Hoffenheim trifft zur Führung gegen Union (Quelle: dpa/Markus Gilliar)
Audio: Inforadio | 20.06.2020 | Julia Metzner | Bild: dpa/Markus Gilliar

0:4-Niederlage - Union Berlin chancenlos in Hoffenheim

Im ersten Spiel nach dem geschafften Klassenerhalt hat Union eine deutliche Niederlage kassiert. In Hoffenheim unterlagen die chancenlosen Berliner mit 0:4. Im Tor der Eisernen gab es dabei ein Debüt.

Vier Tage nachdem sich Union mit einem Sieg gegen Paderborn den Klassenerhalt gesichert hatte, mussten die Berliner in Sinsheim eine deutliche Niederlage hinnehmen. Gegen Hoffenheim stand es am Ende 0:4 (0:3).

Kapitän Christopher Trimmel durfte nach zwei negativen Corona-Tests auflaufen und spielte von Beginn an. Der Abwehrspieler musste ebenso wie Kollege Sheraldo Becker und der Verein eine Geldstrafe zahlen, weil bei den spontanen Feierlichkeiten nach dem Klassenerhalt vor dem Stadion An der Alten Försterei die geltenden Hygiene-Maßnahmen nicht eingehalten wurden.

Hoffenheim geht früh in Führung

Vier Spieler, die bei dem wichtigen Sieg gegen Paderborn auf dem Platz standen, erhielten von Trainer Fischer eine Pause: Für Gentner, Ingvartsen und Bülter spielten Subotic, Malli und Ujah. Zum ersten Mal in einem Pflichtspiel stand seit seiner Zeit in Berlin zudem nicht Stammtorhüter Rafal Gikiewicz, sondern Moritz Nicolas im Tor.

Der 22-Jährige musste sich direkt beweisen, blieb gegen Andrej Kramaric aber Sieger. Kurz darauf war die Leihgabe aus Gladbach aber geschlagen. Hoffenheims Robert Skov ließ nach einem starken Lauf auf der linken Seite zwei Köpenicker stehen und passte auf Ihlas Bebou, der den Keeper clever austänzelte und zum 1:0 einschoss (11.).

Entscheidung fällt schon vor der Pause

Die Gastgeber kontrollierten zusehends das Spiel. Von den anfänglichen Offensiv-Vorstößen der Berliner war kaum noch etwas zu sehen. Union bot vor allem ein robustes Spiel, Robert Andrich und Marvin Friedrich wurden nach Foulspielen verwarnt. Nach einem Hoffenheimer Freistoß von der rechten Strafraumseite wurde der Ball abgefälscht und sprang auf die andere Seite, wo Kramaric völlig frei stand und zum 2:0 traf (39.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erhöhte Munas Dabbur aus sehr spitzem Winkel noch auf 3:0 (45.+2).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Hoffenheim machte trotz der klaren Führung weiterhin offensiv Druck. Die Eisernen tauchten nur selten im gegnerischen Strafraum auf, spielten meist ideenlos und kamen häufig einen Schritt zu spät. Mit einem Pass überwand Hoffenheims Benjamin Hübner die gesamte Abwehr der Berliner, wo der eingewechselte Christoph Baumgartner wartete und zum 4:0-Endstand einschob (68.).

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Sendung: rbb UM6, 20.06.2020, 18 Uhr

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17 Kommentare

  1. 17.

    Chancenlos durch das Spiel ... lalala .... Sehr schön, mal wieder den Möchtegernstadtmeister auf den Boden geholt.

  2. 16.

    Das ist eben der Unterschied. Union könnte auch Murmeln spielen. Hauptsache die Fans können mit oder für Union feiern, jubeln und saufen. Profisport ist eben anders.

  3. 15.

    Zitat: "Und „egal welche Liga“ ist auch mal ne Aussage, dass Fußball für Sie etwas anderes ist als Leistungssport."

    Sie scheinen davon auszugehen, dass unterhalb der Bundesliga der Leistungsgedanke keine Rolle spielt. Das ist schon eine recht merkwürdige und auch absolut falsche Sichtweise, Frodo.

    Als Fan unterstützt man seinen Club, egal in welcher Liga er spielt. Das sollte eigentlich Usus sein. Und wenn die FCU Fans die Mannschaft auch nach Niederlagen nicht auspfeifen, liegt das auch daran, dass sie sich (natürlich vor allem) in Heimspielen nie hängen lässt und bis zum Schluss kämpft. So habe ich es jedenfalls in meiner doch nun schon seit mehreren Dekaden andauernden Anhängerschaft erlebt. Was soll denn z. B. das Auspfeifen der Mannschaft, das Verlassen des Stadions vor Spielende etc. bei einem gut geführten Club wie Union bringen? Dadurch gewinnt man auch nicht gegen z. B. den FC Bayern München oder kommt in die Internationalen Ränge.

  4. 14.

    Danke, Sie haben meine Feststellung bestätigt, wenigstens etwas. Und „egal welche Liga“ ist auch mal ne Aussage, dass Fußball für Sie etwas anderes ist als Leistungssport. Fans anderer Vereine haben höhere Ansprüche und zeigen das eben dem Team auch mal.

  5. 13.

