Im Alter von 68 Jahren - NOFV-Präsident Erwin Bugár gestorben

Der verstorbene NOFV-Präsident Erwin Bugar (Quelle: imago/Köhn)
Bild: imago/Köhn

NOFV-Präsident Erwin Bugár ist am Dienstag im Alter von 68 Jahren gestorben. Dies gab der Verband am Mittwoch in einer Mitteilung bekannt [nofv-online.de]. Bugár hatte den Regionalverband seit Dezember 2018 geführt und war seit vier Jahren zudem Vizepräsident des DFB.

"Wir verlieren einen engagierten Sportkameraden und Freund, der sich leidenschaftlich für die Belange der Vereine eingesetzt hat. Der Erhalt der Regionalliga Nordost wird eng mit seinem Namen verbunden bleiben. Wir sind fassungslos und unsagbar traurig", heißt es in der Mitteilung des NOFV.

Auch der DFB, dessen Vizepräsident Bugár seit 2016 war, äußerte sich bestürzt über seinen Tod: "Er war im DFB-Präsidium und im gesamten deutschen Fußball sehr geschätzt - als Vertreter der Basis, der den Fußball stets in seiner Gesamtheit sah und sich große Verdienste erworben hat.", sagte DFB-Präsident Fritz Keller in einer Mitteilung des Verbandes [dfb.de].

Bugár war von 2001 bis 2012 Mitglied im DFB-Kontrollausschuss und von 2000 bis 2002 Mitglied des DFB-Sportgerichts. Von 2001 bis 2012 war er zudem als Vizepräsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) tätig, ehe er diesen von 2012 bis 2018 als Präsident leitete.

Der verwitwerte Bugár hinterlässt eine Tochter und einen Sohn.

Sendung: Inforadio, 03.12.2020, 12:15 Uhr

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