Arne Friedrich (Quelle: imago images/Metodi Popow)
Bild: imago images/Metodi Popow

Neue Rolle für den bisherigen "Performance Manager" - Arne Friedrich wird Sportdirektor bei Hertha BSC

Bundesligist Hertha BSC und Ex-Spieler Arne Friedrich werden ihre Zusammenarbeit verlängern. Wie der Verein am Sonntag mitteilte, wird der bisherige Performance Manager nun als Sportdirektor bei den Berlinern tätig sein.

"Wir freuen uns, dass wir Arne weiterhin in unserem Team haben. Als unser Sportdirektor wird er das Bindeglied zwischen Vereinsführung, Trainerteam und Mannschaft sein und dort seine Erfahrungen einbringen, die er als erfolgreicher Spieler und bei diversen Weiterbildungen nach seiner Karriere gemacht hat", wird der Geschäftsführer Sport Michael Preetz zitiert.

"Ich habe das Gefühl, dass wir gemeinsam einiges voranbringen können"

"Ich habe in der vergangenen Saison die Erfahrung gemacht, dass ich mich mit meinem Wissen und Know-how sehr gut einbringen und damit dem Verein helfen kann. Vor allem in der aktuellen Konstellation macht die Zusammenarbeit unheimlich viel Spaß und ich habe das Gefühl, dass wir gemeinsam einiges voranbringen können. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die Aufgabe", sagte der 41-Jährige nach seiner Beförderung.

Sendung: rbb UM6, 28.06.2020, 18 Uhr

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7 Kommentare

  1. 7.

    Auch in dieser,gerade abgelaufenen Saison, hat Hertha den Ruf der grauen Maus bestätigt. Unteres Mittelfeld kann nicht befriedigen. Wenn ich nun sehe, was und wie Hertha plant, ( siehe Arne Friedrich) bekomme ich das Grübeln. Hertha MUSS die vielen Millionen in qualitativ gute Spieler investieren. Ansonsten bleibt alles wie es ist und Hertha streitet sich mit UNION um den 15 Tabellenplatz

  2. 6.

    Arne Friedrich spielte damals in der Nationalelf. Kein Bundestrainer wollte es sich leisten einen Absteiger im Team zu haben. Verständlich für das National Elf Image. Verständnis hatte ich auch für Arne. Mit 30 gab es zeitlich nicht mehr viel berufliche Alternativen für ihn. Also war das Verbleiben in der Nationalelf Priorität. Ein Verräter war er für mich deshalb nicht!

    2010 war Herr Preetz bereits Manager...ein Job, der nicht nur sportliche Kompetenz, sondern überwiegend menschliche Führungsqualität erfordert, die ich Herr Preetz bis heute abspreche.
    Und ehrlich! das beinhaltete für mich damals bereits die Vorahnung auf Mittelklasse und noch weniger....Es sollte sich leider leider bewahrheiten.

    Nun ist Arne Friedrich zurück. Ich fürchte, er wird es bald bereuen.
    Doch ich fürchte leider auch, es müsste erst der Shutdown eintreten, um mit einer neuen Vereinsführung von 0 an wieder zu beginnen...

  3. 5.

    Er meint den Abstieg 2010. Nach dem letzten Spiel hat er sich Minuten nach dem Abpfiff vors Mikrofon gestellt, und verkündet, dass er Hertha verlassen wird. Seine Kollegen standen damals noch auf dem Rasen. Unwürdig für einen Kapitän. Haben manche allerdings vergessen, manche aber auch nicht. Er ist und bleibt ein Verräter.

  4. 4.

    Damit ist vermutlich der Wechsel des damaligen Hertha-Kaptiäns nach dem Abstieg der Hertha 2010 zum VfL Wolfsburg gemeint.

  5. 3.

    Das passt ins Bild, von Friedrichs Seite hat Preetz nichts zu befürchten, es kann im Machtgefüge alles bleiben, wie es ist.

    Manchmal wünsche ich mir für die Hertha einen reinigenden sportlichen Niedergang mit einer nach sich ziehenden Neubesetzung aller wichtiger Posten und einer Neuausrichtung auch im Sinne einer Rückbesinnung auf eigene Vereinswerte.
    Ich hoffe, dass es nachdem die Investorenmillionen ausgegeben worden sind (welche es bestimmt nicht ohne Gegenleistung gab und gibt), kein allzu böses Erwachen bei der Hertha gibt.

  6. 1.

    Oh Gott, schlimmer geht es ja kaum noch... Erst hat er das sinkende Schiff verlassen und jetzt Sportdirektor, aber das passt zu Herrn Preetz.

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