Unions Robert Andrich nach Sieg in Hoffenheim - "Wir trauen uns mittlerweile mehr zu"

Mi 04.11.20 | 17:27 Uhr
Union-Profi Robert Andrich. / imago images/Matthias Koch
Bild: imago images/Matthias Koch

Spätestens nach dem Sieg bei der TSG Hoffenheim ist der Saisonstart von Union Berlin geglückt. Mittelfeld-Mann Robert Andrich sieht eine Entwicklung der Mannschaft im Vergleich zur ersten Bundesliga-Saison und freut sich über die neue Auswärtsstärke.

Der Saisonstart des 1. FC Union Berlin ist geglückt, die Mannschaft von Trainer Urs Fischer rangiert auf Platz sieben der Fußball-Bundesliga und ist seit fünf Spielen ungeschlagen. Nur die Auftaktpartie gegen den FC Augsburg ging verloren. Vor dem nächsten Duell gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld am Wochenende sprach Mittelfeldspieler Robert Andrich in einer Medienrunde unter anderem über ...

... die Stimmung in der Mannschaft nach dem Sieg in Hoffenheim.

Wir waren sehr glücklich, dass wir das Spiel gewinnen konnten. Wir haben bei der Videoanalyse aber auch Sachen angesprochen, die nicht so gut waren. Nun ist das Spiel dann aber auch fast vergessen und wir blicken nach vorne auf die Partie gegen Bielefeld. Wir wollen wieder guten Fußball spielen und eine gute Leistung bringen.

Ich hoffe, dass die guten Resultate und Statistiken das Selbstvertrauen stärken werden. Wir wissen aber auch, dass es wieder schwerer werden kann und wird, damit müssen wir dann auch umgehen können. Ich hoffe aber, dass wir so lange wie möglich ungeschlagen bleiben.

... die Entwicklung des Teams in dieser Saison.

Wir trauen uns mittlerweile mehr zu. Auch in kleinen Räumen versuchen wir, es spielerisch zu lösen. Das hat also schon mit Mut zu tun, aber auch mit Erfahrung. Für viele von uns war es im letzten Jahr die erste Bundesliga-Saison. Jetzt wissen wir schon eher, wie es in der ersten Liga läuft. Wir haben jetzt einfach gewisse Automatismen drin. Sowohl persönlich wie auch als Team wollen wir uns spielerisch weiterentwickeln. Nur über lange Bälle und übers Laufen kann man nicht kommen. Dass das momentan schon so gut funktioniert, freut uns.

... die Variabilität im Spiel von Union.

Natürlich haben wir vor dem Anpfiff eine Grundformation, wie die jeweiligen Positionen dann aber während des Spiels besetzt sind, ist gar nicht so wichtig - da sind wir variabel. Man kann seine Grundformation nicht stur beibehalten, gerade wenn es nicht so gut läuft. Man muss sich dem Spiel anpassen. Wenn es die Partie zulässt, musst du dich verändern. Das ist allgemein eine wichtige Sache.

... die neue Auswärtsstärke von Union.

Natürlich haben wir analysiert, dass wir letztes Jahr auswärts nicht so gut waren. Wir haben in dieser Saison sowohl in Gladbach als auch bei Schalke 04 jeweils zu Zeitpunkten gespielt, in denen die Teams keine gute Phase hatten. Hinzu kommt, dass wir in der letzten Spielzeit viele Partien hatten, in denen wir den Faden verloren haben. Das ist dieses Jahr bis jetzt zum Glück besser. Gerade in Hoffenheim hätte es zu verschiedenen Zeitpunkten aber auch in die andere Richtung gehen können - auch das wissen wir.

Sendung: rbb UM6, 04.11.2020, 18:00 Uhr

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