Peter Pekarik im Spiel bei der TSG Hoffenheim. Quelle: dpa/Avanti/Ralf Poller
Audio: Inforadio | 03.06.20 | 10:15 Uhr | Dennis Wiese | Bild: dpa/Avanti/Ralf Poller

Stammspieler unter Labbadia - Pekarik strebt Vertragsverlängerung bei Hertha an

Peter Pekarik ist einer der Gewinner unter Herthas neuem Trainer Bruno Labbadia. Nach dem Neustart ist er wieder Stammspieler und kann sich daher einen Verbleib in Berlin vorstellen. Die Ziele in der kurzen Restsaison formuliert er trotz des Aufschwungs mit Vorsicht.

Peter Pekarik kann sich eigenen Worten zufolge einen Verbleib bei Hertha BSC sehr gut vorstellen. "Wenn ein Angebot kommt, bleibe ich sehr gerne", sagte Pekarik in einer Medienrunde am Dienstag. "Ich fühle mich in Berlin sehr wohl. Ich bin schon acht Jahre hier und absolut zufrieden". Pekarik ist bereits seit 2012 bei Hertha und damit nach Thomas Kraft der dienstälteste Profi im aktuellen Kader. Das aktuelle Arbeitspapier des slowakischen Nationalspielers läuft noch bis zum 30. Juni.

Der 33-Jährige gehört zu den Gewinnern des Trainerwechsels zu Bruno Labbadia. Bei allen vier Spielen seit dem Ende der Corona-Pause war Pekarik unter dem neuen Chefcoach von Anpfiff bis Abpfiff auf dem Feld unterwegs. Unter Ante Covic, Jürgen Klinsmann und Alexander Nouri stand er häufig nur ohne Einsatz im Kader.

"Genieße die Zeit auf dem Platz"

Mit Pekarik als Rechtsverteidiger in der Viererkette hat Hertha zuletzt dreimal ohne Gegentor gewonnen und beim Champions-League-Kandidat RB Leipzig ein respektables Unentschieden (2:2) geholt. Labbadia gebe der Mannschaft "einen klaren Plan" und rede mit jedem Spieler, betonte Pekarik vor dem Spiel am Samstag bei Borussia Dortmund (18:30 Uhr). Es gelinge der Mannschaft im Kollektiv sowohl in der Offensive als auch in der Defensive zusammenzuarbeiten.

Auch über das Vertrauen, das Labbadia ihm persönlich schenkt, freue sich der Slowake: "Ich genieße die Zeit auf dem Platz. Es macht Spaß und ich habe große Lust auf Fußball. Die Zeit davor war für mich natürlich nicht einfach. Auch wegen der Verletzungen", sagte Pekarik. Er habe die Corona-Pause für eine gute Vorbereitung genutzt.

"Der Plan ist, 40 Punkten zu holen"

Ambitionen, nach einer für Hertha wilden Saison, doch noch die Europa League zu erreichen, formuliert Pekarik trotz des Aufschwungs noch sehr vorsichtig. "Wir machen Schritt für Schritt. Der Plan ist, 40 Punkte zu holen, dann sehen wir weiter", sagte er. Dennoch halte er den Höhenflug seiner Mannschaft in der Bundesliga noch nicht für beendet: "Die Tabelle zeigt, wir sind wieder da. Natürlich wollen wir immer mehr und noch mehr Punkte holen". Auch im schweren Auswärtsspiel beim BVB rechnet der Slowake daher mit einer Chance für Hertha, sagt er: "Es wird ähnlich schwer wie gegen Leipzig, aber es kann eine Überraschung geben."

Sendung: rbbUM6, 02.06.20, 18 Uhr

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