Union-Fans bei einem Spiel im Stadion An der Alten Försterei während der Corona-Pandemie. Quelle: imago images/Matthias Koch
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Kommentar | 4.500 Fans bei Union-Heimspiel - Verantwortung sieht anders aus

Heimspiel gegen Freiburg vor 4.500 Fans: Dafür bekommt Union ordentlich Kritik. Viele haben den Eindruck, dass der Klub die Pandemie nicht ernst nimmt. Daran ist Union selbst schuld. Die Verantwortung sollte man aber nicht nur beim Verein suchen. Ein Kommentar von Till Oppermann

"Infektionsrisiko Berlin", "Die Superspreader der Alten Försterei" und "Corona-Wahnsinn": Das Medienecho auf Union Berlins Entscheidung, gegen Freiburg vor 4.500 Fans zu spielen, ist deutlich. Kein Wunder. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 114,8 tobt das Virus in Berlin deutschlandweit mit am schlimmsten. Auch der Bezirk Treptow-Köpenick wurde zum Risikogebiet erklärt. Hier beträgt der Wert 56,3.

Während Berliner Familien wegen Beherbergungsverboten ihren Urlaub zuhause verbringen mussten, erlaubte das Gesundheitsamt den Unionern, Tickets für die Partie gegen Freiburg zu verkaufen. Trainer Urs Fischer sagt: "Ich finde es schön, dass Zuschauer im Stadion sein dürfen."

Gelebte Eigenverantwortung? Fehlanzeige.

Mit dieser Haltung verspielt der 1. FC Union zahlreiche Sympathien. Viele haben den Eindruck, dass die Eisernen Corona nicht ernst nehmen. Daran ist der Verein selbst schuld. Präsident Dirk Zingler verweist bei der Eindämmung seit Monaten gerne auf die Eigenverantwortung aller. Gleichzeitig traf sich Stürmer Max Kruse mit wildfremden Fans und dokumentierte das sichtbar in den sozialen Netzwerken. Sein Verhalten steht stellvertretend für das Bild des Vereins. Schon beim Klassenerhalt im Juni hatten Spieler und Fans verbotenerweise gemeinsam auf dem Parkplatz gefeiert. Vor kurzem ignorierten die Köpenicker das Verbot von Fangesängen im Testspiel gegen Hannover. Gelebte Eigenverantwortung? Fehlanzeige.

Für das Spiel gegen Freiburg sind erneut Fangesänge und Sprechchöre auf den Tribünen untersagt. Diesmal will Union das auch offen kommunizieren. Zudem wurde die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Stadion weiter verschärft.

Der 1. FC Union Berlin hat mit über 37.000 Mitgliedern eine riesige Strahlkraft. In Zeiten, in denen es in der Gesellschaft auf Solidarität ankommt, darf man diese anders nutzen. Der Klub könnte von seinen eigenen Fans lernen: In der letzten Saison konnten nicht einmal Mitglieder für jedes Spiel eine der über 22.000 Karten ergattern. Am Freitag gingen sogar von den 4.500 Karten einige in den Verkauf - obwohl die 11.500 Dauerkarteninhaber ein Vorkaufsrecht hatten. Die Berliner Politik wird es freuen. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci forderte im Zusammenhang mit dem Spiel: "Meiden Sie soziale Kontakte. Wenn es geht, bleiben Sie zuhaus".

Die Appelle der Landespolitik sind billig

Damit spricht sie stellvertretend für die Berliner Politik. Auch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat sich "eine andere Entscheidung gewünscht". Das Spiel sei ein "falsches Signal". Das stimmt. Trotzdem sind die Appelle aus der Landespolitik billig. Denn gleichzeitig schiebt Andreas Geisels Behörde die Schuld auf andere: "Die Entscheidung darüber liegt bei der DFL, den Vereinen und den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern der Bezirke".

Aber: Die grundsätzliche Erlaubnis für Freiluftveranstaltungen mit bis zu 5.000 Gästen erteilt die Hygieneverordnung des Senats. Wer, wenn nicht die Landesregierung, hat es in der Hand, Veranstaltungen dieser Größe allgemein zu verbieten? Wenn dazu der politische Wille fehlt, kann man das dem 1. FC Union nicht vorwerfen. Als Fußball-Bundesligist tragen die Köpenicker neben der gesellschaftlichen auch eine wirtschaftliche Verantwortung für ihre über 300 Mitarbeiter. In der Öffentlichkeit interessiert das wenige. Darüber darf sich Union wegen des lockeren Umgangs mit Corona nicht beschweren.

