Bernd Schultz (Präsident des Berliner Fußball-Verbandes (Quelle: imago images/Matthias Koch)
Bild: imago sportfotodienst

Entscheidung im Januar - Berliner Fußball-Chef Schultz will NOFV-Präsident werden

Der Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, Bernd Schultz, will sich um die Nachfolge des verstorbenen Erwin Bugar als Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) bewerben. Das bestätigte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Mittwoch. Neben Schultz wird sich auch Hermann Winkler, Präsident des Fußballverbandes Sachsen, um das Amt bewerben. Beide hatten die Amtsgeschäfte nach dem Tod von Bugar interimsmäßig übernommen.

Gesamtpräsidium des NOFV wählt im Januar

Die Wahl des Präsidenten soll vom Gesamtpräsidium des NOFV, das neben den sechs Landespräsidenten auch noch die Ausschussvorsitzenden umfasst, im Januar vollzogen werden. Dieser führt den Verband dann bis zum 2022 geplanten ordentlichen NOFV-Kongress.

"Ja, ich werde mich auch auf das Amt bewerben", sagte Schultz der dpa. Der 63 Jahre alte Verwaltungsbeamte der Polizei wollte aber zunächst im internen Kreis die Ausführungen der Bewerbung besprechen. Das Amt in Berlin möchte Schultz nach den anstehenden Wahlen im kommenden Sommer weiter ausüben: "Das ist alles eine Frage eines ausgeklügelten Zeitmanagements. Die doppelte Beanspruchung kann man sicher nicht immer bewältigen, aber über einen überschaubaren Zeitraum ist das möglich."

Schultz war als BVF-Präsident innerhalb des Verbandes in die Kritik geraten. Dabei ging es unter anderem um Zerwürfnisse im Präsidium und die Kommunikation. Auch rund um die Spielpausen und den Neustart der Berliner Amateur- und Nachwuchs-Ligen in der Corona-Pandemie gab es unzufriedene Stimmen.

Auch Sachsens Präsident Winkler würde sein bisheriges Amt im Falle einer Wahl weiter ausführen. Er gilt als extrem gut vernetzt in Politik, Wirtschaft und Sport.

Sendung: Inforadio, 30.12.2020, 12:15 Uhr

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