    Zitat: "Wer Woche für Woche eine Hymne "Eisern Union" des Initiators und phonographischen Rechteinhabers feiert . . . hat [vielleicht] den Fußball nie geliebt."

    Ach herrje, das kann nicht Ihr ernst sein, Paul Meier?! Wobei, ein solch seltsames Gedankenkonstrukt verdient schon einen Skurrilitäts-Preis - von daher: Herzlichen Glückwunsch!

  6. 12.

    Von den sieben Beiträgen vor meinem sind fünf von Nicht-Union Fans geschrieben und von teilweiser oder totaler Unsachlichkeit geprägt, Frodo. Darauf darf ich ja wohl Bezug nehmen, oder? Und was hätte man noch groß über die verdiente Niederlage gegen Hoffenheim schreiben sollen? Nach der Englischen Woche, in der der FCU den Klassenerhalt perfekt gemacht hat, war ein deutlicher Spannungsabfall zu verzeichnen. Union hat schwach gespielt, da gibts nichts groß zu analysieren.

    Mich wundert es ja immer wieder mal, wie gut Nicht-Union Fans die Anhänger des Vereins zu kennen meinen. Diese Unterstellungen, dass es dem Union Anhang egal ist wie die Mannschaft spielt, hauptsache man kann Party machen, ist eine Fehlinterpretation. Es geht vielmehr darum, dass man der Mannschaft bzw. dem Verein auch bei Niederlagen den Rücken stärkt, sie nicht auspfeift, nicht vor Spielende das Stadion verlässt und immer zum Club steht - egal in welcher Liga gespielt wird.

  7. 11.

    Gruß nach Köpenick!

    Wer Woche für Woche eine Hymne "Eisern Union" des Initiators und phonographischen Rechteinhabers feiert, der gleichzeitig Red Bull überhaupt erst Profifußball in Deutschland / Leipzig schmackhaft gemacht und Red Bull das Zentralstadion verkauft hat, hat [vielleicht] den Fußball nie geliebt.

    Für die angenommen zweistelligen Millionen Spenden des Vereins, sind natürlich nicht die Fans verantwortlich zu machen.

  8. 10.

    Feiern reicht? Um es mit Haaland zu sagen „Nein“. Das hat er geantwortet, ob er mit dem zweiten Platz des BVB zufrieden sei. Wenn man im Wettkampf ist, will man auch gewinnen. Das alte olympische Motto ist Murks. Aber wenn ihr keine Ansprüche habt, dann verstehe ich, weshalb ihr nie eine schlechte Leistung eures Vereins analysieren wollt und nach Verbesserungen sucht, Kritik hat auch positive Elemente.

  9. 9.

    ... und wenn man nichts zum Spiel beizutragen hat, dann kann man wenigstens andere Kommentare kommentieren. Eine Glanzleistung Herr Gerd. Das ist aber im Grunde wie bei vielen Fans der Union. Es geht nicht um Fußball, sondern um Clubkultur. Und bei Ihnen geht es nicht um den Bericht, sondern um das Kommentieren. Schön, wenn Sie ein neue Hobby haben. Union war richtig richtig schlecht gegen Hoffenheim. Aber die meisten Fans von Union stört es nicht, denn sie fordern eigentlich nichts von der Mannschaft, außer, dass sie spielt und man Feiern kann.

  10. 8.

    Hier äussern sich ja mal wieder "Spezialisten". Union spielt also in der nächsten Saison "wieder schön in der 2.Liga" oder nächstes Jahr gar in der Regionalliga?! Und klar, mit "Hinterhofknödeln" hat man den Klassenerhalt bereits vor Augsburg, Mainz oder Köln klarmachen können.

    Oh je, wenn man keine Ahnung hat . . .

  11. 7.

    Nächste Saison gibt es allein für eure Arroganz und Selbstverliebtheitr die komplette Breitseite. Denn spätestens dann ist der Bambibonus auch bei den Schieris aufgebraucht. Feiert euch und dreht euch im Kreis um euch selber... Und freut euch über ein geschenkte Jahr Bundesliga!

  12. 6.

    Redet euch das mal weiter schön... Wir sprechen hier von der Bundesliga und nicht vom Hinterhofknödeln.

  13. 5.

    Na dann , haut euch die Hucke voll. Gut Schluck, und niemals vergessen Spiele schön zu reden

  14. 4.

    Na dann feiert mal nächste Saison wieder schön in der 2.Liga ... Und nicht vergessen, die vollkommen heile Welt gibst´s aber auch bei Union nicht, siehe Trikotsponsor Aroundtown und Präsident.

  15. 3.

    Wir haben unser Saisonziel schon erreicht... :-)
    Die heutige Niederlage interessiert deshalb nicht die "Bohne"!! Feiern konnten Unioner schon immer, egal in welcher Liga...
    "Windhorstet" mal schön weiter in Richtung Retortenklub! :-)

  16. 2.

    Gegen das Konstrukt zu verlieren ist nicht schlimm, die sind künstlich. Eisern. Bier und Stimmung sind wichtiger als das Ergebnis. Fußball bleibt die „schönste Nebensache der Welt“. Auch für uns. Vereinsleben ist die Hauptsache

  17. 1.

    Union wieder in Normalform und nächste Jahr Pleite in der Regionalliga, Hertha der beste Klub Berlin und nächste Jahr noch besser.

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