Blick in das fast leere Weserstadion von Werder Bremen © imago images/gumzmedia/nordphoto/Pool via xim.gs
Blick in das fast leere Weserstadion von Werder Bremen | Bild: imago images/gumzmedia/nordphoto/Pool via xim.gs

Fußball | Bundesligastart - Hertha spielt in Bremen vor bis zu 8.500 Zuschauern

Stück für Stück kehren die Fußballfans zurück in die Stadien. Die Bedingungen dafür regeln die betreffenden Bundesländer. Jetzt hat Bremen auch ein Hygienekonzept für Werder bewilligt - und das hat Auswirkungen auf den Bundesligastart von Hertha BSC.

Wenn Bundesligist Hertha BSC am Sonnabend um 15:30 Uhr auswärts gegen Werder Bremen antritt, dürfen bis zu 8.500 Zuschauer im Weserstadion dabei sein. Das gab der Bremer Senat am Sonntag bekannt, wie das Regionalmagazin "buten un binnen" [extern] von Radio Bremen berichtete. "Werder hat ein exzellentes Hygienekonzept vorgelegt, auf dessen Grundlage ich es beim gegenwärtigen Infektionsgeschehen für vertretbar halte, wieder Zuschauer ins Stadion zu lassen", bedankte sich der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte für die gute Zusammenarbeit.

Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald zeigte sich ebenfalls erfreut: "Die Fans haben gefehlt. Und auch wenn es jetzt erst ein Anfang ist, so ist es doch ein wichtiges Signal, dass wir uns trauen können, nach Wegen zu suchen, um mit der Pandemie zu leben."

Heimspiel gegen Frankfurt vor 4.000 Zuschauern

Das Hygienekonzept der Hansestädter sieht vor, dass sich die 8.500 Zuschauer fast vollständig aus Dauerkartenbesitzern zusammensetzen werden. Die Tickets sollen höchstwahrscheinlich verlost werden. Auf Gästefans, Stehplätze und Alkoholausschank wird verzichtet. Weitere Eckpunkte sind Einhaltung des Abstandes, Maskenpflicht außer am Sitzplatz, Zugangssteuerung und Kontaktverfolgung durch personalisierte Tickets.

Zum ersten Heimspiel von Hertha BSC am 25. September dürfen 4.000 Fans ins Olympiastadion. Die Bewerbungsfrist für Dauerkarteninhaber der Vorsaison, die zugleich Mitglieder sind, endete bereits am 10. September. Die Gewinner/innen erhalten ab Dienstag per E-Mail, ob sie ein Ticket kaufen können oder nicht. Informationen zum Stadionbesuch hat der Verein auf seiner Homepage [extern] veröffentlicht. Der 1. FC Union Berlin plant seinen Bundesligasaisonstart am Sonnabend gegen Augsburg um 15:30 Uhr mit 4.500 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei.

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3 Kommentare

  1. 2.

    Naja, Sie haben insofern schon recht, als dass nur 4500 zahlende Zuschauer im Stadion An der AF zugelassen sind. Allerdings schauen ausser den Feldspielern sicher auch fast alle der weiteren Anwesenden dem Spiel ebenfalls zu, sind also auch Zuschauer. ;-)

  2. 1.

    Lieber RBB - bitte berichtigen: Gemäß Infektionsschutzverordnung sind in Berlin zur Zeit Veranstaltungen mit insgesamt 5000 Teilnehmern erlaubt. Es zählen auch die Mannschaften,Betreuer,Ordner etc. mit. Insofern ist es falsch, dass bei Hertha 4000 und bei Union 5000 Zuschauer ins Stadion dürfen (bei Union geplant 4.500).

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