Union Fürstenwalde feiert den Landespokalsieg (dpa/Soeren Stache)
Video: Brandenburg aktuell | 22.08.2020 | Max Zobel | Bild: dpa/Soeren Stache

Finalsieg gegen Babelsberg - Fürstenwalde holt erstmals den Brandenburger Landespokal

Der FSV Union Fürstenwalde hat zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte den Brandenburger Landespokal gewonnen. Die Ostbrandenburger setzten sich im Finale gegen den SV Babelsberg durch. Im DFB-Pokal wartet nun ein großer Gegner.

Der FSV Union Fürstenwalde hat den Brandenburger Landespokal gewonnen. Der FSV setzte sich im Finale in Luckenwalde mit 2:1 (2:0) gegen Regionalliga-Konkurrent SV Babelsberg 03 durch. Es war der erste Landespokalsieg für Fürstenwalde, das nun in der ersten Runde des DFB-Pokals starten darf. Dort trifft der Klub auf Bundesligist VfL Wolfsburg (11. September). Nachdem der FSV in der ersten Halbzeit überlegen war, musste die Mannschaft von Matthias Maucksch in der Schlussphase noch einmal zittern.

Munterer Beginn in Luckenwalde

Babelsberg war bemüht, seinem Favoritenstatus als Rekordsieger im Brandenburger Landespokal gleich zu Beginn gerecht zu werden und hatte bereits in der ersten Minute eine gute Möglichkeit: Die Mannschaft von Predrag Uzelac spielte sich schnell durch die Fürstenwalder Hälfte. Stürmer Tino Schmidt scheiterte im Strafraum an David Richter im Union-Tor, der stark parierte. Doch auch Fürstenwalde hielt zu Beginn gut mit, kam gerade über die rechte Seite immer wieder gefährlich vor das Tor von Babelsberg-Schlussmann Marvin Gladrow. Die 700 zugelassenen Zuschauer im Luckenwalder Werner-Seelenbinder-Stadion, die vom Stadionsprecher immer wieder zur Einhaltung der Abstandsregelung aufgerufen wurden, sahen daher eine gute Anfangsphase – und mussten auch auf den ersten Treffer nicht lange warten. Nach 13 Minuten brachte Fürstenwaldes Lukas Stagge sein Team nach einer schönen Flanke von Kay Michel per Kopf in Front. Ein sehenswerter Angriff des FSV, der die frühe Führung in einer munteren Partie brachte.

Stagge zum Zweiten

Und Union legte nach: Nach einer Ecke von der rechten Seite war es erneut Lukas Stagge, der im Strafraum am höchsten sprang und mit dem Kopf seinen zweiten Treffer des Tages erzielte (20. Minute). Mittlerweile war die Führung verdient, zwar hatte auch Babelsberg weiter durchaus vielversprechende Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am guten David Richter. Der FSV spielte hingegen sicher und effektiv und machte so bereits im ersten Durchgang einen kleinen Schritt in Richtung des ersten Landespokalsiegs der Vereinsgeschichte.

Rangelov bringt Babelsberg zurück ins Spiel

Predrag Uzelac reagierte in der Pause und stellte seine Mannschaft durch die Hereinnahme von Angreifer Pieter-Marvin Wolf für Mittelfeldspieler David Danko insgesamt offensiver auf. Auch Fürstenwalde spielte weiter zügig nach vorne, sodass die Partie auch zu Beginn des zweiten Durchgangs ein ordentliches Niveau hatte. Mit der Zeit wurde Babelsberg aber drückender und kam verdient zum Anschlusstreffer. Nach 61. Minuten war es Bogdan Rangelov, der den 350 mitgereisten Potsdamer Fans neue Hoffnung gab.

Immer wieder stieß ihre Mannschaft jetzt in die Hälfte von Fürstenwalde vor und drückte auf den Ausgleichtreffer. Doch bis in die Schlussphase hinein hilt die Abwehr der giftgrün gekleideten Fürstenwalder stand, die Mannschaft von Matthias Maucksch spielte weiter sicher und konzentriert.

So rettete der FSV den knappen Vorsprung über die Zeit und feierte den Landespokalsieg und den Einzug in den DFB-Pokal. Dort können sich die Ostbrandenburger in der ersten Runde auf den Bundesligisten VfL Wolfsburg freuen.

Sendung: Brandenburg aktuell, 22.08.2020, 19:30 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Herzlichen Glückwunsch.

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