Präsident Werner Gegenbauer, Investor Lars Windhorst und Manager Michael Preetz bei der Hertha-PK. / imago images/Matthias Koch
Video: Abendschau | 13.02.2020 | Max Kell | Bild: imago images/Matthias Koch

Ex-Trainer ohne Zukunft bei Hertha - Vereinter Konter gegen Klinsmann

Das war deutlich: In großer Einigkeit haben die Führung von Hertha BSC und Investor Lars Windhorst zwei Tage nach dem "unakzeptablem" Abgang Jürgen Klinsmann abgewatscht. Auch im Aufsichtsrat ist kein Platz mehr. Die großen Ziele bleiben derweil. Von Johannes Mohren

Die Enttäuschung ist Lars Windhorst anzumerken - ja, er bemüht sich auch gar nicht erst, sie zu verbergen. Unmissverständlich sind die Worte, die er wählt, als er über den Abgang von Jürgen Klinsmann spricht. Ein wenig wirkt es so, als rede der 224-Millionen-Euro-Investor nicht über einen ehemaligen Bundestrainer, sondern als watsche er einen pubertierenden Jungen ab. "Es ist nicht akzeptabel. Das kann man als Jugendlicher vielleicht machen, aber im Geschäftsleben, wo man unter Erwachsenen ernsthafte Vereinbarungen hat, sollte so etwas nicht passieren", sagt er.

Mit einer Stimme

Rumms, das sitzt. Windhorst hat an diesem Donnerstagmorgen - eingerahmt von Manager Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer - auf dem Podium des Presseraums Platz genommen. Davor herrscht das große Geschiebe der Fotografen und Kameraleute. Zwei Tage nach dem großen Beben, als Klinsmanns Social-Media-Rücktritt Verantwortliche und Fans gleichermaßen überrascht hatte. Sie wollen nun erklären, was sie selbst zumindest kurzzeitig fassungslos gemacht hat.

Zu dritt, aber gleichzeitig mit einer gemeinsamen Stimme. Es ist eine ungewohnte Konstellation - zumindest in der Öffentlichkeit, in der lange die Allianz des Investors mit dem Ex-Trainer enger schien als die der beiden zum Verein. Nun machen Präsident, Manager und Investor deutlich: Klinsmanns Zeit bei Hertha BSC ist vorbei. Als Coach ja ohnehin und selbstgewählt, aber auch im Aufsichtsrat. "Rein technisch ist Herr Klinsmann derzeit nicht Mitglied im Aufsichtsrat, weil sein Mandat ruht. Und er wird nicht mehr in den Aufsichtsrat berufen", sagt Windhorst.

Verbrannte Erde

Während der Investor das Kapitel dennoch nicht ganz und gar beendet und offenlässt, "ob wir in einigen Monaten in anderer Form auf ihn und seinen Rat zurückgreifen können", klingt Präsident Werner Gegenbauer endgültig: "Jürgen Klinsmann hat nicht nur Hertha BSC, sondern auch das gemeinsame Projekt verlassen."

Ich habe im Fußball ganz grundsätzlich schon vieles erlebt, bin seit 1986 dabei. Aber das, was am Dienstagmorgen passiert ist, war in dieser Form total neu. Weil es mir und uns als Hertha BSC gar keine Chance gelassen hat, in einen Austausch zu kommen.

Michael Preetz

Es ist der verbale Ausdruck der verbrannten Erde, die der Ex-Trainer hinterlassen hat. Die Vertrauensbasis? Völlig zerstört. "Ich habe im Fußball ganz grundsätzlich schon vieles erlebt, bin seit 1986 dabei. Aber das, was am Dienstagmorgen passiert ist, war in dieser Form total neu. Weil es mir und uns als Hertha BSC gar keine Chance gelassen hat, in einen Austausch zu kommen", sagt Preetz. Probleme könne man nicht lösen, "wenn man sich umdreht und davonläuft".

