Union Berlins PRessesprecher ChristianArbeit im Stadion An der Alten Försterei. (Quelle: imago images/Contrast)
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Interview | Union-Pressesprecher Christian Arbeit - "Menschen flehen uns jeden Tag an, dass sie zurückkommen können"

Union Berlin will schon zu Saisonbeginn 2020/2021 in einem vollbesetzten Stadion An der Alten Försterei spielen. Das sorgt für Gesprächsstoff. Neben Lob gibt es für den Vorstoß auch Kritik. Pressesprecher Christian Arbeit erläutert im Interview die Hintergründe.

rbb|24: Herr Arbeit, Sie haben mit einem Vorstoß, zum Saisonstart vor einem voll besetzten Stadion an der Alten Försterei spielen zu wollen, für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Zunächst natürlich die Frage: Wie soll das genau ablaufen?

Christian Arbeit: Uns geht es nicht darum, von vornherein in Reduktion zu denken. Wir wollen alle Kraft und alle Gedanken darauf verwenden, wie es möglich sein kann, wieder in einem vollen Stadion zu spielen. Uns ist vollkommen klar, dass ein anderes Szenario gar nicht realistisch ist - Abstand zu halten bei einem Fußballspiel, so emotional wie das ist. Wer soll das kontrollieren? Und was soll passieren, wenn die Leute dann doch keinen Abstand halten? Unterbricht der Schiedsrichter dann das Spiel? Darum ging es uns. Deshalb haben wir gestern eine Überlegung vorgestellt, mit der wir uns befasst haben und uns auch weiter befassen werden.

Gibt es denn einen Stand der Dinge, was die konkreten Planungen angeht?

Die sind auf dem Stand, dass wir uns getraut haben, sie öffentlich zu machen. Wir werden jetzt daran weiterarbeiten. Das werden sehr intensive Wochen. Wir werden sehr klar erläutern, wie wir uns das vorstellen. Das ist auch deshalb wichtig, weil es darum geht, um Vertrauen zu werben. Natürlich werden wir alles mit dem Gesundheitsamt und mit dem Berliner Senat diskutieren. Es geht hier ja nicht um einen Alleingang, sondern darum einen Weg zu finden, der sehr viel Sicherheit gewährleistet. Wir wissen, dass es grundsätzlich auch technisch und organisatorisch möglich sein wird, 22.000 Menschen in einem kurzen Zeitraum zu testen. Wäre das ausgeschlossen, hätten wir diesen Vorschlag nicht unterbreitet.

Warum haben Sie jetzt diesen Vorstoß gewagt?

Weil es uns grundsätzlich wichtig ist, dass diese Diskussion nicht eindimensional verläuft. Dass es möglich sein muss, auch andere Wege zu diskutieren, wie Menschen wieder in Erlebnisse zurückkommen, die sie schmerzlich vermissen. Wir sind hier in Berlin, die Stadt lebt davon, dass es Unterhaltungsangebote gibt. Dazu gibt es zwei Seiten: Einmal das Erleben der Menschen aber auch einen Wirtschaftszweig, der elementar wichtig ist für Berlin. Für uns im Fußball gilt das Gleiche. Der Fußball ist ein außerordentliches Erlebnis für ganz viele Menschen. Menschen flehen uns jeden Tag an, dafür zu sorgen, dass sie zurückkommen können. Damit wollen wir uns befassen. Das ist der Hintergrund unserer Gedanken. Daher ist das sicherlich auch ein Beitrag zu der jetzt laufenden Debatte, wie wir mit dieser Pandemie umgehen. Es geht darum, sie ernst zu nehmen, aber auch darum, Menschen sicher an Veranstaltungen teilnehmen zu lassen.

Auch die Umsetzung erfordert eine erhebliche Vorplanung: Gibt es für Sie eine Deadline, wann die Pläne konkret besprochen werden müssen - auch mit den zuständigen Behören?

Wir haben uns keine Deadline gesetzt. Wir wollen das so schnell wie möglich tun. Das ist ja klar: Je mehr Zeit bleibt, um zu diskutieren, zu bewerten und Nachfragen zu beantworten, davon gehen wir aus, dass es die geben wird, desto besser. Aber Gründlichkeit geht auch vor Eile.

