Berlins Trainer Jürgen Klinsmann beim Training von Hertha BSC auf dem Olympiagelände in Berlin am 05.02.2020. (Quelle: imago images/Andreas Gora)
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Trainer-Rücktritt - Klinsmann kehrt offenbar nicht in Hertha-Aufsichtsrat zurück

Nach seinem Rücktritt als Trainer von Hertha BSC kehrt Jürgen Klinsmann offenbar nicht in den Aufsichtsrat des Vereins zurück. Einem Medienbericht zufolge soll der 55-jährige beim Fußball-Bundesligisten in Berlin künftig gar keine Funktion mehr ausüben.

Ex-Trainer Jürgen Klinsmann soll nach seinem Rücktritt offenbar nicht in den Aufsichtsrat von Hertha BSC zurückkehren. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, soll der 55-Jährige künftig gar keine Funktion mehr bei den Berlinern bekleiden.

Am Donnerstag (11.30 Uhr, im Livestream auf rbb|24) wollen sich Investor Lars Windhorst,
Sport-Geschäftsführer Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer auf einer gemeinsamen Pressekonferenz äußern.

Klinsmann überlässt Rückkehr in Aufsichtsrat dem Verein

Klinsmann war als sportlicher Berater von Hertha-Investor Lars Windhorst in den Aufsichtsrat gerückt, hatte sein Mandat aber ruhen lassen, als er am 27. November das Traineramt vom entlassenen Ante Covic übernommen hatte. Am Dienstag hatte der Ex-Bundestrainer dann überraschend seinen Rücktritt erklärt und damit auch die Vereinsführung kalt erwischt.

Als Grund für seinen Rücktritt nannte Klinsmann Meinungsverschiedenheiten mit Manager Michael Preetz über die Aufteilung der Kompetenzen. In einem Live-Chat auf seiner Facebook-Seite am Mittwochabend hatte der 55-Jährige angekündigt, die Entscheidung über seine Zukunft im Verein den Verantwortlichen zu überlassen.

Sendung: Inforadio, 13.02.2020, 6:15 Uhr

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10 Kommentare

  1. 10.

    er hat dem Verein nur geschadet! den Schaden sollte er aus eigener Tasche ersetzen!!!! Er ist eben nur ein Gernegroß und Bäcker.

  2. 9.

    Klinsmann fehlt es schlicht und einfach an der nötigen GÜLTIGEN Trainerlizenz! Die hat er da und da gemacht...Dann liegt die noch irgendwo herum... komisch komisch, mein Vater (selber Trainer) weiß gaaanz genau wo seine Lizenz liegt
    Genau, schon da hätten jeden Hertha-Sympathisant, auch die das Klinsmann-Experiment gut fanden, die Alarmglocken läuten müssen! Auch den Verantwortlichen von Hertha BSC!

  3. 8.

    In der Pressekonferenz wurde die Wahrheit gesagt und der Herr Klinsmann sollte ebenfalls mal bei der Wahrheit bleiben.
    Nur weil er seinen Willen nicht durchsetzen konnte hat er hingeschmissen,aber „Gott sei Dank“ gibt es noch Vereinsgremien und Kontrollorgane und die haben seinen Forderungen nicht länger nachgegeben und das war gut so.
    Dieser Herr dürfte in keinem Verein und auch nicht mehr im TV eine Plattform bekommen,denn er ist kein Vorbild ,total Egoistisch ,Geldgeil und versucht nur seine Vorteile daraus zuziehen .
    Ich spreche ihm auch ab,das er großen Fußballsachverstand als Trainer mitbringt,das hat man ja gesehen.
    Wer nach diesem Debakel gegen Mainz den Spielern zwei Tage frei gibt,der hat keine Ahnung und schon gar nicht vom Abstiegskampf.
    Jetzt muß die Hertha zeigen,das es wieder Aufwärts geht.
    Dazu viel Glück.

  4. 7.

    Tja, das bedeutet Berlin-Verbot für Klinsi. Darauf eine Currywurst mit Spätzle.

  5. 6.

    Habt ihr Herthaner auch mal ne ganz andere Theorie in Betracht gezogen?

    Ich habe dazu folgende:
    Klinsmann fehlt es schlicht und einfach an der nötigen GÜLTIGEN Trainerlizenz! Die hat er da und da gemacht...Dann liegt die noch irgendwo herum... komisch komisch, mein Vater (selber Trainer) weiß gaaanz genau wo seine Lizenz liegt!

    Meine Vermutung, hier soll Klinsmanns Ruf gerettet werden und zwar auf Herthas kosten. Er bewahrt seine würde und Hertha bekommt das Mitleid und den Presserummel.

    Ist zwar nur eine Theorie, aber eine gar nicht mal so abwegige, wenn man mal drüber nachdenkt.

  6. 5.

    Herzlichen Glückwunsch alte Tante Hertha. Seid froh das ihr den wieder los seid.

  7. 4.

    Kein großer Verlust! So ein Egotrip Verhalten kann er in seinen geliebten Amerika machen, aber bitte nicht in Deutschland!

  8. 3.

    Gut, dass Herr Klinsmann nichts mehr bei Hertha macht!
    So einen eitlen und kindischen Egomanen braucht kein Verein in der Bundesliga.. ich glaube auch nicht dass irgendein Verein so blöd wäre ihm nochmal einen Job zu geben!

  9. 2.

    Das ist dann wenigstens konsequent und stärkt Preetz, denn er hat sich fürs Erste gegen die "fremden Mächte" durchgesetzt.
    Alles wird gut,
    hahohe

  10. 1.

    Eine Rückkehr in den Hertha BSC-Aufsichtsrat kann man sich nach diesem peinlichen Abschied vom Traineramt nun wirklich nicht vorstellen.
    Kritisiert die Zusammenarbeit mit Manager Preetz und Meinungsverschiedenheiten mit dieser Person und kontrolliert am Ende des Tages diese und andere Entscheidungsträger im Verein.
    Kann wohl nicht funktionieren.
    Diese Spielzeit mit Anstand zu Ende bringen und dann bitte neue Kräfte zur neuen Saison in den Vorstand und auf die Trainerbank.

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