Albas Peyton Siva feierte gegen Villeurbanne nach Verletzung sein Comeback. Quelle: imago images/Andreas Gora
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Sieg in der Euroleague dank starkem Finale - Alba gewinnt knapp gegen Lyon-Villeurbanne

Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat in der Euroleague in fast letzter Sekunde seinen zweiten Sieg geholt. Am Mittwochabend gewannen die Berliner in heimischer Halle ohne Zuschauer gegen den französischen Club Asvel Lyon-Villeurbanne nach einem tollen Schlussspurt noch mit 76:75 (36:43). Damit verlässt Alba den letzten Tabellenplatz. Bester Berliner Werfer war Luke Sikma mit 16 Punkten.

Villeurbanne zu Beginn besser, Alba kommt immer zurück

Bei den Gastgebern gab Spielmacher Peyton Siva sein Comeback nach überstandener Corona-Infektion. Somit fehlte nur noch der verletzte Louis Olinde. Alba hatte Mühe in die Partie zu finden. Von Beginn an liefen die Berliner einem Rückstand hinterher. Die Franzosen wirkten wacher und agierten sehr körperbetont, was dem deutschen Meister gar nicht behagte.

Gegen Ende des ersten Viertels fand Alba dann besser ins Spiel, agierte in der Defensive nun konsequenter. Nach gut 14 Minuten brachte Sikma sein Team erstmalig in Führung (29:28). Es sollte aber nur eine kurze sein. Insgesamt wurden zu viele Würfe vergeben. Zudem bekamen die Berliner den französischen Center Moustapha Fall (25 Punkte) mit einen 2,18 Metern unter dem Korb nicht in den Griff.

Nach dem dritten Viertel wuchs der Rückstand dann erstmalig auf zehn Zähler an (50:60). Die Berliner kämpften sich aber wieder zurück. Gut sieben Sekunden vor dem Ende verkürzte Niels Giffey auf 73:74. Lyon-Villeurbanne zeigte nun Nerven. 2,4 Sekunden vor dem Ende traf Siva mit einem Drei-Punkt-Wurf dann doch noch zum Sieg. Den letzten Wurf vergaben die Gäste.

Sendung: rbb24, 18.11.20, 21:45 Uhr

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