Windhorst: "Nachricht eine Viertelstunde zu spät gesehen"

Auch Windhorst konnte Klinsmann nicht stoppen. Anders als bislang medial kolportiert habe der 55-jährige Nun-Nicht-Mehr-Trainer auch den Geldgeber nicht am Montagabend, sondern erst am Dienstag über seine Pläne informiert. Da habe er gerade selbst in einer wichtigen Sitzung gesessen - und die Nachricht daher nicht direkt gelesen, sagt Windhorst nun. "Ich habe sie vielleicht eine Viertelstunde zu spät gesehen." Denn da war das Statement bei Facebook wohl schon raus. "Dann war es tragischerweise nicht mehr zu retten."

Tragischerweise. Denn so scharf Windhorst die Art und Weise des Abgangs verurteilt, so sehr bedauert er auch den Abgang des Mannes mit der großen Strahlkraft. Klinsmann überzeugte gerade auch bei Werbepartnern und Sponsoren - neue Deals standen demnach schon bevor. Es sei ein "Rückschlag, den wir zu verkraften haben", sagt der Investor.

Klinsmann wollte neuen Vertrag mit vielen Befugnissen

Das Problem: Geredet wurde zu wenig, gewollt zu viel. Gerade von Klinsmann. Er strebte offenbar nach mehr - ja, sportlicher Alleinmacht. Diese sollte sich offenbar in einem neuen Vertrag manifestieren. Der hätte ab Sommer gegolten und Klinsmann wohl - so seine Vorstellung - zu einer Art Teammanager nach englischem Vorbild gemacht, als Trainer und sportlicher Leiter in Personalunion.

Preetz - dessen eigene Tätigkeit auch betroffen gewesen wäre - hielt und hält dagegen. "Es gab Zeichen von Jürgen Anfang des Jahres, dass er sich eine weitere Zusammenarbeit als Cheftrainer vorstellen kann. Und dann gibt es in der Tat unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie diese Rolle definiert ist. Da sind wir nicht übereingekommen", sagt er.

Fussball, Herren, Saison 2019/2020, 1. Bundesliga, Hertha BSC, Presssekonferenz, es herrschte großes Medieninteresse (Quelle: imago-images/Koch)Rappelvoll: Der Presseraum von Hertha BSC.

Preetz: "Das ist nicht verhandelbar"

Der Dissens über die Kompetenzen, die ein Coach in der Bundesliga hat und haben soll, ließ sich demnach nicht lösen. "Wir arbeiten in einer Struktur, in der zwei Geschäftsführer dafür verantwortlich sind, die Geschäfte für Hertha BSC abzuwickeln und zu leiten. Das ist unsere Aufgabe - und der kommen wir nach", sagt Preetz - und wird deutlich: "In jedem Unternehmen muss es einen geben, der das letzte Wort hat. Das sind bei Hertha BSC Ingo Schiller und ich. Das ist a) zu beachten und b) auch unverrückbar und nicht verhandelbar."

Windhorst bedauert, dass es keine Einigung gab. Aber er macht ganz klar: An seinem Engagement bei Hertha ändert das Durcheinander der vergangenen beiden Tage rein gar nichts. Sein Investment sei weiterhin "sehr, sehr langfristig angelegt", betont er - und: "Ich gehe fest davon aus, dass wir hier in jedem Fall weit über zehn Jahre engagiert bleiben, das kann auch 20 oder 30 Jahre sein. Wir haben nicht mit der Absicht investiert, kurzfristig daraus Profit zu schlagen - und die Anteile unter Umständen wieder zu veräußern."

Gefordert: Aufschwung im Eiltempo

Die sportlichen Erfolge sollen dennoch schnell kommen. Auch das unterstreicht Windhorst wieder - und kündigt an, dafür weiter Geld in den Klub zu pumpen. Klassenerhalt in dieser Saison, in der kommenden ins europäische Geschäft. Das sei das Ziel, daran müssten sich alle messen lassen. Ohne Ausreden. Es sind Aussagen, bei denen Preetz spürbar bedacht nach den richtigen Worten sucht. Weil er weiß, dass es - noch mehr Millionen hin oder her - eine wahnsinnige Geschwindigkeit ist, die Windhorst anschlägt. Auch dem Manager obliegt es, diesen Aufschwung im Eil-Tempo zu organisieren. Was passiert, wenn er stockt, kann niemand so genau einschätzen. Denn Windhorst mag qua Position keine Befugnis haben, Personalentscheidungen zu treffen. Aber er hat das Geld.

