Testspiel mit Zuschauern, 1. FC Union Berlin - Hannover 96, Fans von Union auf der Tribüne, 08.10. 2020. (Quelle: imago images/M. Koch)
Video: rbb24 | 08.10.2020 | Simon Wenzel | Bild: imago images/M. Koch

Berliner Infektionsschutzverordnung - Fan-Gesänge in Stadien verboten - bei Union-Spiel wird trotzdem gesungen

Die aktuell geltende Berliner Infektionsschutzordnung sagt: Fan-Gesänge und Sprechchöre sind bei Sportveranstaltungen nicht erlaubt. Beim Testspiel von Union gegen Hannover wurde dennoch gesungen - obwohl der Verein von dem Verbot wusste.

Fan-Gesänge und Sprechchöre sorgen bei Sportevents sonst für Stimmung im Stadion. In Berlin sind sie aber laut der Infektionsschutzverordnung des Senats, die seit dem 3. Oktober gültig ist, aktuell nicht erlaubt. "Der sportliche Wettkampfbetrieb ist zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet", heißt es unter Paragraph fünf der Verordnung. "Zuschauende sind unter Einhaltung der in § 6 festgeschriebenen Personenobergrenzen für zeitgleich Anwesende bei einer Veranstaltung, wobei die für den Spielbetrieb erforderlichen Personen bei der Berechnung der Personenobergrenze berücksichtigt werden, zulässig. Fan-Gesänge und Sprechchöre sind zu unterlassen."

Union wusste von der Verordnung

In der fünften Verordnung hatte es noch einen Passus gegeben, der erlaubte, dass "Schutz- und Hygienekonzepte von Veranstaltungsstätten [...] detailliertere Regelungen treffen" können. Dieser Satz wurde in der neuen Verordnung jedoch gestrichen, wodurch Fan-Gesänge und Sprechchöre ohne Ausnahme verboten sind.

Wie eine Sprecherin des Gesundheitsamtes Treptow-Köpenick rbb|24 bestätigte, wurde der 1. FC Union Berlin über die geänderte Verordnung informiert. Vor dem Testspiel der Berliner gegen Hannover 96 am Donnerstag gab es im Stadion jedoch keine entsprechenden Durchsagen. Die Fans sangen fast während der gesamten Spielzeit.

"Wir haben ja niemanden aufgefordert, hier zu singen."

Unions Pressesprecher Christian Arbeit bestätigte rbb|24 nach dem Spiel, dass der Verein von der aktuell geltenden Verordnung wisse. "Grundsätzlich kommt man langsam an die Grenzen dessen, was man noch nachvollziehen und verstehen kann. Als wir hier letzte Woche Freitag gespielt haben, was das ganz selbstverständlich noch erlaubt - und es sind ja keine anderen Menschen, die fünf Tage später hier sind, ein ganz ähnliches Erlebnis erleben und sich viel Mühe geben, alle bisher bekannten Regeln einzuhalten", so Arbeit.

"Singen in geschlossenen Räumen ist bei Abstand nach wie vor erlaubt, Singen im Freien plötzlich nicht mehr", sagte Arbeit weiter. "Schulkinder gehen im Musikunterricht auf den Hof, wenn sie singen sollen, weil sie dann draußen sind. Hier soll man aber nicht singen." Auf die Frage, warum der Verein seine Zuschauer nicht auf die geltenden Regeln hingewiesen habe, antwortete er: "Wir haben ja niemanden aufgefordert, hier zu singen." Mit dem Gesundheitsamt befinde sich der Verein in stetigem Austausch, Sanktionen erwarten die Köpenicker nach eigener Aussage nicht.

Sendung: rbb24, 08.10.2020, 22:10 Uhr

74 Kommentare

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  1. 73.

    Ja und? Ich bin mit vielen Fans die das Spiel besucht haben mit der S-Bahn gen Stadtmitte gefahren; alle trugen MNS und haben in der Bahn weder gesungen noch gegrölt oder sich sonstwie unsozial verhalten.

    Diese Menschen kamen von einer Veranstaltung die unter Hygieneauflagen stattgefunden hat; sie hier als "Gefährder" hinzustellen, finde ich reichlich daneben.

