Bruno Labbadia in einer Hertha-Jacke (Foto: imago Images / Contrast)
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Cordoba, Pekarik, Zeefuik, Leckie - Hertha kämpft mit Personalproblemen

Zum Auftakt der Trainingswoche hat Hertha-Coach Bruno Labbadia abermals nicht aus dem Vollen schöpfen können. Nachdem vergangene Woche einige seiner Spieler mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs waren, plagen ihn diese Woche Verletzungssorgen im Kader, sagte Labbadia am Dienstag nach dem Mannschaftstraining.

Jhon Cordoba, Peter Pekarik, Deyovaisio Zeefuik und Mathew Leckie konnten zunächst noch nicht an der Vorbereitung für das nächste Bundesligaspiel am kommenden Wochenende (Samstag, 15:30 Uhr) gegen RB Leipzig teilnehmen. "Wir müssen abwarten", sagte Labbadia am Dienstag zu der Dauer der Trainingspausen. "Jhon hatte schon bei der Nationalmannschaft und im Spiel gegen den VfB leichte Probleme an der Ferse, vielleicht kann er Mittwoch oder Donnerstag wieder einsteigen", kommentierte der Hertha-Trainer das Aussetzen von Cordoba.

Pekarik voraussichtlich fit

Bei Leckie sei es etwas komplizierter, berichtet Labbadia, dieser plage sich mit einer Blessur an der Halswirbelsäule. Bei Zeefuik sei entgegen der ersten Befürchtungen "kein Muskelfaserriss" diagnostiziert worden. Der Niederländer musste bei der 0:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag in der 78. Minute ausgewechselt werden.

Zeefuik wurde selbst erst in der 21. Minute für Pekarik eingewechselt, dieser wiederum hatte sich eine schwere Prellung mit Blutergüssen zugezogen. "Aber wir haben die Hoffnung, dass es bis Samstag klappen könnte", merkte Labbadia zu Pekariks Verletzung an.

Als Alternative für Pekarik und Zeefuik auf der rechten Abwehrseite steht demnach noch Lukas Klünter bereit. Angreifer Daishawn Redan beendete wegen leichter muskulärer Probleme die Übungseinheit am Dienstag vorzeitig. Neuzugang Mattéo Guendouzi ist nach positivem Corona-Test in Quarantäne.

Sendung: rbb UM6, 20.10.2020, 18:15 Uhr

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  1. 1.

    Kader erweitern, Spieler einkaufen

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