Sendung: rbbUM6, 24.10.20, 18:00 Uhr

Beitrag von Till Oppermann

62 Kommentare

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  1. 62.

    Der Passus steht seit August in der Berliner Infektionsschutzverordnung. Einfach nochmal nachlesen. Union und Geschanowski haben ein Hygienekonzept ausgekungelt, das diesen Punkt "vergaß". Nicht der einzige Punkt, wo Geschanowski beide Augen zudrückte. Beispiel Mindestabstände. Beispiel grünes Licht für Union gegen Bayern, als für die restlichen acht Partien bereits Geisterspiele beschlossen waren, während Zingler, mit Rückendeckung seines Gesundheitsstadtrats, einen auf dicke Hose machte.

    ZIemlich sicher wäre das mit einem Stadtrat der "etablierten Parteien" nicht so easy gelaufen für Union.

  2. 61.

    „ ! Dass der rbb den Charlottenburgern näher steht als den Köpenickern, ist ein inzwischen offenes Geheimnis. “ Ach ja? Eher umgekehrt.

  3. 60.

    "Es ist aus meiner Sicht ein wichtiges und richtiges Zeichen, wenn wir zeigen, dass Veranstaltungen mit geringem Infektionsrisiko möglich sind."

    Die Bilder vom Spiel zeigen eindrucksvoll, das es in diesem Fall eben nicht möglich ist. Aber macht euch keine Sorgen, da man in Berlin mit der Nachverfolgung eh nicht mehr hinterher kommt, wird man auch keinen Bezug zum Infektions Geschehen beim Spiel feststellen ... also alles gut - oder ?

  4. 59.

    Mein Gott, wie oft denn noch: ES GEHT NICHT UMS GELD!!!

    Ich halte Ihnen einfach mal zugute, dass Sie Ihren Kommentar wahrscheinlich geschrieben haben bevor Olaf Klawohns veröffentlicht wurde. Denn andernfalls müsste man von einer nicht unerheblichen Ignoranz Ihrerseits ausgehen, Andi.

  5. 58.

    Liebe Union verantwortliche,
    die Genehmigung vor 5000 Zuschauern zu spielen habt ihr vor längerer Zeit erhalten als die Situation eine andere war als heute. Vor dem Hintergrund der Entwicklung der letzten Woche hättet ihr Verantwortung zeigen- und reagieren müssen - so einfach ist das. Ihr predigt eure Fan Kultur, aber wenn es ums Geld geht seid ihr schlimmer als andere Vereine ...

  6. 57.

    Berlin - Köpenick am 25. Oktober 2020
    Liebe Unioner,
    nach einer unruhigen Woche, in der wir von vielen Seiten dafür kritisiert wurden, dass wir unser Spiel gegen den SC Freiburg vor Zuschauern austragen, möchte ich mich heute bei allen Stadionbesuchern bedanken, die gestern dazu beigetragen haben, dass wir gemeinsam unser erweitertes Hygienekonzept für das Spiel erfolgreich umsetzen konnten.

    Einmal mehr war Vertrauen schenken und Eure Kreativität der Schlüssel dazu, eine Herausforderung zu bewältigen. Ins Stadion zu kommen und nicht singen und rufen zu dürfen, ist für uns Unioner eigentlich unvorstellbar, aber ich glaube, viele von uns werden in den nächsten Tagen ein kleines Lächeln auf den Lippen haben, wenn uns die Hände vom Klatschen noch ein bisschen weh tun und auch das Klingeln und Klappern wird uns sicher noch ein wenig in den Ohren bleiben.

    Ich möchte aber gerne auch noch einmal erklären, was uns dazu bewogen hat, unser Spiel vor Zuschauern auszutragen und eben nicht darauf zu verzichten. Seit Monaten engagieren wir uns dafür, die Bedingungen der Corona-Pandemie aktiv anzunehmen, statt abzuwarten, was passiert. Wir bemühen uns Lösungen zu entwickeln, um notwendigen Infektionsschutz und gesellschaftliches Leben miteinander zu verbinden. Wir nehmen die Pandemie ernst und wir nehmen unsere Verantwortung als Veranstalter wahr. Wer in den letzten Wochen eine Veranstaltung in unserem Stadion besucht hat, egal ob ein Fußballspiel, ein Fantreffen oder eine Buchlesung, wird das bestätigen können.