In den sozialen Medien beispielsweise wird kontrovers diskutiert: Da gibt es neben Lob für den Ansatz auch viel Kritik. Da ist teilweise von Populismus und erneut von der Sonderstellung des Fußballs die Rede. Was entgegnen Sie den Kritikern?

Grundsätzlich sind wir in der Lage, kontroverse Diskussionen nicht nur auszuhalten, sondern sie zu führen und uns daran zu beteiligen. Natürlich kann man Dinge kritisch sehen. Man kann aber auch kritisch sehen, dass sich im Moment keiner damit befasst, wie Menschen wieder in Konzerte oder Diskos gehen können und ein soziales Leben erleben. Es ist für uns kein Problem, dass wir nicht nur bejubelt werden für so einen Vorschlag. Um zu einem guten Ergebnis zu kommen ist es auch wichtig, kritische Fragen zu stellen.

Union nimmt in der Liga eine Art Vorreiterrolle ein. Soll das ein Signal an andere Vereine sein, vielleicht auch Nachahmer zu finden?

Wir haben das nicht gemacht, damit wir die Ersten sind. Aktuell gibt es viele Vereine, die ihre Konzepte in Teilen schon vorgestellt haben. Viele davon sind für uns keine Option, weil unser Stadion kein Sitzplatzstadion ist. Bei uns stehen die Menschen. Dafür wollen wir Lösungen finden. Wenn andere Vereine unseren Vorschlag auch interessant finden, schadet es sicherlich nicht - im Gegenteil. Insofern freuen wir uns auf die Debatte.

Das Interview führte Uri Zahavi, rbb Sport. Es handelt sich um eine leicht gekürzte und redigierte Fassung.

Inzwischen hat sich auch DFB-Präsident Fritz Keller zu dem Thema geäußert. Der 63-Jährige strebt dabei ähnlich wie Union Berlin möglichst schnell wieder volle Stadien an. "Mein Traum wäre es, über Testungen, vielleicht irgendwann mal ein volles Stadion zu kriegen", sagte der 63-Jährige am Samstag im Gespräch mit SWR Sport. Mit den Tests könne im Idealfall dafür gesorgt werden, dass es im Stadion keine Ansteckungsgefahr gibt, so Keller weiter.

Sendung: Abendschau, 11.07.2020, 19:30 Uhr

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27 Kommentare

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  1. 27.

    Hallo Bernd, also wenn es ums Geld geht, geht Union über Leichen???
    Was sagen Sie denn dann zu Red Bull? Da werden Sportarten betrieben, wo es auch mal Tote gibt, aber egal, Hauptsache das Gesöff wird verkauft.
    Das RB Leipzig bereits eine Zusage hat, Fans ins Stadion zu lassen, wird immer mal gern übersehen. Es ist nur eine Überlegung von Union und wenn so ein Konzept gut durchdacht ist, könnte man auch andere Veranstaltungen, die im Freien sind, durchführen. Das Leben muss auch weitergehen oder wir verlassen unser zu Hause nie mehr, damit man sich nicht ansteckt.
    Vielleicht mal darüber nachdenken.

  2. 26.

    Es geht garnicht darum, ob sich Union durchsetzt, sondern darum nach einem Konzept zu suchen dass es bei Sicherheit aller Besucher ermöglicht wieder Events (und zwar nicht nur beim Fußball) zu besuchen. Ehrlich gesagt, im Moment klingt dies ziemlich utopisch, aber einen Versuch ist das wert und dass dafür Union alles in ihren Kräften tun will finde ich gut. Nun gilt es abzuwarten, was dabei raus kommt.

  3. 25.

    @Paula und Randberlinerin

    Sie haben's beide wohl nicht so mit dem Auf-dem-neuesten-Stand-Bleiben, was? Das Virus kann laut WHO auch durch die Luft übertragen werden - ein Fest für ihn, wenn es im randvollen Stadion zirkulieren darf. Das hat mit Angstverseuchung nichts zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand. Und nur weil bei Ihnen bisher niemand an Corona erkrankt sei, heißt das nicht, dass alles gut ist und man wieder sämtliche Vorsichtsmaßnahmen in den Wind schießen kann. Sie induzieren falsch. Das nennt sich in Akademikerkreisen "anekdotische Evidenz" und hat kaum Aussagekraft.

