Eishockeyspieler kämpfen um den Puck (Quelle: imago/Gora).
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Video: rbb24 | 19.11.2020 | Christian Dexne | Bild: imago/Gora

Modus mit Nord- und Süd-Gruppe - DEL startet am 17. Dezember in neue Saison

Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) startet am 17. Dezember nach neun Monaten Pause in die neue, verkürzte Saison. Darauf verständigten sich am Donnerstag die Teams in einer Schaltkonferenz. In dem abgeänderten Modus starten die Eisbären in einer Nord-Gruppe.

Neun Monate nach dem coronabedingten Abbruch der Vorsaison und nach mehreren Verschiebungen startet die Deutsche Eishockey Liga (DEL) am 17. Dezember mit allen 14 Klubs in die neue Saison. Das gab die Liga am Donnerstag nach einer virtuellen Gesellschafterversammlung bekannt.

Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee zeigte sich erleichtert, dass letztlich alle Vereine an einem Strang ziehen: "Wir sind unfassbar glücklich, dass es so gekommen ist. Endlich kann es losgehen." Auch Eisbären-Kapitän Frank Hördler zeigte sich "absolut happy über diese Nachricht. Die gesamte Mannschaft ist voller Vorfreude."

Allerdings wird es eine verkürzte DEL-Spielzeit geben, der Modus wird angepasst. Die Liga wird in zwei regionale Gruppen eingeteilt, dank kürzerer Reisen sollen die Kosten gesenkt und die Umsetzung der Hygienevorgaben erleichtert werden. Die Hauptrunde wird von 56 auf 38 Spiele verkürzt. Die Playoffs, die Meisterrunde, wird anschließend wie gewohnt ausgetragen.

Eisbären in der Gruppe Nord

Die Eisbären werden ihre Heimspiele wie gewohnt in der heimischen Mercedes-Benz-Arena austragen, Stand jetzt vor leeren Zuschauerrängen. In der Nord-Gruppe trifft der Rekordmeister auf Bremerhaven, Düsseldorf, Köln, Iserlohn, Krefeld und Wolfsburg. Gegen diese Mannschaften spielen die Eisbären viermal, gegen die sieben übrigen Teams aus der Südgruppe jeweils nur zweimal (Hin- und Rückspiel).

Der Saisonstart war aufgrund der Corona-Auswirkungen zweimal verschoben worden, zwischenzeitlich stand sogar eine Komplettabsage im Raum. Dass es nun doch losgeht, dürfte erst ein ligaweiter Gehaltsverzicht von Spielern und Trainern von bis zu 60 Prozent möglich gemacht haben. Hinzu kommt auch die Auszahlung von staatlichen Corona-Hilfsgeldern von bis zu 800.000 Euro an viele Klubs.

Sendung: rbb Inforadio, 19.11.2020, 15:15 Uhr

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