    Wie alle Veranstalter sind wir darauf angewiesen, dass wir von der Politik einen verlässlichen Handlungsrahmen zur Verfügung gestellt bekommen. Unsere Aufgabe ist es, diesen Rahmen verantwortungsvoll zu nutzen und möglichst sichere Veranstaltungsangebote zu schaffen. Das haben wir in den vergangenen Wochen und auch in diesem Fall in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt von Treptow-Köpenick getan und das wollen wir auch weiterhin tun.

    Von der Politik wünsche ich mir dafür, dass klarer kommuniziert wird, was aus guten Gründen erlaubt ist, und was aus ebenso guten Gründen verboten ist. Wenn Veranstalter in den Wettbewerb um sichere Veranstaltungskonzepte mit gut durchdachten und genehmigten Hygienekonzepten treten dürfen, dann erreichen wir vielleicht eine Angebotsvielfalt an sicheren Veranstaltungen und damit auch eine höhere Bereitschaft, auf Zusammenkünfte ohne Schutzmaßnahmen zu verzichten.

    Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat sich am vergangenen Dienstag in der Pressekonferenz zur aktuellsten Fassung der Infektionsschutzverordung auf Nachfrage zu organisierten Veranstaltungen wie Oper, Kino oder Profisport wie folgt geäußert: „Bisher ist unsere Erkenntnis, dass von diesen geordneten Veranstaltungen mit entsprechenden Regeln, die auch sehr streng eingehalten werden nach unserer Erkenntnis, kein erhöhtes Infektionsrisiko ausgeht“, so Michael Müller. „Nach heutigem Stand, nach heutigen Erkenntnissen, können wir diese Dinge weiter zulassen.“

    Es ist aus meiner Sicht ein wichtiges und richtiges Zeichen, wenn wir zeigen, dass Veranstaltungen mit geringem Infektionsrisiko möglich sind. Auf dieser Basis möchten wir weiterarbeiten, damit Menschen in dieser schwierigen Zeit auch schöne Erlebnisse haben können und nicht nur mit Einschränkungen und Verboten konfrontiert werden.

    Liebe Unioner, es gibt keinen Grund zur Sorge, dass wir unseren moralischen Kompass verloren hätten. Das ist nicht der Fall. Umso mehr hoffe ich, dass wir in gemeinschaftlicher gesellschaftlicher Anstrengung die Corona-Krise bewältigen und uns beim Suchen nach den richtigen Wegen wieder mit mehr Neugier und Offenheit begegnen.

    Mit eisernen Grüßen
    Dirk Zingler

  7. 55.

    Lieber Till Oppermann,

    wenn man keine Ahnung hat, sollte man keine reißerischen Artikel auf dem Niveau der Axel Springer SE verfassen! Dass der rbb den Charlottenburgern näher steht als den Köpenickern, ist ein inzwischen offenes Geheimnis.
    Ich selbst bin Veranstaltungsordner vor Ort und erlebe das völlig anders als oben beschrieben: Zwar sind die Fans über die getroffenen weiteren Einschränkungen nicht gerade erfreut, halten diese jedoch durchweg ein. Also ja, Club und Fans tragen sehr wohl ihrer Eigenverantwortung Rechnung.
    Und weil hier Max Kruse angesprochen wird, so ist dieser nur ein Spieler des 1. FC Union Berlin und nicht, wie hier von Oppermann gezielt falsch dargestellt, "der Verein". Dass Spieler für solches Verhalten hinter den Kulissen gerügt werden, kommt natürlich dem rbb nicht in den Sinn wie die gestern, 24.10.2020 von den Fans aufgezeigte Disziplin auf Fansgesänge zu verzichten, nicht auf den Horizont eines Till Oppermann passen.

    Schämt euch!

  8. 54.

    Wo ich gestern mal wiedrr die massen sah dacht ich fast 5000 ideoten kein minst abstand kein masken vor den spiel ,am meisten hat sicher der virus am gestriegen tag gefreud da er sich schön verbreiten konnte , an den kneipen alle tische voll na ja vor den kneipen versamlung von mehr als 25 leuten , polizei fehlanzeige die standen mit meherern wannen genau auf der anderen seite des bahnhofes, Leute ich habe nix gegen union und fussball aber wenn ihr so unverantwortungslos seit dafür habe ich kein verständnis .