  2. 71.

    Ähem, was wollen Sie mir damit sagen, lieber Redakteur? Natürlich kann jemand der eine Influenza in sich trägt jemand anderen damit anstecken, das ist ja das Vermaledeite an Viruserkrankungen. Nur bezweifle ich stark, dass die Wahrscheinlichkeit dafür beim Singen im Freien mit ausreichend Sicherheitsabstand besonders hoch ausfällt.

    In Berlin leben nahezu 4.000.000 Menschen relativ eng beieinander, da muss man sicher etwas umsichtiger als bpsw. im ländlichen Brandenburg agieren. Aber bei allem Verständnis, ein "Flüstergebot" im Fussballstadion, das am Donnerstag zu nicht mal zehn Prozent ausgelastet war, ist m. E. absolut überzogen. Zumal es sich ja szgn. um einen Hygieneschutzraum gehandelt hat.

  3. 70.

    Hallo Gerd, mal rein logisch gesehen: Wenn sich ein Fan anstecken sollte, was niemand will, dann kann er oder sie wieer andere anstecken, logisch, oder? Und damit auch andere gefährden.
    Beste Grüße
    rbb|24

  4. 69.

    Ich habe mich im Stadion mit einem netten Mittsechziger unterhalten, der mein Nachbar war und bereits seit über 50 Jahren Union Fan ist, aber aufgrund der Coronamaßnahmen in letzter Zeit kaum mal ein Spiel besuchen konnte. Er hat auch leise mitgesungen und einen glücklichen Eindruck gemacht. Wir haben uns bei der Unterhaltung auch nicht direkt angeschaut, um das Risiko einer evntl. Ansteckung zu vermeiden. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme ist also vieles möglich, was den Menschen etwas Freude in diesen doch recht schwierigen Zeiten bringt. Und das hat m. E. am Donnerstag sehr gut geklappt.

  5. 68.

    Wo bitte haben sich die Fans, die am Donnerstag im Stadion gesungen haben, unsozial gegenüber denjenigen verhalten, die die Pandemie "einfach mal durchstehen" wollen, Karl? Es wurde ausschließlich auf den Tribünen mit Sicherheitsabstand gesungen - und nicht im öffentlichen Raum, wo sich Unbeteiligte befunden haben. Sie können davon ausgehen, dass diese Fans wie jeder andere auch die Pandemie unbeschadet überstehen möchten. Nur muss man deshalb nicht jedes noch so dämliche Verbot mitmachen, bin ich der Meinung.

    Und ja, ich halte diese Anordnung für lachhaft, da wie bereits von Jürgen in seinem Beitrag #65 aufgeführt, das Hygienekonzept eingehalten wurde und man beim Singen die Töne in eine Richtung mit leicht erhobenem Kopf hervorbringt - also niemanden direkt ansingt.

  6. 67.

    Wurde denn der Quatsch mit dem Verbot des Singens mit rechtsstaatlichen Mitteln verboten?

  7. 66.

    Sie sind genau ein Teil des Problems. Sie biegen sich die Regeln, so wie Sie Ihnen passen. Union macht das auch so. Das ist einfach unsozial ggü. dem Großteil der Bevölkerung, die diese Pandemie einfach mal durchstehen will und daher Einschränkungen hinnimmt. Egoisten wie Sie rebellieren dagegen, aber nicht mit demokratischen oder rechtsstaatlichen Mitteln, sondern mit Egoismus. Das Verbot war vor dem Spiel bekannt. Zeit genug, mit rechtlichen Mitteln dagegen vorzugehen, aber nein. Union und Unioner machen das mit anarchistischem Verhalten. Etwas Respekt ggü. den anderen Menschen, die sich vernünftig verhalten, wäre angezeigt.

  8. 65.

    mal an diejenigen, die sich hier die Mäuler über Union und deren Zuschauer zerreißen. Ehe man dazu was sagt, sollte man vielleicht dabei gewesen sein. Jede zweite Reihe frei, immer 2 Plätze nebeneinander, maskenpflicht im stadiongelände und Ordner, die höflich aber bestimmt drauf hinweisen, wenn was nicht so war. Hier darf nicht gesungen oder sprechchöre zu hören sein, lachhaft und weltfremd. Bei ner demo sind sogar masken Mangelware und keiner schreitet wirklich ein. Über die illegalen parties reden wir mal garnicht. Also Leute, bleibt auf dem Teppich!

