Union-Spieler Neven Subotic gibt Anweisungen (Quelle: imago images/HJS)
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Nach einem Jahr - Neven Subotic verlässt Union Berlin

Im vorigen Sommer war es einer der Transferkracher des damaligen Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Union Berlin, nun verlässt Neven Subotic den Verein schon wieder. Wie der Verein am Freitag mitteilte, wird der erfahrene Abwehrspieler auch nicht mehr mit den Köpenickern ins Trainingslager nach Bad Wörishofen (Bayern) reisen.

Er suche nach "neuen Herausforderungen für die Zukunft", heißt es in der Vereinmitteilung. Um Gespräche mit anderen Vereinen zu führen, ist Subotic daher vom Trainingslager freigestellt und wird sich vorerst mit Einzeltraining auf die neue Saison vorbereiten.

"Hat uns mit seiner Erfahrung enorm geholfen"

"Neven hat uns mit seiner Erfahrung auf dem Weg zum Klassenerhalt enorm geholfen und unsere Erwartungen erfüllt. Er sucht nun nach einem neuen Ziel und dabei unterstützen wir ihn entsprechend unserer Vereinbarung", so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball.

"Ich bin froh, meinen Teil dazu beigetragen zu haben", wird Neven Subotic bezüglich des erreichten Klassenerhalts der Köpenicker zitiert. Der Innenverteidiger, der mit Borussia Dortmund bereits zwei Mal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde, absolvierte in der vergangegen Saison 23 Bundesligaspiele für die Köpenicker und erzielte dabei ein Tor.

Sendung: Inforadio, 14.08.2020, 16:15 Uhr

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7 Kommentare

  1. 7.


    Lieber ein realistisches Ziel anvisieren als jedes Jahr groß von Europa träumen und am Ende als graue Maus im mittelfeld landen.

  2. 6.

    Für Fussball interessieren Sie sich aber schon, Wald? Mal unterstellt dessen, müssten Sie eigentlich wahrgenommen haben, dass Neven zwar ein Pfundskerl und bedeutend für das Klima innerhalb der Mannschaft ist, er aber seine besten Zeiten auf dem Platz wohl hinter sich hat. Der FCU hat sich in der Innenverteidigung mit guten, jüngeren Spielern verstärkt; aufgrund dessen Subo in der kommenden Saison wohl die Rolle eines "Edeljokers" zukommen würde.

    Und dass Sie das Ziel: Klassenerhalt, das bei etwa einem Drittel der Bundesliga Vereine auf der Agenda steht als "nicht-positives Ziel" bezeichen, spricht Bände über Ihr Verständnis vom Profifussball.

  3. 5.

    Verständlich, was kann er mit Union auch noch erreichen? Nix. Union wird im unteren Drittel der Liga herumdümpeln und gegen den Abstieg kämpfen. Dann lieber eine neue Herausforderung, die ein positives Ziel hat.

  4. 4.

    Er hat viel dazu beigetragen, dass der klassenerhalt geschafft wurde. Schade, dass er geht, aber ich mochte ihn und seine Erfahrung als Stammspieler bei union, nicht als Edelreservist. Dafür ist er zu schade. Ich denke, er hat erkannt, dass er bei Zugang von 2 jüngeren aber erfahrenen Innenverteidigern genau diese Rolle spielen würde.
    Machst gut Neven, halt die Ohren steif und bleib wie du bist. Ich wünsche dir bei einer Wiederkehr in die alte Försterei genau so einen Empfang wie in Dortmund von den Fans.
    Noch ein Wort zu gaudino: das Portal ist kein Werbeportal für vorbereitungsspiele, sondern ein Diskussionsforum. In diesem sinne: Eisern Union!

  5. 3.

    Es ist natürlich schade, diesen meinungsstarken und auch ausserhalb des Fussballs sehr engagierten Spieler zu verlieren. Subotic hat aufgrund seiner Persönlichkeit vielen in der Bundesliga unerfahrenen Spielern viel Sicherheit in der ersten Saison in der Belle Etage gegeben. Vielen Dank dafür, Neven! Man muss aber auch konstatieren, dass er manchesmal, auch in entscheidenden Situationen, auf dem Platz nicht mehr ganz so aufmerksam wie zu seinen besten Zeiten war.

    Ich wünsche Subo alles Gute und mache mir keine Sorgen über seine Zukunft - auch was das Leben nach dem Profifussball betrifft.



    Anbei, liebe Redaktion: Macht mal ein bisschen Werbung für das Testspiel des 1. FC Union gegen Dynamo Dresden, das morgen ab 14:30 im RBB Fernsehen uns als Stream im Net übertragen wird. ;-)

  6. 2.

    Ja schade, er ist einer der namhaftesten Spieler, die bisher bei uns waren. Danke für alles.

  7. 1.

    Das finde ich sehr schade is ein guter Junge

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