Dirk Lottner vor einem Spiel von Energie Cottbus (Archiv). Quelle: imago images/Picture Point
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Cottbus vor dem Spiel gegen Jena - Lottner hofft auf eine andere Leistung

Findet Energie Cottbus nach der schwachen Leistung gegen den Berliner AK wieder in die Erfolgsspur? Am Mittwochabend haben die Lausitzer die Chance dazu. Allerdings ist Gegner Jena gerade in Topform. Von Andreas Friebel

rbb|24 zeigt das Spiel am Mittwoch ab 18:55 Uhr im Livestream.

Es ist der 6. April 2019. In der dritten Liga steht der 32. Spieltag an. Energie Cottbus ist in Jena zu Gast und kann mit einem Sieg auf einen Nichtabstiegsplatz springen. Doch es kommt alles ganz anders. Die Lausitzer verlieren durch einen umstrittenen Elfmeter 1:2 und ebnen so den Weg für die Thüringer zum spektakulären Klassenerhalt. Sechs Siege aus sieben Spielen bringen Carl Zeiss über den Strich, während Cottbus am Saisonende aufgrund der Tordifferenz absteigt. Ein Trauma für den Klub - auch noch heute. Denn dieser Abstieg war der Anfang heftiger Streitigkeiten zwischen Teilen der Klubspitze und dem damaligen Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Wiedersehen nach traumatischer Niederlage

Anderthalb Jahre später heißt der aktuelle Cottbuser Trainer: Dirk Lottner. Und Jena kickt inzwischen auch in der Fußball-Regionalliga. Denn nach dem sensationellen Klassenerhalt 2019, folgte im Sommer 2020 der sang- und klanglose Abstieg. Nun also das Wiedersehen unter recht unterschiedlichen Vorzeichen. Denn während Carl Zeiss am Sonntag den sechsten Sieg in Folge feierte (3:1 in Rathenow), kassierte Energie die erste Niederlage unter Lottner (0:3 gegen den Berliner AK). "Wir haben da viel falsch gemacht. Das haben wir aufgearbeitet. Und nun müssen wir in Jena eine andere Leistung zeigen", fordert der Energie-Trainer.

Lottner kann dabei wieder auf seinen Abwehrchef Matthias Rahn setzen, der gegen den BAK wegen der fünften Gelben Karte gesperrt war. "Er ist mit seiner Stabilität und Kopfballstärke sehr wichtig für uns. Sein Fehlen war aber nicht allein schuld an der Niederlage".

Brügmann will es diesmal besser machen

Auch die Offensive trägt Verantwortung. Denn hätte Felix Brügmann in der zweiten Halbzeit den Anschlusstreffer zum 1:2 gemacht und nicht am leeren Tor vorbeigeschossen, wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. An alter Wirkungsstätte läuft es für den Torjäger am Mittwoch vielleicht ganz anders. Der 27-Jährige spielte ein Jahr bei den Thüringern und stand auch an jenem, für Cottbus so schmerzhaften, 6. April auf dem Platz. Auch sein Bruder Florian war damals dabei. Der Abwehrspieler wird aber verletzungsbedingt fehlen.

Dafür könnte Yanick Frick sein Debüt im Cottbuser Trikot feiern. Der Liechtensteiner Nationalstürmer war Anfang Oktober in die Lausitz gewechselt. Nachdem er nach einem Länderspiel positiv auf Corona getestet worden war, saß der Angreifer zwei Wochen in Quarantäne, bis er am Freitag endlich bei seinem neuen Klub anreiste. Für die Startelf wird es nach wenigen Trainingseinheiten noch nicht reichen, als Option auf der Bank, kommt der 22-Jährige aber in Frage.

Sendung: rbb|24-Livestream, 28.10.20, 18:55 Uhr

Beitrag von Andreas Friebel

3 Kommentare

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  1. 3.

    Erste Halbzeit lief der Stream noch super! Jetzt in der zweiten das gleiche wie beim BAK spiel. Sorry aber ich wechsle jetzt zum MDR Stream.

    LG

  2. 2.

    Ich schaue dann lieber den Stream vom MDR....der funktioniert wenigstens

  3. 1.

    Auf geht's FCC !

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