Die aktuellen Abstiegssorgen sollen jedenfalls erst einmal Alexander Nouri und Markus Feldhoff verfliegen lassen. Die bisherigen Co-Trainer von Klinsmann. "Wir werden mit ihnen und dem Trainerteam in die nächsten Wochen gehen", kündigt Preetz an. "Wir wissen alle, dass wir schwere Aufgaben vor der Brust haben und in den nächsten Wochen punkten müssen." Los geht es am Samstag um 15:30 Uhr in Paderborn. Dann heißt es Kellergipfel statt Klinsmann. Wirklich angenehmer ist das nicht.

Sendung: rbb UM6, 13.02.2020, 18.00 Uhr

Beitrag von Johannes Mohren

Kommentar

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35 Kommentare

  1. 35.

    Es war von Anfang an ein totales Missverständnis. jede Seite kannte die Gepflogenheiten der anderen. Klinsmann musste klar gewesen sein, dass er einen Manager Preetz nicht "entmachten" kann. Umgekehrt wussten die Hertha-Verantwortlichen um den "Reformdrang" eines Jürgen Klinsmann, und was er bisher als Vereinstrainer (Bayern) "geleistet" hatte.
    Im Nachhinein ist man immer schlauer. Schade nur, dass beide Seiten jetzt in der Öffentlichkeit "Nachtreten" und die Schuld beim jeweils anderen suchen.
    Die eigentliche Lösung im November währe gewesen. Klinsmann als "ehemaligen" in den Aufsichtsrat und Nico Kovac als Trainer. In den wichtigen Ebenen agiert dann der Sachverstand.

  2. 34.

    Erzählen Sie bitte keinen Mist über Gladbach.
    Der Verein hat keinen Investor und keine Anteile verkauft. 100% gehören dem e.V.
    Anteile könnten nur bei Zustimmung von 2/3 der Mitglieder veräußert werden.

  3. 33.

    "Spiele von Lichtenberg gucken, die meistens auch noch besser sind." Von wem? Und wie definieren Sie "besser"? Wenn Bayern gegen Ihr "Lichtenberg" (was immer das für ein Verein ist) antritt, auf wen würden Sie wetten? Im Profifussball zählen nicht "Bier und Wurst". Und Sie galuben nicht ernsthaft, jemand würde für eine "Dorfspiel" einen pay-Tv-Sender abonnieren? Warum ist wohl die Premier League so beliebt? Und vermarktet sich hervorragend? Und warum ist Bayern der einzige Verein, der regelmäßig international mithalten kann?

  4. 32.

    "Und zweitens denken sie Bayern Dortmund oder Gladbach würden fair spielen? " Was soll denn "fair" heissen? In jeder Sportart gibt es Vorteile, die man nutzen kann. Ob es das Material (Skier, Bobs usw.) oder der "bessere" Mensch (Trainer, Spieler) ist, überall wird mit Geld etwas finanziert. Auch Unternehmen suchen sich Leute nach Qualifikation aus. Und die Qualifikation wird honoriert. Wo ist das Problem? Wer mehr zahlt bekommt besseres Material. Wir bewegen uns hier im Profisport.

  5. 31.

    Also erstens glaube ich nicht dass sie Ex Herthaner sind, nach der schreibe her klingt das eher nach einem Unioner.
    Und zweitens denken sie Bayern Dortmund oder Gladbach würden fair spielen?
    Ohne Investor und ohne viel Geld, was hier wahrlich NICHT der Fall ist, hat man heutzutage nicht den Hauch einer Chance mehr, um irgendwie nach oben zu kommen.
    Mir ist das auf jeden Fall lieber das hier mal endlich was investiert wird, als ewig diese dusseligen gleichen Vereine an der Spitze der Bundesliga zu sehen!

  6. 30.

    Da sitzt sie nun, die Dreierkette auf Stühlen. Die Wut, die Verletztheit und das Bedröppelte. Wie konnte man ihnen so etwas nur antun.
    Seine Position wird nie verhandelbar sein, sagt die Wut. Dem Geld sah und hörte man seine Seelenqual an. Der dritte im Bunde übernahm die Pflichtworte, mehr oder weniger erleichtert.

