Tokio 2021 - Olympia-Stützpunkte in Brandenburg für weitere vier Jahre anerkannt

Mi 19.08.20 | 10:22 Uhr
Der Olympiastützpunkt Brandenburg im Sportpark Luftschiffhafen in Potsdam (Quelle: dpa/Bernd Settnik)
Bild: dpa/Bernd Settnik

Nach der Ungewissheit zu Beginn der Corona-Pandemie haben die Spitzensportler in Brandenburg wieder langfristige Perspektiven: Das Bundesinnenministerium habe mitgeteilt, dass die 14 Bundesstützpunkte für die olympischen Sportarten für vier weitere Jahre erhalten blieben, sagte Sportministerin Britta Ernst (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Die Anerkennung der Stützpunkte gilt immer nur bis zum Ende eines Olympiazyklus, also eigentlich bis zum Ende dieses Jahres, und wurde jetzt für alle bis Ende 2024 verlängert. Die drei paralympischen Stützpunkte wurden zudem erstmalig für vier Jahre als Bundesstützpunkte anerkannt.

In den 14 Bundesstützpunkten in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam trainieren nach Angaben des Ministeriums 219 Bundeskader-Athleten in den Sportarten Kanu-Rennsport, Rudern, Ringen, Gewichtheben, Turnen, Boxen, Schießen, Schwimmen, Judo, Leichtathletik, Triathlon und Radsport. Hinzu kommen 29 Spitzensportler in den paralympischen Disziplinen Radsport, Schwimmen und Leichtathletik.

Olympische Spiele auf 2021 verschoben

"Die Spitzensportler im 'Team Tokio - Land Brandenburg' sind hart getroffen und wir bewundern sehr, mit welcher mentalen Stärke und Souveränität sie die Absage der Olympischen Spiele akzeptiert haben", sagte Ernst. Die Zusage der Landesregierung, alles dafür zu tun, damit sich die Athleten optimal auf die nächsten Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio 2021 vorbereiten können, habe sicherlich auch dazu beigetragen. Ebenso, dass im Land Brandenburg schon kurz nach Beginn der Corona-Pandemie unter Einhaltung aller rechtlichen Regelungen das tägliche Training für die Kadersportler in vollem Umfang möglich gewesen sei und bis heute ist.

Die Spiele sollen nun auf kommendes Jahr verschoben werden. Allerdings sei noch nicht endgültig geklärt, ob die notwendigen Qualifikations-Wettkämpfe stattfinden könnten, sagte Ernst.

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