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Audio: Inforadio | 20.11.2020 | Christian Riedel | Bild: imago images/Camera 4

66:73 gegen Zenit St. Petersburg - Alba verpasst zweiten Euroleague-Sieg in Folge knapp

Alba Berlin hat den zweiten Sieg in der Basketball-Euroleague binnen drei Tagen verpasst: Nach dem spektakulären Erfolg wenige Sekunden vor Schluss gegen Asvel Villeurbanne verlor der Bundesligist am Freitagabend in heimischer Halle gegen den russischen Top-Klub Zenit St. Petersburg 66:73 (22:33). Mit einer Bilanz von nun zwei Siegen und sechs Niederlagen in der Königsklasse stecken die Albatrosse weiter tief unten in der Tabelle fest.

Eriksson verletzt sich

Bis auf den verletzten Louis Olinde hatte Trainer Aito Garcia Reneses im siebten Spiel in den vergangenen 16 Tagen den kompletten Kader zur Verfügung. Zunächst hatten beide Teams Probleme, in die Partie zu finden. Sie lieferten sich fast ein Fehlwurf-Festival. Das änderte sich in der Folge bei den Gästen aus Russland - bei Alba jedoch nicht. Von zehn Versuchen jenseits der Drei-Punkte-Linie fand in der ersten Hälfte kein einziger den Weg in den Korb.

Die eigentliche Berliner Stärke aus der Distanz verpuffte also vollends. Und so konnte sich Zenit noch vor der Pause erstmalig zweistellig absetzen (20:31). Alba gelangen in der ersten Hälfte nur magere 22 Punkte. Zu allem Überfluss knickte Marcus Eriksson kurz vor der Pause um. Er humpelte aus der Halle. Zwar kam er wieder zurück, jedoch nur noch als Zuschauer.

Am Ende fehlt die Kraft

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Alba. Jonas Mattisseck konnte den Dreier-Fluch brechen und die Berliner im dritten Viertel wieder herankommen. Und der deutsche Meister ließ sich nun nicht mehr abschütteln. Zwei Minuten vor Schluss fehlten nur noch fünf Punkte auf den Gegner (58:63). Die Berliner waren absolut in Schlagdistanz - an der Niederlage änderte das aber nichts mehr. Für den entscheidenden Punch fehlte schlichtweg die Kraft.

Sendung: rbb24, 20.11.2020, 21:45 Uhr

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