    Vor der Kamera herrschte Einstimmigkeit.

    Wenn in dieser Personalie keine Veränderung stattfindet, wird sich das ändern. Versprochen. :)

  7. 29.

    Alle meckern auf Preetz, bedenken dabei aber nicht, dass jetzt ein Großinvestor namens Windhorst "angebissen" hat. Endlich. Ich glaube eher, dass Ungeduld das Problem vieler ist. Alles andere sind nur blanke Vermutungen. Und an denen sollten wir uns alle nicht beteiligen, auch wenn die Verlockung groß ist.
    Einfach die Herren arbeiten lassen und dann urteilen... Alles andere bringt nur Unruhe und Druck.... Bayern wir kommen....

  8. 28.

    Traurig, dass Kommentare wie der Ihre überhaupt veröffentlicht werden. Oder besser: veröffentlicht werden müssen... Und nein dann doch, nach kurzem Nachdenken: es ist sogar gut, dass Leute wie Sie ihren Unsinn verbreiten können, denn das ist Demokratie und das entlarvt ja nur, wie engstirnig Sie!!! sind (bessere Bratwurst und Bier, ich lache mich schlapp!) ... Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie WIR gemeinsam damals gegen TeBe waren... 95/96 oder so, als Barbarez im Mommsenstadion zwei Tore geschossen hat... ein paar tausend Herthaner und Unioner zusammen... was für ein Irrtum!!!

  9. 27.

    RB lässt grüßen...

  10. 26.

    wenn jemand grosskotzig aufgetreten ist, dann war das der Klinsi, der sich scheinbar für einen der größten Trainer bzw. Manager hält. Seinen einzigen Erfolg hat er mit der Nationalelf erzielt, aber eigentlich situierter seinem ehemaligen Co-Trainer Löw zuzuschreiben.

  11. 24.

    Wenn der „Erfolgsmanager“ Preetz nach Klinsmanns Abgang umso fester im Sattel sitzt, dann hat die Hertha die zweite Liga ja fest im Blick!

  12. 23.

    Ich freue mich immer , wenn der Großkotz Hertha auf die Schnauze fällt. Denke auch, Preetz ist das Problem.
    Ohne Geld könnt Ihr Fans Spiele von Lichtenberg gucken, die meistens auch noch besser sind. Ich will es warm haben,trocken, gutes Bier und Wurst oder auch was anderes und nicht in der vollgekotzten Bahn nach Hause fahren. Sonst nämlich pay TV

  13. 22.

    Ich bin voll bei Klinsmann. Er hat die Reissleine gezogen, weil er keine Rückendeckung für seine Arbeitsmethodik erhielt. Jetzt treten alle nach, Hauptsache von der eigenen Grosskotzigkeit ablenken. Byebye Solidarität.

  14. 21.

    Was da bei diesem Verein abgeht, intressiert die Mehrheit der Bevökerung nicht die Bohne, es gibt wahrhaftig wichtigere Probleme.

  15. 20.

    Bloß keine Lederhose. Lieber wieder Pal. Dann ist Pl. 8-12 sicher. Vieleicht sogar noch besser.

  16. 19.

    Meinen Sie mit RBL den Verein, dessen Geldgeber erst mehrere andere Clubs ansprach und abgeblitzt war? Den Verein, der keine Mitglieder zulässt, die nicht beruflich mit dem Konzern verbunden sind? Der sich eine Lizenz erkauft hat und mit Lug und Tricks bei der DFL durchgewunken wurde? Der übermäßig viele Spieler aus der Filiale in Salzburg holte und damit Transfererlöse ad absurdum führt? Der mit Paderborn eine Kooperation eingehen wollte, was den Verdacht der Wettbewerbsverzerrung nahelegt und erst nach Protesten Paderborner Fans aufgegeben wurde? Sie müssen noch viel lernen.

  17. 18.