  9. 63.

    Zitat: "Peinlichkeit hat einen Namen: Union Berlin. Wie gut, dass der Kultclub bei vielen anderen Fans (bundesweit) unten durch ist. Selbst Unioner kritisieren zurecht diese Vereinsführung. Steigt doch einfach wieder ab."

    So so, der FCU ist also bei vielen Fans bundesweit "unten durch". Da scheint bei Ihnen wohl der Wunsch der Vater des Gedanken zu sein, denn mit der Realität hat Ihre Aussage seehr wenig zu tun. Das Gegenteil ist der Fall: viele Fans anderer Vereine schauen respekvoll auf die Vereinsführung und deren Umgang mit sowohl gesellschaftspolitischen Themen, die nicht nur den Fussball betreffen, als auch auf den Umgang mit den eigenen Fans.

    Und was Peinlichkeit anbelangt, sollten Sie sich mal an die eigene (blau-weisse) Nase fassen. Schön auch Ihr letzter Satz, der nochmal klarmacht, um was es Ihnen eigentlich geht.

  10. 62.

    Zitat: "Hier geht's nur um Viel Geld was intressiert da die Gesundheit der ANDEREN hautsache wir haben die Einnahmen von den Zuschauern."

    Diese Einschätzung Ihrerseits ist schon insoweit unzutreffend, als dass der FCU mit seinem (sicher streitbaren) Hygienekonzept angedacht hat die Kosten der Covid-19 Tests für alle der gut 22.000 Zuschauer selbst tragen zu wollen. Das wäre durch die Ticketeinnahmen nicht aufzuwiegen gewesen.

    Gestern waren etwa 1800 Zuschauer im Stadion, das war sicher kein Plus-Geschäft für den Verein. Und selbst bei den für Bl. Spiele aktuell zugelassenen 4500 Zuschauern macht man keinen Gewinn.

  11. 61.

    Die Meckerkopp- und Empörungsfraktion rotiert auch bei diesem Thema wieder mal im Kreis. Kein Wunder also, dass in letzter Zeit vermehrt Kommentarstränge geschlossen werden.

    Ich halte dieses Singeverbot im Stadion für eine praxisferne Kopfgeburt eines Schreibtischhengstes. Mein gestriger Besuch im Stadion hat mich vom Hygienekonzept überzeugt und der absolut überwiegende Teil der Zuschauer hat sich auch daran gehalten. Singe- und wm. auch noch Jubelverbot bei Fussballspielen - gehts noch?!

  12. 60.

    Natürlich haben wir zu zweit nebeneinander gesessen. Vier Tickets für einen Haushalt bestellt. Je zwei zusammenhängende erhalten. Dazwischen eine Zweier Lücke, die von den Ordnern kontrolliert wurde. Die Plätze waren eigentlich mit Kabelbindern gesperrt. Wir hatten Glück, dass unsere vergessen wurden, bis zu dem Zeitpunkt, wo Ordner uns zu viert nebeneinander gesehen haben. Trotz eines Haushalts mussten wir auseinander rücken, damit wir im Versatz zu den Reihen vor und hinter uns sitzen. Soviel dazu, dass die Ordner nicht eingeschritten sind! Vielleicht sollte sich mal jemand um die wahren Gefahren wie überfüllte Busse und Bahnen kümmern.

  13. 59.

    Die Infektionszahlen gehen nach oben und hier wird für das freie, ungehemmte Fußball-Gegröle gestritten.
    O tempora, o mores.

  14. 58.

    Wenn man die Bilder vom Union mit denen von letzten Sontag in Cottbus vergleicht ist da schon ein ganz schöner Unterschied. Aber die Ansichten des Vereins sind schon grenzwertig. Da wäre ein Denkzettel schon angebracht. Aber Berlin sieht eh alles lockerer.

  15. 57.