    Ich frage mich, ob Sie immer noch so großspurig daherreden würden, wenn Sie oder Ihnen nahestehende Menschen zur (Hoch-)Risikogruppe gehörten und einer veritablen Lebensgefahr ausgesetzt wären.

  4. 24.

    Ja Paula@, genau so ist es. Packen wir es endlich an! Wie soll denn unser Leben in ein paar Jahren aussehen?
    Kinder die nur noch auf ihr Handy schauen und nicht mehr sprechen können? Nur noch dicke Sesselpupser?
    Millionen weitere Arbeitslose?
    Man muss ja nicht gleich mit 100 % starten, aber der Sport ... in allen Bereichen ... muss weiter gehen.
    Und wie Sie schon sagten, gibt es an der frischen Luft kaum eine Gefahr, sich anzustecken.
    Ich kann seit gut 5 Wochen endlich wieder an der frischen Luft schwimmen. Dabei begegne ich Kindern und anderen Schwimmern,
    auch oft in weniger als einem Meter Entfernung. Und wir sprechen auch miteinander, tatsächlich ohne Maske.
    Bisher ist niemand an Corona erkrankt. Im Gegenteil ... die Menschen sind glücklich und zufrieden und stärken ihr Immunsystem.

  5. 23.

    Schlimm wie Angst verseucht mittlerweile viele Leute sind, da könnte man meinen man braucht nur vor die Tür zu gehen und fällt sofort tot um.
    Scheinbar haben die meisten immer noch nicht begriffen dass draußen die Gefahr so gut wie nicht vorhanden ist und man sich deswegen auch nicht im Stadion anstecken kann, wobei da auch erst mal einer sein müsste, der überhaupt das Virus in sich hat.
    Beispiele gibt es genug siehe z.b. die ganzen Demonstrationen wo nichts weiter danach passiert ist.
    Probleme sind nur schlecht belüftete und enge Innenräume, also hört auf rumzujammern und packt es endlich an, dass wir wieder normal leben können.

  6. 22.

    Zitat: "Die Idee ist an sich nicht falsch, schließt aber wohl nur die eigenen Fans mit ein und läßt die Gäste außen vor. Das wäre dann eher unsportlich, weil unfair."

    Na, eben genau das nicht, Icke. Das Konzept schließt auch die Gästefans mit ein: "Erreicht werden soll dieses ehrgeizige Ziel mit Hilfe von Coronatests für alle 22.012 Karteninhaber sowie alle Anwesenden vor Ort."

    Nicht von ungefähr wird Unionseits von "einer enormen organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderung" gesprochen. Der konzeptionelle Anstoss für die Zukunft des Fussballs vor Fans ist ertsmal positiv zu bewerten, die Umsetzung . . . nun ja, man wird sehen.

  7. 21.

    Die Leute meckern, weil getestet wird wo Geld da ist. Das Personal in Kitas, Schulen, Behinderteneinrichtungen und vielen anderen Branchen hat keine Möglichkeit sich zu schützen, Abstände können bei der Arbeit nicht eingehalten werden. Da passiert von Seiten des Senats überhaupt nichts. Keine Tests.

  8. 20.

    Also ich bin auch Fußballfan und gehe gern ins Stadion, aber "flehen" ist nun wirklich ein wenig übertrieben.
    Es ist nur Fußball, bitte nicht vergessen !
    Wird schon bald wieder "Spiele" vor Publikum geben, bitte keine bange haben. "Panem et Circenses" !

  9. 19.

    Schön , das es auch noch vernünftige
    Menschen gibt, die nicht nur ans Geld
    denken. Viele haben ja auch Unterstützung erhalten. Vielleicht muss
    finanziell nochmals verhandelt werden.
    Niemand kann im voraus wissen, wie
    lange die Pandemie dauert aber das liegt
    In der Hand der Menschen. Aber Wichtig
    Ist RESPEKT und VERSTAENDNIS.

  10. 18.

    Die Idee ist nicht klug,der Test ist nur eine Momentaufname und sagt gar nichts.
    Erst einmal sind Menschen dran die im medizinischen Bereich arbeiten, Lehrer und Erzieher.
    Jeder muss auf einiges verzichten und erst recht Fussball ist schön aber nicht lebenswichtig.

  11. 17.