    Die einzige richtige und plausible Reaktion auf den Rücktritt von Jürgen Klinsmann. Bravo. Der Vergleich mit RB Leipzig ist Quatsch. Leider ist es heutzutage nunmalso, dass man einen Investor braucht und zwar einen, der in Vorleistung geht und wettet. Wettet auf die Zukunft. Geld macht keine Mannschaft. Wenns nicht stimmt im Team nutzen auch die teueesten Einkäufe nicht. Ich glaube nämlich, dass die Mannschaft schon früh mitbekommen hat, dass es zwischen Klinsi und Preetz nicht rund läuft und auch deshalb ihr Potenzial nicht abrufen konnte...
    Was die Trainerfrage angeht, wie siehts mit Christian Ziege aus....?

  18. 16.

    Preetz meint Probleme könne man nicht lösen
    wenn man wegläuft.
    Ich meine: Es werden aber auch
    keine Probleme gelöst wenn Preetz bleibt

  19. 15.

    Interessant sind auch Aussagen von Präsident Gegenbauer. Nämlich auf die Frage, was daraus gelernt werden kann. Antwort ... dass zukünftig darauf aufgepasst werden muss, dass die handelnde Person nicht 2 Hüte aufhaben darf (siehe Klinsmann bei Hertha & Tennor Gruppe) ! Da sage ich mal, wie recht er doch hat. Das ist ein kapitaler Fehler gewesen. Man stelle sich nur mal vor, Herr Windhorst würde, für den Posten des Aufsichtsrats, weiterhin auf Klinsmann setzen (anders als es zum Glück der Fall ist). Oder, Klinsmann wäre weiter Trainer geblieben und Windhorst möchte aber ein anderes, schnelleres Tempo gehen als es die Hertha für richtig hält (was wohl in den letzten 6 Monate schon teils der Fall war). Der zukünftige Mann also, als Aufsichtsrat bei der Tennor-Gruppe, wird niemals Trainer werden können, auch wenn es eine Situation geben kann, wo ein "Spezialist" mit einer Trainer-Lizenz, in einer schwierigen Situation aushelfen könnte. Egal wer, und wie gut oder kompetent diese Person ist.

  20. 14.

    Als Hertha- und auch Union-Fan bin ich schockiert. Hat jemand vielleicht eine Trainer-Empfehlung? Ich trauere ja immer noch Pal Dardei hinterher....

  21. 13.

    Mit Preetz und Gegenbauer ist sichergestellt, dass wir uns hier auch in Zukunft mit uns selbst beschäftigen können.

  22. 12.

    Nach dieser Pressekonferenz ist es auch für den Letzten unübersehbar: Dieser Verein aus Charlottenburg ist das Spielzeug eines schmierigen Finanzhaies geworden und somit für echte Fußballfans uninteressanter denn je. Zudem gibt’s nun neben RB Leipzig einen weiteren Club, der für viele im Land wegen der Aufgabe der eigenen Identität zugunsten eines Mäzen ein Feinbild darstellen dürfte. Man könnte auch sagen: „Hertha Windhorst BSC ist auf den Spuren von RB“.
    So gewinnt man keine Herzen. Tschüss fairer Wettkampf.

  23. 11.

    Danke Herr Schäfer. Ihr Kommentar ist ABSOLUT zutreffend! Aber ich befürchte, es wird noch einige andere Vereine geben, die das "Sommermärchen" gerne verpflichten wollen......

  24. 10.

    ich hoffe, das nun keiner mehr auf das "Geschwatz" von der Grinsekatze Klinsmann reinfällt.
    Nur mit schönreden ist noch keine Mannschaft erfolgreich geworden.

  25. 9.

    Absolut, dieser Fisch stinkt zum Himmel. Aufhören mit der Vetternwirtschaft und Platz machen.

  26. 8.

    Da kommt der "kleine" Lars und muß dem "großen" Klinsmann erklären, wie man sich in der Erwachsenenwelt zu benehmen hat ... Wow, das hat schon was! Klinsmann hat darüber hinaus nicht nur sich selbst geschadet, sondern auch seinem Namen und damit auch seiner Familie!

  27. 7.

    Für Hertha BSC ist es sinnvoller einen Trainer zu finden, der die Mannschaft bei der aktuellen Leistung "abholt" und die Mannschaft nach und nach aufbaut. Mit dem "Hammer" drauf hauen und morgen in die Championsleage einsteigen ist zu ambitioniertzum aktuellen Punkt.

