Unioner Sebastian Andersson jubelt (Quelle: imago images/Bernd König)
Bild: imago images/Bernd König

Nachfolger von Hertha-Neuzugang Cordoba - Sebastian Andersson verlässt Union und wechselt nach Köln

Der 1. FC Union verliert seinen Top-Torschützen der vergangenen Saison: Der Schwede Sebastian Andersson wechselt zu Bundesliga-Konkurrent 1. FC Köln. Das teilten die Köpenicker am Dienstag mit. Der Verkauf des 29-jährigen Stoßstürmers bringt den Köpenickern dem Vernehmen nach rund sechs Millionen Euro ein.

"Einen Spieler mit der Qualität von Sebastian abzugeben ist für uns als Verein nicht einfach. Er war ein elementarer Bestandteil unserer Mannschaft, den wir nun gemeinsam versuchen müssen zu ersetzen. Wir bedanken uns bei Sebastian für zwei sehr gelungene und erfolgreiche Jahre und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute und vor allem Gesundheit", sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, im Rahmen einer Pressemitteilung des Vereins.

Andersson ersetzt Herthas Neuen

Der zweifache schwedische Nationalspieler war 2018 aus Kaiserlautern nach Köpenick gewechselt. Vor seinem Wechsel in die Pfalz hatte er lange Jahre in der Allsvenskan, der höchsten Liga seines Heimatlandes gekickt. Beim IFK Nörköpping machte er schließlich endgültig auf sich aufmerksam - sowohl den Nationaltrainer als auch ausländische Klubs: Mit 14 Toren landete er auf Platz zwei der Torschützenliste und sein Klub schaffte es in die Qualifikation zur Europa League.

In Kaiserslautern gelangen ihm dann zwölf Tore in 29 Spielen - als der Verein trotz des treffsicheren Schweden aus der zweiten Liga abstieg, griff Union zu. Mit den Köpenickern gelang Andersson in der Saison 2018/19 der Premieren-Aufstieg ins Fußball-Oberhaus. Er selbst konnte zwölf Treffer besteuern. Ebenso viele Tore gelangen ihm in der vergangenen Spielzeit in der Bundesliga. Damit hatte der 29-Jährige maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt.

Gleiches erhoffen sich nun die Kölner von Andersson. Beim Team von Markus Gisdol ist Bedarf in der Offensive, weil eine bisherige Größe im Sturm den Klub verlässt: Jhon Cordoba wechselt - ausgerechnet - in die Hauptstadt, jedoch zum Köpenicker Stadtrivalen Hertha BSC. Die dadurch freigewordene Planstelle im Kader haben die Rheinländer nun mit Andersson besetzt.

Sendung: rbb24, 15.09.2020, 21:45 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

2 Kommentare

  1. 2.

    Schade, aber bei seinen Verdiensten wird er auch für mich ein Unioner bleiben. Alles gute und bei den Spielen gegen Union zwei mal eine Magenverstimmung.

  2. 1.

    Schade drum, hat sich aber in den letzten Wochen irgendwie angedeutet. Man sieht sich in der alten Försterei, Sebastian.

Das könnte Sie auch interessieren

Berlin Marathon am Brandenburger Tor (Quelle:imago/Tilo Wiedensohler)
imago/Tilo Wiedensohler
2 min

Der etwas andere Berlin-Marathon - Einsam gemeinsam

Das letzte September-Wochenende steht in Berlin traditionell im Zeichen der Läufer, auf der schnellsten Marathon-Strecke der Welt. Das ist auch 2020 so, nur ohne klassischen Marathon, dafür aber mit App, Challenge und einem etwas anderen Weltrekordversuch.

Cottbus Spieler freuen sich nach Sieg
imago/Jan Huebner

Regionalliga Nordost | Cottbus gegen Fürstenwalde - Zurück in die Zukunft

Dirk Lottners Debüt als Trainer von Energie Cottbus ist mit dem Auswärtssieg in Babelsberg geglückt. Ob die Mannschaft eine richtige Trendwende schafft, zeigt sich schon an diesem Mittwoch. Hoffnung dabei macht nicht nur der Blick zurück. Von Andreas Friebel

rbb|24 zeigt die Partie Cottbus-Fürstenwalde am Mittwoch ab 18:55 Uhr im Livestream.

Die Füchse Berlin um ihren Trainer Jaron Siewert (imago images)
imago images

Teamcheck | Füchse Berlin - Neustart auf allen Ebenen

Der durch Corona bedingte Saisonabbruch traf die Füchse hart. Die kommende Spielzeit in der Handball-Bundesliga nun soll zurück in die Erfolgsspur führen. Dafür wurde nicht nur ein neuer Trainer verpflichtet, sondern auch der Kader ordentlich durchgemischt.