Antonio Felix da Costa (Quelle: dpa/Sam Bloxham)
Bild: dpa/Sam Bloxham

Formel-E-Finalserie - Da Costa in Tempelhof weiter auf Titelkurs

Antonio Felix da Costa aus Portugal fährt seinem ersten WM-Titel in der Formel E entgegen. Beim siebten Lauf auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin dominierte der Techeetah-Pilot erneut souverän wie schon am Vortag die Konkurrenz. Der 28-Jährige siegte vor den beiden ehemaligen Weltmeistern Sebastien Buemi aus der Schweiz und dem brasilianischen Audi-Piloten Lucas di Grassi.

Mit seinem dritten Saisonsieg - dem dritten in Folge - baute da Costa, der bereits am Nachmittag erneut drei weitere Punkte für den Gewinn der Qualifikation einsammeln konnte, seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 125 Zähler aus. Mit großem Abstand teilen sich di Grassi und der Mercedes-Fahrer Stoffel Vandoorne aus Belgien mit 57 Punkten den zweiten Rang.

Deutsche Fahrer chancenlos

Die deutschen Fahrer hatten mit den Podiumsplätzen nichts zu tun. Porsche-Pilot André Lotterer, der am Vortag noch auf den zweiten Rang fahren konnte, ergatterte als einziger Lokalmatador mit dem neunten Platz zwei Punkte. Der zweimalige DTM-Champion René Rast konnte als 13. seinem am Mittwoch gewonnenen Zähler keinen weiteren hinzufügen. Daniel Abt verfehlte als 17. ebenso die Punkteränge.

Für den zuvor an fünfter Stelle der Gesamtwertung liegende Maximilian Günther war die Punktehatz schnell beendet. Der 23 Jahre alte BMW-Pilot musste wegen Front- und Reifenschaden an die Box fahren und konnte wie schon am Mittwoch keine Zähler dazugewinnen.

Der achte WM-Lauf findet am Samstag statt. Am kommenden Donnerstag endet die sechste Saison der Formel E mit dem elften Rennen, dem sechsten auf dem Flughafen Tempelhof.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Diese Rennen sind so überflüssig wie ein Kropf. Da brettern die ohne Publikum auf dem Feld herum, hoffentlich zahlen die wenigstens eine hohe Gebühr. Aber wie man die Berliner Verwaltung kennt zahlt man wohl eher noch dazu.

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