  28. 6.

    Schade,offenbar darf Preetz weiter wurschteln. Die Chance für einen wirklichen Neuanfang ist vertan. Ich wünsche der Hertha viel Erfolg im Abstiegskampf. Sie werden mit Preetz noch lange die graue Maus der Liga bleiben.....schade

  29. 5.

    Lars Windhorst hat offenbar klare Vorstellungen, die er nachvollziehbar darlegt. Dazu reagiert er mit Konsequenzen, wenn jemand seine Kompetenzen überschreitet oder schädigend handelt. Das gefällt mir. Daran müsste sich Hertha allerdings mal ein Beispiel nehmen. Herr Preetz agiert auf seinem Posten mehr als zehn Jahre und hat elf(!) Trainer verschlissen, nur der Glücksfall Dardai hat sich länger gehalten. Bei dreien (Favre, Babbel, Klinsmann) gab es zudem noch unschöne Schlammschlachten. Trotzdem wird Preetz nicht infrage gestellt. Wenn man überall professionell aufgestellt sein will, dann muss auch ein Wechsel auf dem Manager-Posten erfolgen. Solange diese Personalie nicht verändert wird, sehe ich keine Verbesserung.

  30. 4.

    Für mich war die Verpflichtung von Klinsmann schon bei Bekanntgabe völlig unverständlich. Welche Erfolge hat er als Trainer denn vorzuweisen? Jetzt mag der Eine oder Andere sagen, ja, die WM 2006 - das "Sommermärchen". Aber was hat Klinsmann dazu beigetragen? Er hat viel geredet und palavern. Wer hat die Taktik gemacht? Genau! Jogi Löw! Ein Herr Klinsmann hat von Taktik nämlich keine Ahnung, wie er es damals bei Bayern und jetzt auch bei der Hertha gezeigt hat. Sicher hat er selbst erkannt, dass ihm das Traineramt bei Hertha BSC über den Kopf wächst und hat dann diesen Ausweg gesucht um sein Scheitern zu vertuschen.
    Durch seine Art und Weise hat er sich jetzt wohl endgültig sämtliche Türen in Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa, zugeschlagen. Er hat sich zur momentan größten Lachnummer gemacht. Aber er meint ja wohl immer noch, er sei der Mittelpunkt des Fußballs!
    Mit Hertha kann es nach so einem Theater nur aufwärts gehen! Das hoffe ich als Mönchengladbach-Fan sehr!

  31. 3.

    Die haben 6 Punkte zum Reli-Platz, fast 80 Mio im Winter aus'm Fenster geschmissen (zumindestens, wenn man die Leistung gegen Mainz zu Grunde legt), durchleben aktuell eine Provinzposse sondersgleichen und reden auf der eigens deshalb angesetzten Pk von Europa? Diese drei Nachtjacken? Da bleibt dann wirklich keine Frage offen. Danke, danke, danke, dass ich das erleben durfte. So gefeiert habe ich schon lange nicht mehr. Muss jetzt erst mal 'ne Rolle Magnesium-Tabletten einpfeifen - gegen die Magenkrämpfe.


    Achso, Werner, Lars und Michi, vielleicht solltet ihr noch einen winzigen Moment - also bevor es nach Europa geht - 'nen minimalen Gedanken an Paderborn verschwenden. Ja, ich weiß, das ist natürlich lästig für solche Überflieger wie Euch.

  32. 2.

    Hertha Windhorst BSC = RB Leipzig 2.0
    Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen.

  33. 1.

    Die Art und Weise eines Herrn Klinsmann ist schon zum ko……..en. Im Grunde genommen hat er aber doch recht. Bei Hertha stinkt der Fisch vom Kopf doch schon seit Jahren und wird ständig vertuscht. Man braucht sich doch nur das "Männerkuscheln" auf der Pressekonferenz anzuschauen. Absteigen und Neuanfang mit Präsidium und Vorstand, sonst wird das in 20 Jahren nichts mit dieser Mannschaft, egal welche Spieler noch geholt werden sollen.

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