Dodi Lukebakio in einem Testspiel von Hertha BSC. Bild: imago images/Bernd König
Bild: imago images/Bernd König

Herthaner Lukebakio vor dem Saisonstart - "Es ist nicht zu früh, um die internationalen Plätze anzuvisieren"

Dodi Lukebakio war im letzten Sommer der Königstransfer bei Hertha BSC. Er weiß, dass in einer teilweise chaotischen Saison auch für ihn nicht alles rund gelaufen ist. In diesem Jahr will er sich deutlich verbessern - und auch mit Hertha eine deutlich bessere Rolle spielen.

Dodi Lukebakio geht in seine zweite Saison bei Hertha BSC. Im vergangenen Jahr wechselte er für 20 Millionen Euro vom FC Watford nach Berlin. Die abgelaufenen Spielzeit bezeichnet er als "schwierig". In einer Presserunde vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal (20:45 Uhr bei Eintracht Braunschweig) am Freitag sprach er außerdem über...

...den Stand der Mannschaft.

Wir sind in einer schwierigen Situation. Wir haben einige neue Spieler, die sich in unser Spiel integrieren und an die Vorgaben des Trainers gewöhnen müssen. Wir suchen noch den für uns besten Weg. Natürlich waren die Testspiele nicht gut. Das bedeutet aber nichts. Es ist besser, so in die Vorbereitung zu starten, als alles zu gewinnen und zu denken, dass unser Spiel schon perfekt ist. Wir wissen alle, was wir verbessern können - am Freitag können wir es dann zeigen. Wir dürfen auch über unsere Abschlussschwäche nicht zu viel nachdenken. Wir werden hart arbeiten und einen Weg finden.

...die Veränderungen im Kader.

Es haben schon wichtige Spieler wie Per Skjelbred, Marko Grujic, Vedad Ibisevic oder Salomon Kalou den Verein verlassen - die hatten alle viel Erfahrung. Da müssen wir jetzt innerhalb der Mannschaft eine neue Balance finden. Spieler, die viel Erfahrung mitbringen, sind sehr wichtig für eine Mannschaft, sie helfen dem Team, gerade den jüngeren Spielern. In den Testspielen hat man das schon ein bisschen gemerkt, wir haben auf dem Feld viel zu wenig kommuniziert. Das müssen wir jetzt einfach lernen.

...seine Ziele im zweiten Jahr bei Hertha BSC.

Die Ziele haben sich nicht groß verändert. Ich möchte zeigen, was ich kann. Hertha hat viel Geld für mich bezahlt, ich möchte den Unterschied machen und Tore schießen. Das ist einfach meine Aufgabe als Offensivspieler. Mein erstes Jahr bei Hertha war für den gesamten Klub sehr schwierig - deswegen kann ich nicht zu hart mit mir selbst sein.

Ich muss meine Schnelligkeit aber noch besser nutzen, ich bin ein sehr schneller und technischer Spieler. Ich sehe es als meine Verantwortung an, dem Team insbesondere in schweren Situationen durch meine Schnelligkeit in der Offensive zu helfen. Außerdem möchte ich mehr Tore als in der letzten Saison erzielen, als ich sieben Mal getroffen habe. Doch auch in der Defenisve muss ich mich noch verbessern: das Verteidigen und das Pressing gegen den Ball.

...die Ziele mit Hertha in der neuen Spielzeit.

Letzte Saison war der Klassenerhalt das wichtigste Ziel - natürlich wollen wir uns in diesem Jahr stabilisieren und verbessern. Hertha ist ein Verein mit Ambitionen, das ist der Grund, warum ich hierhin gewechselt bin. Ich glaube auch nicht, dass es zu früh ist, um die internationalen Plätze anzuvisieren. Die Saison ist sehr lang, in der Bundesliga ist alles möglich, wir können das schaffen. Wir müssen die ganze Saison lang die nötige Mentalität zeigen. Klar ist aber, dass Hertha nicht nur um einen Platz im Mittelfeld spielt.

Sendung: rbbUM6, 08.09.20, 18:00 Uhr

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3 Kommentare

  1. 1.

    Wie jedes Jahr.....vor dem Start in die Saison.....
    Wie streben ins internationale Geschäft
    und was folgt ?

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