1/Union 2

    Und, dass die Union Anhängerschaft ob ihres niemals vor Abpfiff das Stadion verlassens und des Feierns der Mannschaft auch nach Niederlagen als Party- und Modefans bezeichnet werden, ist schon eine abenteurliche Behauptung einiger hier.

  6. 25.

    Es ist offensichtlich, dass Klinsmann Probleme damit hat eine Mannschaft zusammen- bzw. aufzustellen, die in der Lage ist, den zwar noch nicht akuten, aber drohenden Abstiegskampf anzunehmen. Nach dem Spiel gegen Mainz meinte er, er hätte schon nach zehn Minuten gesehen, dass die Mannschaft insgesamt überhaupt keinen Zugriff bekommt.

    Dann hätte sein Coaching aber auch dementsprechend aussehen müssen, was es nicht tat. Die Neukäufe mögen Klasse haben, aber sie können auch nur im Rahmen einer (guten) Mannschaftsleistung funktionieren. Das sieht momentan nicht danach aus.

  7. 24.

    Wir waren bis zur letzten Minute da. Die Partie war extrem enttäuschend, zumal beiden Mannschaften nicht überzeugt haben und Mainz alle 4 Tore erzielte. Die Mainzer Fans haben gute Stimmung gemacht. Das war kein 1. Bundesliga Niveau, von beiden Mannschaften nicht. Bei den Hertha-Spielern hatte man den Eindruck, sie wären Blutleer, Ideenlos, ohne Konzept und Selbstvertrauen. Viele "Hertha"-Fans haben keine Geduld und kein Verständnis. Warum zieht Hertha solche treulosen, latent aggressiven "Fans" an? Btw Herr Klinsmann, welche Mannschaft trainieren Sie, ich habe jeglichen Mannschaftsgeist vermisst und frage mich, wo Hertha mit dieser Leistung am Ende landet.

  8. 23.

    Es gibt ja in Berlin auch keinen anderen Verein....wie sollte es also anderswo passieren können?

  9. 22.

    Sorry, das ist Klinsmann-Stil, für alles eine Entschuldigung! Axel Kruse hat recht, wenn er bemängelt, dass die verantwortlichen Trainer es nicht schaffen, die Spieler auf das Notwendigste einzustellen, und das ist wenigstens kämpfen!
    Wofür bekommen hochdotierte Profies zwei Tage frei - für diese Leistung?! Gerade in dieser Situation muss zusammen gearbeitet werden. Hertha gehört da nicht hin, wo sie stehen, aber nur vom Schönreden wird es nicht besser. Ärmel hochkrempeln und fighten, sonst geht das in Paderborn richtig in die Hose.

  10. 20.

    Nun ja, schaut mal nach Dortmund. Favre hat tolle Spieler eingebaut, dennoch läuft es nicht. Und auch Bayern stolpert zuhause über Leipzig. Spielideen hin und her. Klinsmann sollte einfach aufhören, immer alles zu entschuldigen. Wenn man Mist auf dem Platz abliefert, dann darf und muss man das auch mal so sagen. Spieler wollen auch klare Ansagen. Zzt erinnert mich das eher an antiautoritäre Erziehungsversuche. Hertha braucht keinen Weichspüler. Die Mannschaft braucht Ansagen. Auf dem Platz ein Führungsspieler wäre auch notwendig.

  11. 19.

    Ich mag Union mehr als Hertha. Dennoch sind zwei Berliner Vereine in der ersten Liga gut. Es wäre zudem schön, wenn einer der beiden Vereine auch repräsentieren würde, dass Berlin die Hauptstadt ist.

  12. 18.

    Sie haben mit den Zahlen sicherlich recht, aber ich finde die Analyse von Herrn Oppermann doch recht präzise bezüglich der ist-Aufnahme. Keinen nominellen offensiven Mittelfeldspieler zu haben, sehe ich auch als das größte Problem an und es ist für mich vollständig unverständlich, mit einer gut gefüllten "Kriegskasse" auf dieser Position niemanden im Wintertransferfenster geholt zu haben. Die "Lösung" des Problems kann dann eigentlich nur "Kilometerfressen" mit Skjelbred und Darida sein, die z.B. auch der User KE vermisst hat... oder beten, dass Cunha als hängende Spitze sofort einschlägt, was wohl kaum ein realistischer Wunsch ist...

  13. 17.

    Lassen Sie die Unionisten doch einfach feiern. Hertha spielt zzt. schlecht und kann sich aber steigern. Die Stürmer müssen noch unterstützt werden. Da haperte es am meisten gegen Mainz.

  14. 16.

    Eigentlich lachen nur Unionfans hämisch. Und das juckt keinen Herthaner. So wie mich Union null interessiert, so könnten Sie ja Hertha ignorieren.

  15. 15.

    Gute Replik, wem es egal ist, wie die Mannschaft spielt und eher Vereinsleben feiert, der ist nicht Fußballfans sondern eher Partymensch. Jedem das Seine.

  16. 14.

    also ich als Unioner finde es herrlich Hertha so zu sehen!

    Nach außen immer schön das Großmaul und die Überheblichkeit in Person und dann in der Realität aufwachend!

    Trotz all dem Geld der ekligste Fußball den ich seit langem in der Bundesliga gesehen habe....ist doch kein Wunder. dass die Konkurrenz da hämisch lacht!

    Da muss viel passieren, dass Hertha da unten rauskommt, vor allem muss in diesem Verein erst einmal einer die Realität anerkennen und sich der Wahrheit stellen:

    Diese heißt ABSTEIGSKAMPF, statt größenwahnsinnige Wunschträume ala Champions Leauge oder Deutsche Meisterschaft, die sind zu 99,9% ausgeschlossen!

    Aber ich hoffe dass ihr die Klasse am Ende knapp halten könnt, denn wir Eisernen regeln alles lieber sportlich, statt die Nummer 1 der Stadt ohne Kampf zu bleiben.....weil Hertha abgestiegen wäre!

    Also liebe Hertha...mehr aufs Wesentliche konzentrieren, sonst gibt es ein böses Erwachen!

  17. 13.

    Es war ja nicht nur Wolf schlecht (abgesehen davon, hat der noch nie überzeugt) Grujic war gedanklich nicht anwesend und Stark ist ein überschätzt Spieler (war noch nie so richtig gut). Es ist dumm, jetzt mit diesem Investorengeld-Argument alles klein zu hacken und das "Geld schießt keine Tore" Gefasel anzustimmen.
    Doch Geld schießt Tore. Nur nicht kurzfristig und man benötigt einen Mentalitätswechsel und, klar, Erfahrung im Umgang mit vollen Konten. Das fällt nicht vom Himmel.
    Auch klar:Die Liga mit kämpfen, rennen und Foulspiel zu halten, ist erstmal einfacher.
    Hatten wa, jetzt versucht man halt mal einen anderen Weg. Warum nicht? Wenn es nicht gelingt, kann man weiter durch die Liga rumpeln und treten. So wie andere Vereine der Region.

  18. 12.

    Wieso? Wenns schlecht ist und man genervt ist, kann man schon mal gehen. So muss man es als Purist machen, so war es früher schon.
    Klar, als sich selbst feiernder Modefan macht man sowas nicht. Party, Party, Party!!

  19. 11.

    Naja, es stehen bis auf zwei Ausnahmen, Spieler auf dem Platz, die Covic schon zur Verfügung hatte. Also die Stammtischparole "Geld ist nicht alles" passt hier nicht so ganz.
    Und wenn der Stürmer nicht gut bedient wird, was soll er dann machen?

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