    "...Hertha BSC geht im Gegensatz zum 1. FC Union nicht von einem vollen Stadion zu Saisonstart aus – allein weil die Beschränkungen des Senats das nicht zulassen..." Statement von Hertha BSC im TS)

  12. 16.

    Da stimme ich dir zu! Auch wenn ich nicht direkt "Fan" bin. Sehe das aber genauso. Ein Test zeigt aktuell rein gar nix. Und vielleicht mag das Union im Stadion halbwegs hin bekommen auf Abstand zu achten. ABER eben nicht außerhalb. Die Idee ist an sich nicht falsch, schließt aber wohl nur die eigenen Fans mit ein und läßt die Gäste außen vor. Das wäre dann eher unsportlich, weil unfair. Denn ich denke jeder Verein braucht seine Fans. Die einen mehr, die anderen weniger. Nur eben nicht auf biegen und brechen und schon gar nicht aus eigenen Egoismus. Nee nee, für volle Stadien ist es definitiv noch zu früh.

  13. 15.

    Wie kommen sie zu so einer Frage. Natürlich wird Union das bezahlen oder ein Sponsor. Und dieses meckern hier geht mir auf den Geist. Da hat jemand eine Idee um die Eventbranche wieder zu öffnen und statt zu diskutieren mit Ideen wie man es anders machen kann wird nur gemeckert. Die Idee ist erstmal gut und jetzt kommt die Praxis.

  14. 14.

    Ja hier geht's natürlich auch um Geld, letztendlich auch für den Kinder- und Jugendsport.
    Es müssen einfach entspr. Lösungen her und bestimmt findet Hertha den Vorschlag auch nicht schlecht ...
    So'n Blödsinn ... von wegen über Leichen gehen !!!

  15. 13.

    Geld regiert die Welt!
    Und der „ Fußball „ auch !!!

  16. 12.

    Also sorry, aber das sich die Unioner benehmen können, sieht man ja jedes Jahr beim Weihnachtssingen ... wäre also auch schade, wenn diese Veranstaltung ausfällt. Ich finde es gut, dass über ein entspr. Konzept nachgedacht wird und auch öffentlich diskutiert wird. MMn wird sich ein volles Stadion nicht durchsetzen können, aber vielleicht kann man sich ja auf 50 oder 60 Prozent einigen. Generell sollten Sportveranstaltungen wieder stattfinden können, hier geht's ja auch um Istaf, Handball, Basketball , Schwimmen bis hin zur EM, WM und Olympia. Die Menschen haben gelernt, mit dem Virus umzugehen und sich entspr. zu verhalten. Ich war als Nichtfussballfan mal bei Hertha gegen Galatasaray im Olympiastadion... ausverkauft und tolle FRIEDLICHE Stimmung und ich war begeistert von dieser Atmosphäre im Stadion. Chaoten gibt es überall und die Rudelbildung von besoffenen und gewaltbereiten Fans gibt's nicht nur im Stadion, sondern auch im Park, Kneipe, Wohnung.

  17. 11.

    Richtig Tickets kosten statt 10€ dann 100€.
    Und die Vereine sind nach 6 Monaten pleite.

  18. 10.

    Wenn ums Geld geht, geht Union gerne über Leichen.

  19. 9.

    Es wird iemandem helfen, wenn Union
    sich durchsetzt und die Pandemie sich
    weiter ausbreitet. Ist Geld wichtiger als
    Menschenleben? Es hat schon tausende
    von Todesopfern gegeben. Reicht das noch nicht?

  20. 8.

    Sorry, Union, ihr schießt gewaltig übers Ziel hinaus. Ihr redet von ca. 22000 bei euch. Und was ist in München mit weit mehr als 70.000? Oder Dortmund mit über 80.000? Oder dürfen die dann nicht? Dann wäre es klare Wettbewerbsverzerrung. Ich bin selber Fußballfan (nicht Union), und ich würde auch gerne wieder ins Stadion gehen. Aber ich akzeptiere, dass der Zeitpunkt noch nicht da ist. Was nützt ein Test, wenn er fehlerhaft ist? Was ist mit der An-und Abfahrt? Das sind Unwägbarkeiten, die der Verein nicht im Geringsten im Griff hat. Ich hoffe, dieser Vorschlag hat sich bald erledigt. Rumzujammern, dass Union ohne Fans nicht funktioniert...stellt euch vor, das gilt für andere Clubs auch.

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