  9. 53.

    Kruse und seine Showeinlagen waren bekannt. Wer ihn holt, muss mit solchen Aktionen rechnen. Und Union ist ein Hippsterclub. Also passt alles zusammen. Sie mögen ein klassischer Unionfan sein, aber das ist Vergangenheit. Längst hat Union sich gewandelt.

  10. 52.

    Ich fand die Unioner an sich immer ganz super, aber mit dieser Aktion haben sie sich und Berlin keinen Gefallen getan.
    Die sollten mal alle denken lernen.

  11. 51.

    Sie bringen es auf den Punkt. Die Stadien sind wohl eher nicht das Problem aber irgendwie müssen die Leute ja auch dahin kommen. Der ÖPNV ist zu voll mit irgendwelchen Freizeit Kaspern ...

  12. 50.

    Bilanz: FCU vs. MSV 10/7/5 . . . also mal die Füsse stillhalten, Mounteggi. ;-)

  13. 49.

    Jap! Dem kann ich nur zustimmen! Denn schließlich hat sich Herr Zingler da auch nur den Worten unseres Bundes-Spahns angeschlossen...
    Und @ Herr Oppermann : hören sie doch auf alle über einen Kamm ziehen zu wollen! Wie kann bitte die Aktion von einem, seit kürzerem erst, Angestellten die Meinung und Haltung eines gesamten Traditionsvereins widerspiegeln?? Der Verein, dem Sie da eine solche Meinung überhelfen wollen, besteht aus einen Haufen aktiver und eben auch noch viel mehr passiver Mitglieder, teilweise seit Jahrzehnten! Ich empfinde das als Beleidigung!

  14. 48.

    Reden Sie doch nicht so schlecht von (Ihrem) MSV Duisburg!!! Die halten schon die Dritte Liga!

  15. 47.

    Ich fände es schön, die gesamte Diskussion zu versachlichen. Ja, ich bin Unioner und war heute in Stadion. Was habe ich erlebt? Disziplinierte und kreative Fans. Die Anstände wurden gehalten, keine Gesänge, keine Sprechchöre, alle Fans die Maske auf, ohne das sie einer daran erinnert. Statt dessen? Klatschen, Trommeln usw. Wo erlebe ich das im Alltag, wenn ich durch Berlin gehe? Da rede ich noch nicht von Partys, Hochzeiten, Geburtstagen oder Demos und anderen Veranstaltungen. Das Testspiel gegen Nürnberg war ja auch offensichtlich kein Superspreader-Event. Anfang Oktober Maffey in der Waldbühne, danach Mario Barth. Wo war da der Aufschrei? Darf ich beim Gottesdienst in der der Kirche noch singen? Wäre im Unterschied zu der Alten Försterei ein Innenraum... Ich kann heute nur den Hut vor allen Unionern ziehen, die gezeigt haben, daß Fußballfans verantwortungsbewusst sind… Ehrlich, ich konnte zum Stadion laufen, die Anreise per Straßenbahn wäre vom Abstand her gefährlicher gewesen…

  16. 46.

    "Präsident Dirk Zingler verweist bei der Eindämmung seit Monaten gerne auf die Eigenverantwortung aller. Gleichzeitig traf sich Stürmer Max Kruse mit wildfremden Fans und dokumentierte das sichtbar in den sozialen Netzwerken. Sein Verhalten steht stellvertretend für das Bild des Vereins."


    Sehr gegehrter Herr Oppermann,

    Kruses saudumme Aktion steht sicher nicht "stellvertretend für das Bild des Vereins". Und dass Zingler auf die Eigenverantwortung aller rekurriert, dürfte angesichts der steigenden Infektionszahlen nicht weniger als eine Universalbotschaft sein. Dass Sie gerade jetzt, wo es darum geht die Risikogruppen durch staatliche Maßnahmen besonders zu schützen und den 'weniger Gefährdeten' mehr Eigenverantwortung zuzusprechen, eine derartige Polemik ablassen, ist einigermaßen enttäuschend.

  17. 45.