    Mal zwei ernst gemeinte Fragen unter den vielen sinnfreien und nicht ernst zu nehmenden Kommentaren hier:
    1. Wer von den hier anwesenden Kommentatoren kann von sich bei ehrlicher Reflexion behaupten, dass er gestern abend vom Verbot des Singens im Freien in einem Stadion wusste?
    Selbst wenn ich mich immer und überall an alle möglichen sinnvollen oder sinnfreien Regeln halten würde, hätte ich gestern abend einen Fehler gemacht, indem ich mangels besseren Wissens lautstark wie immer meine Unioner angefeuert hätte. Und wenn ich von dieser sinnfreien Regelung gewusst hätte, wäre ich diese höchstbewusst übergangen und der 1.FC Union wäre in keinster Weise für mein "Fehlverhalten" verantwortlich gewesen.

    2. Wenn jetzt singen verboten ist, ist dann lautstarkes Rufen auch verboten?
    Ich meine ja nur, wir haben ne Menge Verse und Sprechchoreos im Repertoire.

  16. 56.

    Hier geht es aber gerade darum, dass das gültige Hygienekonzept nicht nur nicht eingehalten wurde sondern auch noch in Frage gestellt wird. Und ohne Einhalten der AHA-Regeln und der weiteren Maßnahmen kommt es sehr wohl zu Ansteckungen und Ausbreitungen. Da sollte nun doch schon mal eingegriffen werden, zumal sich der Fußball als Vorreiter sieht und eine Vorbildfunktion hat.

  17. 55.

    Herr Dr.Franke nehmen sie ihr Wissen?
    "Anstatt sich weiträumig auf den Rängen zu verteilen, stehen und sitzen alle dicht beeinander, ohne dass es die Ordner oder den Stadionsprecher juckt."

    Oder haben sie falsche Bilder im Kopf? Ich habe Bilder mit gleichmäßig in Zweiergruppen verteilten Zuschauer gesehen.
    Und negieren sie nicht Leistungen Beteiligter des Hygienekonzeptes.

  18. 54.

    Wenn man sich nicht an Regeln halten kann, muss es halt Konsequenzen geben. Siehe Kneipen, Bars und Clubs, sowie Feierlichkeiten. Nur beim Fußball ist das alles mal wieder egal

  19. 53.

    Wenn man sinnvolle Maßnahmen ins lächerliche ziehen will, ist das dem Gesundheitsamt gelungen. Was denn nun singen drinnen draußen....Bis dato haben Fussballveranstalltungen mit Hygienekonzept, mit Singen und Schreien, bewiesen, kein Hochschnellen der Infektionszahlen daraus. Diese Versnstalltungen werden jetzt sanktioniert, blanker Populismus. Damit vertuschen die Behörden ihr Scheitern bei der Durchsetzung der bisherigen Maßnahmen bei Indoorfeier, wie zu vollen Clubs, Großhochzeiten etc, Mit unsinnigen Maßnahmen wird die Einsicht in sinnvolle Maßnahmen negiert.

  20. 52.

    ' "Grundsätzlich kommt man langsam an die Grenzen dessen, was man noch nachvollziehen und verstehen kann. Als wir hier letzte Woche Freitag gespielt haben, was das ganz selbstverständlich noch erlaubt - und es sind ja keine anderen Menschen, die fünf Tage später hier sind, ein ganz ähnliches Erlebnis erleben und sich viel Mühe geben, alle bisher bekannten Regeln einzuhalten", so Arbeit.'

    Bei der Mühe ist es dann wohl auch geblieben, wenn man sich die Bilder vom Spiel anschaut. Anstatt sich weiträumig auf den Rängen zu verteilen, stehen und sitzen alle dicht beeinander, ohne dass es die Ordner oder den Stadionsprecher juckt. Da kann man sich dann auch die Beschränkung der Zuschauerzahlen schenken, deren Sinn es ja gerade ist, Abstand zu ermöglichen.

    Als Verein dann auch noch das Singen zu erlauben, obwohl es der Verordnung widerspricht und alle viel näher beisammen sind als vorgesehen: Glückwunsch, Union.

  21. 51.

    Union ist auch nur ein Profi Fußball Verein dem es um das Geld geht. Das sind keine heiligen in Köpenick also kann man sie auch bestrafen.

  22. 50.

