Der FSV Union Fürstenwalde jubelt nach einem Tor. (Quelle: imago images/Jan Huebner)
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Jeweils 4:1-Siege - Fürstenwalde und Babelsberg stehen im Brandenburger Landespokal-Finale

Regionalligist FSV Union Fürstenwalde steht nach einem 4:1-Sieg beim FSV Luckenwalde im Finale des Brandenburger Landespokals. Die Fürstenwalder von Trainer Matthias Maucksch drehten einen 0:1-Halbzeitrückstand mit einer überzeugenden Leistung im zweiten Durchgang. Die Tore für Fürstenwalde erzielten Darryl Geurts (50., 66.), Johann Weiß (61.) und Johan Martynets (78.). Pascal Borowski hatte die Gastgeber aus Luckenwalde zwischenzeitlich verdient in Führung gebracht (44.).

800 Zuschauer sehen zwei unterschiedliche Hälften

Im Gegensatz zu den Berliner Landespokal-Halbfinals am Samstag waren in Brandenburg bei über 35 Grad bis zu 1.000 Anwesende im Luckenwalder Werner-Seelenbinder-Stadion zugelassen - und die kamen auch. Mit zum Teil zu geringem Mindestabstand sahen die 800 Zuschauer eine im ersten Durchgang in allen Belangen bessere Luckenwalder Mannschaft, die nach schönem Spielzug durch Borowski mit 1:0 in Führung ging. Der einzige Vorwurf, den sich die Gastgeber gefallen lassen mussten: Die Ein-Tor-Führung zur Pause war bei einer Vielzahl von besten Möglichkeiten zu wenig.

In der zweiten Hälfte drehte sich die Partie vollkommen. Die Gäste stemmten sich gegen das drohende Ausscheiden und agierten vor allem in der Offensive zielstrebiger. Mit drei Treffern innerhalb von 15 Minuten machten die Fürstenwalder alles klar und legten knapp zehn Minuten vor Schluss sogar noch nach.

Babelsberg mit ungefährdetem Erfolg

Im zweiten Brandenburger Landespokal-Halbfinale setzte sich Regionalligist SV Babelsberg letztendlich deutlich mit 4:1 beim unterklassigen Brandenburgligisten Grün-Weiß Lübben durch. Die Potsdamer erwischten vor 800 Zuschauern einen starken Start, waren spielbestimmend und belohnten sich mit dem Führungstreffer durch Daniel Frahn (10.).

Etwas überraschend fiel der Ausgleich für die Gastgeber - Kapitän René Trehkopf verwandelte einen berechtigten Foulelfmeter. An der Feldüberlegenheit der Babelsberger änderte sich jedoch nichts. Im zweiten Durchgang zogen die Potsdamer das Tempo noch einmal deutlich an und erspielten sich gegen den in der Defensive überforderten Sechstligisten zahlreiche Chancen. Tobias Dombrowa (46.), wieder Frahn (59.) und Paul Wegener (89.) erhöhten auf 4:1 und sorgten für den ungefährdeten Finaleinzug der Babelsberger.

Das Endspiel findet am 22. August um 14:45 Uhr in Luckenwalde statt. Der Sieger darf sich auf ein echtes Topduell freuen. Er zieht in die erste Runde des DFB-Pokals ein und trifft dort zwischen dem 11. und 14. September auf Bundesligist VfL Wolfsburg.

Sendung: Livestream, Luckenwalde - Fürstenwalde, 09.08.2020

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