    Zurückstufen in die Kreisliga. Das scheint das passende Format für diesen Verein zu sein.

  18. 44.

    Was denn hier los ? Fahren Sie S- Bahn-Ring und U6? Das sind 2 volle Alte Försterien !! Mindestens ! Das jucklt sie anscheinend nicht !?

  19. 43.

    Ist doch nicht nur der auf enthalt im Stadion, die ja schon meine Gesichtszüge entgleisen lassen....Der Abmarsch aus dem Stadion.....Ok......Das alles ist Unvernunft.....und vieles noch mehr

  20. 42.

    „ Als Fußball-Bundesligist tragen die Köpenicker neben der gesellschaftlichen auch eine wirtschaftliche Verantwortung für ihre über 300 Mitarbeiter.“. Und genau deswegen kann man von einem Verein auch erwarten, dass er mehr als die vorgeschriebenen Regeln umsetzt. Union ist selbstständig genug, um zu erkennen, dass 5000 Menschen über 90 min nicht zusammenkommen sollten. Man muss nicht alle Grenzen ausreizen. Sonst steht man wieder im leeren Stadion

  21. 41.

    Sie sind egoistisch hoch 3. Ihre Eigenverantwortung endet schon beim Denken. Sie sind wie ein kleines Kind.

  22. 40.

    Es scheint regelrecht zum Sport zu werden, auf andere mit dem Finger zu zeigen! Während sicher einige, die hier negativ Bewertung zu Unionern/ FCU/ BERLIN im Puncto Verantwortungsbewusstsein raus posaunen, aber wahrscheinlich grade die Stiefel für die nächste Demonstration schnüren, um sich auf den Weg nach Berlin zu machen... Da kann man ebenfalls nur den Kopf schütteln... U.N.V.E.U.

  23. 39.

    Die Einstellung ist genau das Problem. Nicht notwendiges vermeiden fällt Ihnen echt schwer? Nee, da muss man dann natürlich mit dem „und was ist damit..?“ kommen.

  24. 38.

    Nun ja, es ist alles eine Spirale. Fallzahlen steigen, Regeln werden angepasst. Und dann gibt es immer wieder welche, die können die Regeln nicht einhalten mit der Folge, dass die Regeln weiter verschärft werden. Kontakte reduzieren und Abstand halten bezeichnen dann manche als Aufhebung der Grundrechte. Nun, so kommen wir nicht weiter. Als Nächstes dann wohl wieder Geisterspiele...

  25. 37.

    Was denn? Jeden Tag U6 und Ring. Was ist denn damit? Ick muss jeden Werktag in den Schmuddel-Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Durchquere Neukölln. Beides Tuberkel-Bezirke. Das ist ein viel größeres Problem.

  26. 36.

    Ich als Köpenickerin schäme mich für Union, wenn die es schon nicht tun.

  27. 35.

    Das Verbot von Fangesängen ist auch nicht "seit Sommer bindend und Voraussetzung für die Wiederzulassung von Fans", sondern wurde ab dem 3. Oktober ausnahmslos angeordnet und nur beim schwach besuchten Testspiel gegen Hannover missachtet.

  28. 34.

    Ach herrje, das tut ja weh! Sie versuchen hier unredlich einen Zusammenhang herzustellen, der bar jeder Realität ist. Dirk Zingler hat sich mehrfach zur AfD geäussert - Zitat: "Die ganze AfD ist eine Katastrophe. Ich mache aus meiner persönlichen Einstellung darüber keinen Hehl." Und auch das Spiel im März sollte nicht mit Hilfe von Geschanowski "durchgeboxt" werden. Zumal die AfD noch im März für härtere Maßnahmen als die der von der Bundesregierung beschlossenen eingetreten ist. Damals entschied sich alles innerhalb weniger Tage, was Sie bei Bedarf gerne nochmal nachlesen können.

    Und überhaupt: Geschanowski rechnet mit der baldigen Untersagung von Zuschauern durch den Senat. Sollte dies nicht zeitnah geschehen, kündigte er an dementsprechende Maßnahmen einzuleiten.

    Letzter Absatz: https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2020/10/fussball-union-berlin-fangesaenge-bezirksamt-keine-strafe.html

  29. 33.

    Wollen wir wetten dass trotzdem gesungen und gejubelt wird? Auch ohne Masken

  30. 32.