    Ich versteh das alles nicht mehr - halb D schlägt auf Berlin ein, weil hier die Fallzahlen durch die Decke gehen...In anderen Bundesländern und Städten werden bei geringeren Fallzahlen Spiele ohne Zuschauer durchgeführt...Und hier? Freundschaftsspiel mit Zuschauern...echt jetzt? Was machen die Regierenden hier eigentlich beruflich?

  23. 49.

    Wenn Kommerzinteressen über allem anderen stehen, verhält man sich eben so wie Union Berlin. Und das leider ja nicht zum erstenmal.

  24. 48.

    Vielleicht wäre ja Eisern Summen ne Alternative! Mal was Neues wagen....

  25. 47.

    Ich verstehe es auch nicht, warum meine Enkelkinder auf dem Schulhof singen dürfen und es niemand zur Kenntnis nimmt und bei anderen Veranstaltungen wird Entsetzen audgedrückt.
    Der Presseprecher von Union hat mit seinem sachlichen Statement das Dilemma gut auf den Punkt gebracht!
    Danke Herr Arbeit

  26. 46.

    Wir lassen und das singen nicht verbieten-war mal ein Schlager.
    Wir lassen uns den Baumarkt,das tanken,die Kirche oder den Bundestag nicht verbieten.

  27. 45.

    Ich hoffe es kommt bald ein Verbot für hirnlose Kommentare die so garnichts mit dem Artikel zu tun haben oder nur eine schöne nachgeplapperte Meinung wiedergeben, die man so jeden Tag vorgesetzt bekommt.
    Union hält sich an die Regeln, hat ein gutes Hygiene Konzept sonst dürften ja auch niemand in Stadion.
    Berlin bekommt die Feierwütigen in den Parks nicht in den Griff, riesen Hochzeitsfeiern dultet man, alles Orte an den Hygiene nicht stattfindet und ihr regt euch über abstandhaltende , maskentragende, singende Unioner auf....
    Vielleicht kommt ja bald auch ein Redeverbot, oder ein Anfassverbot für Treppengeländer oder oder oder einfach mal den Kopf wieder anschalten.

  28. 44.

    Klar, warum nicht den ganzen Sport verbieten, braucht doch eh kein Mensch! Aber Kneipen, Bars und Klubs sind wichtig!

  29. 43.

    Hallo Herr Stoll, hinsichtlich der Gehälter der Profis gebe ich ihnen recht - aber darum geht es bei diesem Thema nicht!

  30. 42.

    Die Gesellschaft verhält sich zu 70% immer noch wie im "Milgram-Eperiment": Viele Menschen brauchen Regeln von "Oben" , die dann gnadenlos befolgt werden müssen! Bloß nicht die Sinnhaftigkeit von Regelungen hinterfragen, diese nachquatschen, mitmachen und auf die draufschlagen, die sich fragen ob diese Regeln überhaupt einen Sinn ergeben. Es gibt übrigens auch das Lager der "gegen alles sein"-Leute, die nichts hinterfragen! Nicht, dass man mich falsch versteht - auch die totale Ablehnung dieser Corona-Leugner kann ich nicht nachvollziehen! Daher meine Bitte an alle vorschnellen Kommentierer: erst Gehirn einschalten, Sinnhaftigkeit überprüfen, dann Meinung äußern!

  31. 41.

    Ich hoffe sehr, dass als Konsequenz Fußballspiele in Berlin generell wieder ohne Fans stattfinden (auch wegen den neuen Cornafallzahlen).

  32. 39.

    Die Fußball Millionäre haben auch noch die Tests umsonst wir als Bürger müssen diesen Tests teuer bezahlen. Hier geht's nur um Viel Geld was intressiert da die Gesundheit der ANDEREN hautsache wir haben die Einnahmen von den Zuschauern. Die armen Fußball Millionäre könnten ja verhungern ohne diese Einnahmen.
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  33. 37.

