Fans des 1. FC Union mit Abstand beim Test gegen Nürnberg. / imago images/Zink
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1. FC Union Berlin - Aktive Fanszene verzichtet auf sichtbaren Support im Stadion

Die organisierten Fans des 1. FC Union wollen zum Start der Fußball-Bundesliga keine gemeinsamen Aktionen im Stadion an der Alten Försterei veranstalten. Stattdessen forderte das "Wuhlesyndikat" als größte Ultragruppe am Sonntag alle Anhänger auf, sich am kommenden Samstag im Berliner Stadtbild als Union-Fans zu erkennen zu geben. [wuhlesyndikat.de]

"Haben uns lange damit beschäftigt"

"Maximal 5.000 Menschen dürfen in Berlin zu Großveranstaltungen. Somit kann nur ein Bruchteil von uns Unionern ins Stadion", heißt es in der Mitteilung. "Wir haben uns lange damit beschäftigt, wie wir mit dieser Situation umgehen und uns letztlich entschieden: Wir und die weiteren aktiven Gruppen gehen erst wieder sichtbar ins Stadion, wenn die Zustände normal sind und der Stadionbesuch ohne Einschränkungen stattfindet."

Der Support soll stattdessen verlagert werden - dorthin, wo alle Fans sein können. Der Verein solle am Spieltag im Stadtbild optisch präsent gehalten werden. "Holt eure Union-Klamotten aus dem Schrank und tragt Shirt und Trikot mit Stolz, wenn Union ein Spiel austrägt. Egal ob beim Bäcker, in der Kaufhalle oder mit den Kumpels in der Kneipe: Schmückt die Straßen in unseren Vereinsfarben und tragt Rot-Weiß!", schreiben die Ultras.

Union trifft am Samstag (15:30 Uhr) auf den FC Augsburg. Nach den bestehenden Berliner Corona-Regeln dürfen 5.000 Menschen An der Alten Försterei anwesend sein, abzüglich der Teams und Verantwortlichen rund 4.500 Zuschauer. Normalerweise sind Union-Heimspiele mit 22.012 Besuchern ausverkauft.

Sendung: rbb UM6, 13.09.2020, 18:15 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Eine sehr gute Aktion....respekt !
    Wenn sich dem jetzt noch die Spieler anschließen würden wäre es mal ein Zeichen gegen die, zum Teil, überzogenen Maßnahmen.
    Man stelle sich das mal vor .... Anpfiff und die kompletten Spieler der Ligen setzen sich hin.

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