    Wieviele Kranke und auch Tote brauchen Sie um diese Pandemie ernst zu nehmen. Außerdem ist Ihre Aussage nicht ganz korrekt. Die höheren Zahlen sind nicht nur auf mehr Tests zurückzuführen. Habe ich gestern erst in einem Interview gehört. Aber was wissen hochstudierte Wissenschaftler schon gegen die vielen Besserwisser.

  31. 31.

    Wieviele Kranke und auch Tote brauchen Sie um diese Pandemie ernst zu nehmen. Außerdem ist Ihre Aussage nicht ganz korrekt. Die höheren Zahlen sind nicht nur auf mehr Tests zurückzuführen. Habe ich gestern erst in einem Interview gehört. Aber was wissen hochstudierte Wissenschaftler schon gegen die vielen Besserwisser.

  32. 30.

    Wie lange lassen sich die Berliner das noch bieten.
    Restaurants, kleine Geschäfte usw. gehen den Bach runter. Viele mussten ihren Urlaub stornieren oder sind in Kurzarbeit aber Union kann mit so vielen unvernünftigen Fans spielen.
    Dieser Verein kennt doch seine Fans und weiß ganz genau, dass hier Appelle nichts nutzen. Hauptsache Geld kommt in die Kasse. Den Rest kann ja der Steuerzahler begleichen.
    Unverantwortlich und hoffentlich das letzte mal.

  33. 29.

    Die Eigenverantwortung wird immer dann gefordert, wenn Verordnungen nicht oder nicht zur Zufriedenheit einiger getroffen wurden.
    Permanent wird nur drauf hingewiesen ... das ist verboten und das auch, egal ob es Sinn macht oder nicht. Sobald dann aber gesagt wird ....das ist erlaubt dann wird sofort geschrieen wer da wieder dran schuld ist das man nicht auch das verboten hat.
    Eigenverantwortung bedeutet auch das es verschiedene Sichtweisen gibt. Aber hier scheint jeder davon auszugehen Eigenverantwortung bedeutet, dass man nicht mehr rausgehen sollte.... es sei denn man will zur Arbeit .... und das bitte auch nur für systemrelante Jobs.....

  34. 28.

    Ich bin auch Fußballfan und finde das von Union einfach nur sch.... Andere Vereine spielen in leeren Stadien, das nenne ich Verantwortungsbewusst....

  35. 27.

    Es ist eine riesen Schweinerei was hier abgeht.
    Wer laur schreit wird zuerst bedient.

  36. 26.

    Was ein Quatsch, Meister.

    Der Senat muss sich um die Belange der westlich gelegenen Bezirke mehr engagieren, weil dort die Zahlen deutlich höher sind.

    Ich möchte damit Ihren sehr "eindrucksvollen Kommentar" auf gleichem Niveau begegnen. Ich geh jetzt mal wieder rauf.

  37. 25.

    Nein, im Endeffekt entscheidet der einzelne Mensch. Da darf man nicht nur auf Behörden und Ämter blicken.
    Bei aller Sympathie für die Eisernen, aber grenzwertig finde ich das schon und bin auf die Entwicklung im Nachgang gespannt.
    Bleibt Eisern, bleibt gesund und Vorsichtig; vor allem wegen Eurer Familien und der alten und kranken Menschen.
    Möge der bessere gewinnen.

  38. 24.

    Auch für sie noch mal, die Zahlen sind deswegen höher, weil eben erheblich mehr getestet wird als noch im März, selbst Streeck hat gesagt dass er schon im März von einer Dunkelziffer von ungefähr 60000 infizierten ausgegangen ist pro Tag, von daher bewegen wir uns immer noch im äußerst unteren Bereich.
    Wichtig ist es die schwer erkrankten im promillebereich zuhalten und dass es eben immer noch gegeben, das sind wir bei 0, 037%.

  39. 22.

    So sieht Gesundheitsschutz eben aus, wenn der zuständige Stadtrat der Lieblingspartei der Corona-Leugner und -Bagatellisierer (AfD) angehört und dicke mit der Führung des 1.FC Union ist. Im März hat er Union beim irrwitzigen Vorhaben unterstützt, das Spiel gegen die Bayern in einer rappelvollen Försterei durchboxen zu wollen. Der Rückzieher erst in allerletzter Minute.

