Jubel bei den Füchsen Berlin und Milos Vujovic. / imago images/Andreas Gora
Video: rbb24 | 15.10.2020 | Uri Zahavi | Bild: imago images/Andreas Gora

31:27 gegen Hannover - Füchse feiern ersten Heimsieg in der Bundesliga-Saison

Jubel bei den Füchsen Berlin: Die Hauptstadt-Handballer haben am Donnerstag ihren ersten Heimsieg in dieser Bundesliga-Saison gefeiert. Vor 750 Zuschauern bezwangen sie die TSV Hannover-Burgdorf mit 31:27 (12:11). Den Auftakt in der Max-Schmeling-Halle hatten sie noch klar gegen Magdeburg verloren. Bester Berliner Werfer war Marian Michalczik mit sechs Treffern.

Schwache Chancenverwertung

Trainer Jaron Siewert konnte wieder auf den genesenen Kreisläufer Johan Koch zurückgreifen. Nach einem ausgeglichenen Start häuften sich auf beiden Seiten die technischen Fehler. Mitte der ersten Hälfte fanden die Füchse dann jedoch etwas besser ihren Rhythmus. Vor allem die Deckung arbeitete nun intensiver und Keeper Dejan Milosavljev konnte einige Paraden zeigen.

In der 22. Minute gingen die Füchse erstmalig mit zwei Toren in Führung (10:8). Doch das Manko in der Offensive blieb die Chancenverwertung. Zu oft scheiterten die Gastgeber mit offenen Würfen an Hannover-Keeper Urban Lesjak. Hans Lindberg vergab zudem zwei Siebenmeter. Anstatt mit einer deutlicheren Führung in die Halbzeit zu gehen, war es so nur ein Tor.

Wiede sorgt für Schreckmoment

Einen Schreckmoment gab es für die Füchse kurz nach der Pause: In der 34. Minute humpelte Fabian Wiede nach einem Foul vom Feld, der gerade erst nach langer Verletzungspause zurückgekommen war. Doch der Nationalspieler kehrte später zurück. Die Berliner fanden nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel, kamen auch mehr ins Tempospiel nach Ballgewinnen. Fünf Minuten vor dem Ende zogen die Füchse auf 28:24 davon. Danach brachten sie den Vorsprung ins Ziel.

Sendung: rbb24, 15.10.2020, 21:45 Uhr

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