Sebastian Polter will Union verlassen
Bild: imago images / Bernd König

Medienbericht - Sebastian Polter will Union Berlin verlassen

Unions Stürmer Sebastian Polter will den Verein nach dieser Saison offenbar verlassen. In einem Interview zeigte sich der 28-Jährige enttäuscht darüber, dass er kein neues Angebot des Bundesligisten erhalten habe.

Sebastian Polter will den 1. FC Union Berlin nach dieser Saison verlassen. Für ihn sei "die Zeit gekommen, um zu sagen: Im Sommer ist Schluss mit Union", sagte der 28-Jährige der "Berliner Morgenpost" [kostenpflichtig]. Polter spielt seit Januar 2017 in Berlin, sein Vertrag bei dem Fußball-Bundesligisten endet am 30. Juni dieses Jahres. Er habe noch kein Angebot für einen neuen Kontrakt erhalten, sagte Polter dem Blatt.

Vom Leistungsträger zum Bankspieler

Wenn man einen Spieler behalten wolle, "dann sagst du ihm frühzeitig, worum es geht", sagte Polter dem Blatt. "Das betrachte ich als Wertschätzung des Vereins an den Spieler für dessen geleistete Arbeit. Solch ein Angebot ist aber nie gekommen." Stattdessen habe es nur eine Gesprächsankündigung gegeben. "Für mich ist aber ganz klar, dass ich solch eine Gesprächsankündigung nicht einmal wahrnehme."

Polter hatte bereits 2014/15 für Union gespielt, danach für die Queens Park Rangers. 2017 kehrte der Angreifer nach Berlin zurück. Seit dem avancierte er bei den Köpenickern zum Leistungsträger und Publikumsliebling, hatte mit seinen neun Toren in der historischen Saison 2018/19 einen großen Anteil am ersten Aufstieg der Club-Geschichte. Doch in dieser Saison ist die Konkurrenz mit u. a. Sebastian Andersson, Anthony Ujah und Marcus Ingvartsen anscheinend zu groß. Bisher kommt der Stürmer auf elf Bundesliga-Einsätze, davon nur zwei von Beginn an und zwei Tore - zu wenig für seine Ansprüche.

Sendung: rbb24, 18.02.2020, 21:45 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    wenn man sich selber überschätzt ist es so. Hat er uns nicht damals nach England verlassen zum grossen Geld und als er da nicht mehr die Nummer 1 war kam er wieder.Union musste bei seinem Gehalt an die Schmerzgrenze gehen.Und nun geht er zu einem anderen Bundesligisten .Wanderer sollman nicht aufhalten. Heute spielt kein Spieler mehr für einen Verein nur für das meiste Geld auch Polter

  2. 3.

    Ich mag Polti nach wie vor, aber wir befinden uns immer noch im Kampf um den Klassenerhalt!
    Da mit persönlichen Petitessen in den Medien präsent zu werden ist egoistisch und passt nicht so richtig zu einem ohne Zweifel verdienstvollen Unioner.
    Was sollen denn Schmiedebach, Kroos & Co. sagen, die aus Leistungsgründen auch kaum Spielzeit bekommen?

  3. 2.

    so, nun hat das Union geschafft einen verdienten Aufstiegsheden zu vergraulen Da sagt man in der Winterpause zu ihm dass er nur noch Stürmer Nummer drei oder vier ist und bietet ihm gleichzeitig ein leistungsbezogenen Vertrag an das ist sehr schade

  4. 1.

    so,nun hat es union geschafft einen verdienten
    aufstiegshelden zu vergraulen, er bekommt kaum einsatzzeit aber soll einen leistungsbezogenen vertrag unterschreiben , wo man ihm schon gesagt hat er müsse sich als stürmer 3 oder 4 hinten anstellen sehr schade

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