Die Spieler der BR Volleys sind enttäuscht (Quelle: imago images/Bernd König)
Bild: imago images/Bernd König

Trotz Sieg in Slowenien - BR Volleys scheitern vorzeitig in der Champions League

Die BR Volleys sind trotz eines hart erkämpften Sieges in der Champions League vorzeitig in dem internationalen Wettbewerb gescheitert. Die Berliner gewannen zwar mit 3:2 (22:25, 19:25, 25:16, 25:22, 15:12) bei ACH Volley Ljubljana, holten wegen der beiden verlorenen Sätze aber nur zwei von drei möglichen Punkten. Somit können sie den zweiten Platz in der Gruppe, der die Chance auf ein Weiterkommen bedeutet hätte, nicht mehr erreichen.

Berliner Comeback wird mit Sieg belohnt

Vor 2.343 Zuschauern im Sportna Dvorana Tivoli von Ljubljana konnte sich keine der beiden Mannschaften im hart umkämpften ersten Satz bei wechselseitigen Führungen mit mehr als zwei Punkten absetzen. Bei 18:18 brachte jedoch eine Video-Challenge zugunsten der Slowenen die Volleys vorentscheidend aus dem Tritt.

Nach dem 0:2-Satzrückstand bewiesen die Gäste jedoch Moral. Den dritten Durchgang diktierten die BR Volleys deutlich. Vor allem Mittelblocker Jeffrey Jendryk punktete in dieser Phase eifrig. Auch die Einwechslung von Kyle Ensing für Benjamin Patch auf der Diagonalposition beflügelte das Angriffsspiel der Berliner. Einmal in Schwung gekommen, retteten sich die Berliner in den Tiebreak. Dort machten sie aus einem 6:8-Rückstand eine 11:9-Führung und ließen sich danach den Sieg nicht mehr nehmen.

Der Franzose Samuel Tuia war mit 16 Punkten der erfolgreichste Angreifer beim Sieger. Bei Russlands Meister Kuzbass Kemerowo in Westsibirien bestreiten die BR Volleys am kommenden Mittwoch ihr bedeutungsloses letztes Gruppenspiel.

Sendung: Inforadio, 12.02.2020, 21:15 Uhr

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