    Mindestabstände wurden ignoriert, dennoch attestierte Geschanowski dem Klub "vorbildliches Verhalten". Das Verbot von Fangesängen, seit Sommer bindend und Voraussetzung für die Wiederzulassung von Fans, tauchte im Hygienkonzept nicht auf. Als Union das fortlaufend ignorierte ("wir haben die Fans ja nicht zum Singen augefordert") und dafür in die Kritik geriet, stellte sich AfD-Mann Geschanowski weiterhin vor seinen Verein.

    Dazu der Whataboutism von Zingler und Co., S-Bahn-Fahren sei ja viel gefährlicher. Sicherlich werden die Fans aber nicht alle zum Stadion gewandert kommen.

  40. 20.

    Das hat was mit Egoismus und Geldgier von diesem Verein zu TUN. Etwas mehr Solidarität sowie Demut gegenüber der Gesellschaft in dieser Zeit der Corona Pandemie wäre meiner Meinung nach angebracht.

  41. 19.

    Nun gut, ich akzeptiere Ihre Meinung, jedoch gefällt mir meine besser.

    Was Beherbergungsverbote in anderen Bundesländern mit einem Heimspiel in Berlin zu tun hat bekomme ich einfach nicht bei einander. Sollen wegen dem Heimspiel nun Berliner*innen verreisen? Und - keiner absolut KEINER wurde irgendwie gezwungen zu Haus zu bleiben.

    Vielleicht möchten Sie jetzt einfach mal annehmen, das Verantwortung anders aussieht. Zumindest anders als Ihr Kommentar es hergibt.

    Nochmal: der 1. FC Union Berlin hält sich an alle vorgegebenen Verordnungen und Regeln. Die Fans, Sie werden es noch sehen, halten sich an alles, was vorgegeben ist, weil sie ins Stadion möchten.

    Und noch etwas, was unterstellen Sie mit Ihrem Kommentar eigentlich Mitgliedern des Senats, dem Senat und Verantwortlichen der zuständigen Ämter. Ergo - nur Sie machen alles richtig? Warum schreiben Sie dann hier diesen Kommentar. Verantwortung sieht anders aus - stimmt.

  42. 18.

    Leute, vielleicht habt ihr recht und die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Nahverkehr ist sogar noch größer als im Stadion. Wenn notwendige Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen also sowieso schon mit einem erhöhten Risiko behaftet sind, sich anzustecken, sollte man dann nicht umso mehr versuchen, die zusätzliche Gefahr, sich bei reinen Freizeitvergnügen zu infizieren, möglichst zu vermeiden? Die Zahlen steigen gerade viel schneller als in der ersten Welle und wenn das so weitergeht, wird es diesmal auch bei uns noch ganz ordentlich abgehen ... Es ist jetzt gerade ganz wichtig, dass wir uns alle ein bisschen zum Wohle aller – vor allem der Schwächsten – zurücknehmen – und nicht, dass jeder nur an sein eigenes Vergnügen denkt.

  43. 17.

    Wenn alle Mundschutz tragen, was soll da schief gehen?

  44. 16.

    Wie Sie es schaffen, die in erster Linie Verantwortlichen – nämlich die Fans, die wohl nicht von den Ordnern ins Stadion geprügelt werden mussten, und den Verein, der besagte Fans überhaupt erst reingelassen hat – komplett außen vor zu lassen und zielstrebig direkt den "bösen Senat" als Schuldigen ausmachen, ist wirklich bemerkenswert. Sie haben doch nicht etwa insgeheim ein Problem mit dem Senat?

  45. 15.

    Der Senat erlaubt Veranstaltungen bis zu 5000 Personen, Demos mit unbegrenzter Teilnehmerzahl, alles unter der Voraussetzung, dass die hygienevorschriften eingehalten werden. Union hat das Konzept angepasst und das Gesundheitsamt des Bezirks hat genehmigt. Was hat union also falsch gemacht oder was werden manche hier dem Verein vor? Union ist der falsche Adressat, das ist der Senat. Er hatte es in der Hand die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen zu begrenzen. Hat er aber nicht! Also, wo ist das Problem, außer dass er wieder mal was verpennt hat oder nicht wollte.

  46. 13.

    Als die Infektionskurve im März ganz oben war, hatte RBLein Spiel vor 42.000. Und irgendwelche Erkrankungen oder Todesfälle. Hört endlich auf mit dieser Plandemie.