    "Ich finde die Regelung unsinnig, weil....."
    Das bedeutet doch aber im Umkehrschluss ,dass sich bei den Unionern auch kein Spieler,Trainer oder sonstwer mehr an die im Verein geltenden Regeln halten muss,wenn sie diese Regeln selbst unsinnig finden.
    Gute Botschaft auch an den Nachwuchs des Vereins. Wenn ihr etwas für unsinnig haltet,nicht nur im Sport,dass könnt ihr euch über geltende Regeln hinwegsetzen. So verhalten sich ja schon jetzt Teile der Bevölkerung und Berlin ist jetzt nicht umsonst Coronahotspot. Alle,die in den Herbstferien verreisen wollten,können die ja jetzt im Stadion verbringen und auf dem Platz campen.


  34. 36.

    Dann vergiss bei Deiner Erklärung nicht die Hauptverursacher der neuen Maßnahmen zu erwähnen.
    Wie u.a. Fernsehbilder belegen, werden Maskenpflicht und Abstandsregeln in anderen Stadien nicht eingehalten. Wieso werden diese nicht Sanktioniert? Wieso dann nur Union?

  35. 35.

    Es nervt das hier immer alles von den selben Leuten negativ kommentiert wird. Es gibt die Verordnung das bis zu 5000 Personen zu Großveranstaltungen gehen können. Ich war gestern im Stadion und konnte sehen das das vorgeschriebene Hygienekonzept von Union eingehalten und vor allem auch kontrolliert wird. Das heißt nummerierte Plätze , vorgegebene Wegeleitung und auch die Maskenpflicht zum Platz oder zur Toilette wurde eingehalten. Wenn jetzt draußen gesungen wird kann ich mir nicht vorstellen das die Infektionszahlen hochschnellen. Im Sommer fand die Schlauchbootparty mit rund 3000 Personen statt, diverse Demos und die Infektionszahlen sind nicht hochgeschnellt.
    Allerdings bei Partys die Nachts in engen Räumen stattfinden , wo man eng beieinander steht und auf Masken total verzichtet da sollte man schon reagieren. Also nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen.

  36. 34.

    Ich bin stark dafür, dass sich die meißten Leute langsam anfangen selbst Gedanken zu machen. Es entbehrt jeglicher Logik im freien nicht singen zu dürfen und solange alles gut organisiert und nachverfolgbar bleibt, sterben dadurch auch bestimmt nicht irgendwo anders die Nachbarn weg...
    Eine eigene Meinung zu haben, indem man verschiedenen Positionen nachvollzieht und selbst Schlüsse zieht, ist auch generell eine wichtiger Beitrag zur Gesellschaft - nicht nur berieseln lassen und nacherzählen.

  37. 33.

    Das ist eine der dämlichsten Ausreden die ich gehört habe:“ wir haben ja niemanden aufgefordert hier zu singen“.

  38. 31.

    Was interessiert es die Eiche, wenn sich eine Sau dran reibt?
    Fussball ohne Stadionzuschauer ist wie alkoholfreies Bier. Es stillt den Durst und trotzdem fehlt der Kick. All jenen die vehement Geisterspiele fordern, empfehle ich auch Passagierlosen ÖPNV oder Kundenlosen EINKAUF zu fordern.

  39. 29.

    Ich finde die Regelung unsinnig, weil bereits durch die Abstandsregelung der Infektionsschutz eingehalten wird und man ist auch draußen an der frischen Luft. Handball-, Basketball-, Eishockey-, Volleyball und noch andere indoor Spiele dürfen drinnen weiter singen?! Das soll mal ein Fachmann/Virologe plausibel erklären nach all den bereits bekannten Infektionenschutzmassnahmen.

  40. 28.

    Na dann wissen sie ja, dass es bestimmt nicht wirklich möglich ist die Sprechchöre und die Fangesänge zu verbieten. Das gehört doch dazu. Ansonsten muss eben wieder Geisterspiele veranstalten, was ich persönlich schade finden würde. Aber vermutlich wird es wohl so kommen.
    Es wird ja niemand gezwungen ins Stadion zu gehen und im Moment sind die Veranstaltungen mit bis zu 5000 Anwesenden erlaubt.

  41. 27.

    Dann ist wenigstens 1 Karte mehr für echte Unioner. Solche ja Sager wie dich ,braucht Frau Merkel.

  42. 26.

    Ach und weil in der Schule ca.30 Schüler draußen singen dürfen, dürfen Tausende Fans das auch?

