Ondrej Duda (Quelle: dpa/Andreas Gora)
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Interview | Hertha-Rückkehrer Ondrej Duda - "Ich werde einfach das tun, was ich auch vorher getan habe"

Mit dem Trainerwechsel auf Jürgen Klinsmann fand sich Ondrej Duda nur noch auf der Ersatzbank wieder. Der Mittelfeldspieler wechselte nach England - und ist nun zurück in Berlin. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen und Ziele für die neue Saison.

Mit dem Wechsel von Trainer Ante Covic zu Jürgen Klinsmann war Ondrej Duda bei Hertha BSC ins Abseits gerückt. Der Mittelfeldspieler kam unter dem neuen Coach nicht mehr zum Einsatz - und wechselte zum abstiegsbedrohten Klub Norwich City in die Premier League. Nach dem Ende der Leihe ist er nun zurück in Berlin und spricht im Interview über...

…seine Rückkehr nach Berlin:

Es ist schön. Wenn ich die beiden Städte vergleiche, ist das natürlich ein großer Unterschied. Ich bin glücklich, zurück in der Stadt und beim Verein zu sein.

…seine Zeit in England:

Es gab zwei verschiedene Phasen: vor und während Corona. Es war nicht die beste Situation im Verein, aber ich mag es da. Alle waren freundlich und ich kann mich nur dafür bedanken, wie sie mich behandelt haben. Es war für mich eine neue Erfahrung, allein wegen der Liga und englischem Fußball. Es ist schon ziemlich ähnlich wie die Bundesliga, aber doch anders. Für mich war es eine große Erfahrung.

…seinen neuen Trainer Bruno Labbadia:

Wir hatten schon Gelegenheit zu sprechen, als ich im Urlaub war. Mein erster Eindruck ist gut, weil wir gesprochen haben und er mir gesagt hat, was er vom Team und auch von mir erwartet und wie er Fußball spielen will. Ich habe ihm auch etwas über mich erzählt. Alles ist sehr professionell.

…seine Ziele für die neue Saison:

Ich habe mir keine großen Ziele gesetzt. Ich möchte einfach so viele Spiele wie möglich machen und werde sehen, wie sich alles entwickelt. Mein Ziel ist, dass wir gut spielen und immer stabil sind. Die weiteren Ziele werden dann nach und nach kommen.

…die Zeit mit Jürgen Klinsmann:

Ich möchte nicht unbedingt über ihn sprechen, weil er hier jetzt nicht mehr wichtig ist. Er hat mir damals direkt gesagt, dass die Chancen nicht sehr groß sind, dass ich unter ihm für Hertha spiele. Ich war auf der einen Seite ein bisschen überrascht. Auf der anderen Seite war er ehrlich und das habe ich geschätzt, denn so hatte ich Zeit, mir einen neuen Verein zu suchen, um zu spielen. Ich habe keine Probleme mit ihm.

…über die letzten Monate:

Vieles hat sich verändert. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich jetzt einen Neustart bei Hertha machen muss. Ich werde einfach das tun, was ich auch vorher getan habe. Ich werde versuchen, mein Bestes zu geben, und bin immer noch der gleiche Typ.

Sendung: Inforadio, 06.08.2020, 06:15 Uhr

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