  47. 12.

    Ich finde, das war ein mutiges Zeichen von Union Berlin. Super.

  48. 11.

    Ich pendle jeden Tag quer durch Berlin zur Arbeit.
    Da sollte der Stadionbesuch nicht viel gefährlicher sein.

  49. 10.

    Na hoffentlich begreift der Autor jetzt wenigstens mal,dass Union nich so is,wie es is,um Sympathien einzuheimsen.

    Ansonsten ist das doch nur gespielte Empörung. Ich brauch mir nur den vollen ÖPNV anzuschauen,um zu wissen,dass bei Union ganz sicher weniger Risiko besteht.

    Und wenn man seinen Standpunkt untermauern will,hätte man wenigstens auf die vielen Infektionen verweisen können,die bei den letzten Heimspielen entstanden sind..

  50. 9.

    Nun ja. Wenn da aus allen Teilen Berlins Zuschauer zusammenkommen, kann sich das Virus anschließend in Kitas, Schulen und Arbeitsstellen hübsch verteilen. Damit ist der Effekt von in den Ferien nicht verreisten Familien wieder aufgehoben.
    Das Ergebnis sehen wir dann an den Zahlen in der übernächsten Woche. Man darf gespannt sein.

  51. 8.

    Hört endlich auf mit dem Union bashing. Und was hat das mit "östlich gelegenen Bezirken" #Frank? Die vom Berliner Senat erlassene Hygieneverordnung erlaubt diese Veranstaltungen in dieser Größenordnung in der ganzen Stadt.
    Mal sehen ob sich hier alle wieder so aufspulen wenn nächstes Wochenende die ganze Stadt wieder voller Demonstranten ist wie geplant.

  52. 7.

    Der Verein handelt nach geltendem Recht. Das Hygienekonzept ist mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und genehmigt.

    Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob solch eine Veranstaltung mit Zuschauern stattfinden sollte, aber im Endeffekt müssen darüber die Ämter/Politik/Gerichte entscheiden. Warum es aber in anderen Bundesländern wiederum ganz anders gehandhabt wird mit der Zuschaueranzahl, verstehe wer will.

    Ich gehe auch nicht zum Spiel, aber es sollte nicht mit erhobenen Zeigefinger auf Union, sondern auf die Behörden gezeigt werden. Union tut alles um alle Zuschauer rechtzeitig und ausführlich zu informieren - Sie kommen hier Ihrer Pflicht nach. Es ist u. a. auch noch nie bekannt geworden, dass aus solch einer Veranstaltung ein "Spreader Event" entstanden ist..

  53. 6.

    In die voll gestopfte U Bahn darf ich rein ohne Lüftung, aber ein Spiel draußen unter Einhaltung der Hygieneregeln darf ich nicht wahrnehmen? Ich glaube es ist auch so schwer genug für alle und das ist ein kleiner Lichtblick, wenn man gelost wurde und ins Stadion darf.
    Im diesem Sinne
    Eisern.

  54. 5.

    Der Artikel spiegelt die ganze Situation wieder in dieser Stadt. Hieran sieht man wie inkonsequent unsere Senatspolitiker sind da wird die Verantwortung von einem zum anderen geschoben und jeder dieser nichts sagenden Senatoren wäscht seine Hände in Unschuld. WIE TRAURIG IST ES DOCH VON SOLCHEN POLITIKERN REGIERT ZU WERDEN.

  55. 4.

    Kann man sicher hinterfragen! Ich musste aber gestern, und auch jeden Tag der Woche, U6 und Ring fahren. Um den sozialen Frieden aufrecht zu erhalten. Das war gefühlt ne ausverkaufte AF. Oder nen halbvolles Oly. Wenn "Idioten" was kritisieren!

  56. 3.

    unglaublich was da in Köpenick passiert

  57. 2.

    Es ist beschämend wie sich der Senat in allen Belangen der östlich gelegenen Bezirke einen schlanken Fuß macht, heraus hält oder beschwichtigt.
    Gerade in diesem Fall und unter Berücksichtigung der bereits für alle Lebenslagen beschlossenen Einschränkungen, wäre ein konsequentes Verbot von Zuschauern in Stadien der einzig richtige Weg - auch wenn es sich um Union handelt.

  58. 1.

    Das kann doch nicht wahr sein.

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