  43. 25.

    Hertha fängt auch an Karten zu verkaufen. Ich habe eine E-mail hin geschrieben was dass soll. Die Ecke ist auch kritisch.

  44. 24.

    Wer erlässt solche bekloppten Bestimmungen, in der Schule nur draußen singen im Stadion gar nicht singen das erschließt sich vielen nicht und dann diese Kommentare hier.Gehirnwäsche hat funktioniert, vielleicht sollten sich mal alle hinterfragen was das ganze soll

  45. 23.

    Ach Mensch.
    Wenn ich hier so die Kommentare lese kommt mir das große K.....n!
    Anstatt die schwachsinnige Anordnung des Senats zu hinterfragen, geht ihr auf Union los.
    Na ja, man weiß ja aus welcher Ecke das kommt.
    Ihr tut mir leid.

  46. 22.

    Danke, ich bin mega froh nicht im Stadion gewesen zu sein.

  47. 21.

    Die Kommentare sind ja noch unsinniger als die Verordnung selbst. Die Zuschauerränge im Stadion sind in 8-10 Zonen eingeteilt, welche null Kontakt zueinander haben. Es gibt Maskenpflicht auf den Zugangswegen, die Plätze sind im 1,5 m Abstand, die Tickets und die jeweiligen Plätze sind personalisiert. Das heißt, sollte jemand unwissentlich infiziert sein, dann kann man diesen Bereich eingrenzen und hat jede einzelne Person greifbar mit Anschrift etc. Ich war bei beiden Bundesligaspielen im Stadion und ich habe in dem halben Jahr Corona noch nirgendwo in Berlin ein so gutes und konsequent durch den Ordnungsdienst umgesetztes Hygienekonzept erlebt.
    Die Hotspots liegen ganz woanders - sicher nicht dort, wo im Freien gesungen wird.
    Man. Man, Man

  48. 20.

    Ich bin Fußballfan, Stadiongänger(zur Zeit nicht) und Verantwortungsvoll.

  49. 19.

    Herrn Arbeit ist es völlig egal ob die eigenen Fans positiv oder negativ nach Hause gehen. Wenn die Regelung so ist dann muss sich der Verein daran halten und wenn sie es nicht tun sollten sie wenigstens mit Stadiondurchsagen oder Spielabbruch reagieren.

  50. 18.

    Was für eine unsinnige Verordnung und dann noch die sinnfreien Kommentare hier von Leuten die nie im Stadion waren.
    Eisern Union

  51. 17.

    Das ist das Mindeste. Union selbst und ihre Fans sollten sich schämen.

  52. 16.

    Genau so sieht es aus. Es werden Maßnahmen erlassen, ohne den Sinn zu erklären. Warum muss bei uns im Verwaltungsgebäude eine Masenpflicht eingeführt werden, wo hier bisher bei weit über 200 Mitarbeiter kein Corona-Fall bekannt ist? Wir hatten bisher schon MNS getragen im Aufzug und bei Treffen oder Besprechungen, bei denen kein Mindestabstand eingehalten werden konnte. Das reichte doch und konnte nachvollzogen werden. Was soll jetzt erreicht werden? Mehr als null geht nicht.

  53. 15.

    "Wir haben ja niemanden aufgefordert, hier zu singen." Mit dem Gesundheitsamt befinde sich der Verein in stetigem Austausch, Sanktionen erwarten die Köpenicker nach eigener Aussage nicht."
    Ich hoffe ,sie irren sich und die nächsten Spiele finden zumindest wieder ohne Zuschauer statt.Wenn der Verein so ignorant ist und seine Vorbildfunktion nicht wahrnimmt,wird eben vor leerwn Rängen gespielt,dann kann auch kein Fan singen. Eigene Schuld selber.

  54. 14.

    Da würde ich vorschlagen, dass ab sofort wieder Geisterspiele ohne Fans in den Stadien stattfinden. Ein unverantwortliches und unsolidarisches Verhalten von Fans und Verein.

  55. 13.

    Ich hätte nicht gedacht dass dieser Verein so unsolidarisch ist. Nie wieder Union.

  56. 12.

    Und was unternehmen die Berliner linken Politiker die immer so toll im reden sind, nichts!!!

  57. 11.

    Als ich das gelesen habe, habe ich mal kurz auf den Kalender geschaut, ob heute der 1. April ist. Wer hat sich den diesen Schwachsinn ausgedacht?! Im Raum ist Singen erlaubt - im Freien beim Fußball nicht? Mit solchen Regelungen kann Covid 19 bestimmt nicht aufgehalten werden. Die durchgeführten Spiele unter Einhaltung der Hygieneregeln haben aus keinem Stadion einen Hotspot gemacht. Der Senat sollte mal lieber Konsequent die wilden Partys ohne Schutzregeln bekämpfen. Ein Verbot im Freien zu singen hilft gar nichts und ist auch unrealistisch, da nicht durchsetzbar.

  58. 10.

    Als ich das gelesen habe, habe ich mal kurz auf den Kalender geschaut, ob heute der 1. April ist. Wer hat sich den diesen Schwachsinn ausgedacht?! Im Raum ist Singen erlaubt - im Freien beim Fußball nicht? Mit solchen Regelungen kann Covid 19 bestimmt nicht aufgehalten werden. Die durchgeführten Spiele unter Einhaltung der Hygieneregeln haben aus keinem Stadion einen Hotspot gemacht. Der Senat sollte mal lieber Konsequent die wilden Partys ohne Schutzregeln bekämpfen. Ein Verbot im Freien zu singen hilft gar nichts und ist auch unrealistisch, da nicht durchsetzbar.

  59. 9.

    Danke ihr Unioner ihr seid genauso unsozial wie die Feierleute in den Parks .

  60. 8.

    Alle nach Hause schicken.

  61. 7.

    ..singt, solange ihr noch könnt..um mich herum sterben gerade alte Nachbarn, sie wollten nur mal Ostern kurz die Familie einladen, seit Pfingsten hab ich weniger Nachbarn..wir isolieren uns, aus Vorbildfunktion und Selbstschutz heraus, um dann auf dem Weg dem singenden Unioner zu treffen..Finde den Fehler.
    Meinen von Arbeitslosigkeit bedrohten Kindern nicht mehr zu erklären, warum sie nicht tanzen dürfen, aber Union feiert.
    Übrigens wird in Köpenick ne Wohnung frei, ganz nah der Alten Försterei, ich schäme mich für Berlin, auch für Unioner, die besoffen die Polizei aufruft und nicht nur der BSR Dreck hinterlässt.Köpenick ist ein Dreckstall geworden.

  62. 6.

    Was für eine bodenlose Ignoranz der Union.
    Es sollte gar keine Spiele mehr erlaubt werden.

  63. 5.

    Peinlichkeit hat einen Namen: Union Berlin. Wie gut, dass der Kultclub bei vielen anderen Fans (bundesweit) unten durch ist. Selbst Unioner kritisieren zurecht diese Vereinsführung. Steigt doch einfach wieder ab.

  64. 4.

    In Anbetracht dieses Vorfalls, ist die Sperrstunde doch lächerlich. Wieder einmal zeigt sich der unrealistische Blickwinkel der verantwortlichen Politiker in Berlin. Ich bin es leid, für die Dummheit anderer bestraft zu werden.

  65. 3.

    Legal, illegal, scheißegal. Dit is Bärlin!

    Kein Wunder, wenn die Regelungen nicht nachvollziehbar sind, sich ständig ändern, überall unterschiedlich sind und obendrein in Berlin nicht sanktioniert werden (nur jedes 20. Bußgeld wurde bisher tatsächlich kassiert).

  66. 2.

    Die haben echt Humor, weil das letzten Freitag noch anders war :-) Kann der Späti-Betreiber dann auch sagen, letzte Woche war das noch erlaubt mit dem Alkohol nach 23 Uhr und es sind ja dieselben Leute? Euer Gekicke und euer Verein ist vielleicht einfach auch nicht wichtiger als vieles andere.

  67. 1.

    Natürlich muss Union wieder anders sein - über dem Gesetz stehen - man ist ja was besseres......
    Und wegen solchem Verhalten mitunter darf ich nun morgen meinen Kinder erklären warum die Herbstferien "ausfallen". Danke Köpenick.

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